Verordnung angepasst

Maskenpflicht in Bus und Bahn: Was im Oktober im Nahverkehr und Fernverkehr gilt

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Die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen bringen insbesondere eine Sache mit sich, die viele betrifft. Im Nahverkehr reicht wieder eine OP-Maske.

Hannover – Die Landesregierung hat die Maskenpflicht im niedersächsischen Nahverkehr angepasst. Mit der ab Oktober geltenden neuen Verordnung reicht es von nun an aus, wenn Gäste während der Fahrt eine OP-Maske tragen. Zuvor war es allen Fahrgästen ab 14 Jahren vorgeschrieben, in allen Zügen und Bussen eine FFP2-Maske zu tragen. Für den Fernverkehr tritt diese Veränderung jedoch nicht in Kraft, da auf dieser Ebene bundeseinheitliche Regeln greifen.

StadtHannover
Bevölkerung532.163
Fläche204 km²
BürgermeisterBelit Onay

FFP2-Maskenpflicht im Fernverkehr bleibt – im Flugzeug entfällt sie

Für Personen zwischen sechs und 13 Jahren würde jedoch auch im Fernverkehr eine OP-Maske tragen. Fahrgäste ab 14 Jahren müssen weiterhin eine FFP2-Maske nutzen. Trotzdem empfiehlt das niedersächsische Gesundheitsministerium auch im Nahverkehr weiterhin, eine FFP2-Maske zu tragen. In Flugzeugen entfalle die Maskenpflicht hingegen komplett. Auch in Supermärkten wird zunehmend wieder eine Maskenpflicht diskutiert.

In Bus und Bahn reicht im niedersächsischen Nahverkehr ab sofort wieder eine OP-Maske.

Die neuen Regeln wurden im Zuge der neuen Corona-Verordnung beschlossen, die Teil des eines neuen Zwei-Stufen-Planes ist. Darin ist vorgesehen, dass schärfere Regeln greifen, wenn sich die Corona-Lage verschlechtert. Abhängig sei das von der Belegung der Intensivbetten und der Sieben-Tage-Hospitalisierung.

Aktuelle Corona-Lage in Niedersachsen noch weit von schärferen Regeln entfernt

Bisher ist die aktuelle Corona-Lage derzeit noch weit davon entfernt, dass verschärfte Regeln gelten. Die aktuelle Corona-Inzidenz liege am 3. Oktober bei 463,9. Die Hospitalisierungsrate liege derzeit bei 9,4 und die Auslastung der Intensivbetten bei 3. Zum Vergleich: Als die Pandemie ihren Höhepunkt erreicht hat, waren es 16,3 bei der Hospitalisierung und 10,9 bei den Intensivbetten.

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder/dpa

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