Niedersachsen-Wahl 2022

Wahl in Niedersachsen: Wann schließen die Wahllokale? Diese Öffnungszeiten gelten

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Die Landtagswahl in Niedersachsen findet am 9. Oktober 2022 statt.
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Die Niedersachsen-Wahl ist am 9. Oktober. Bis wann Wähler wählen können, regeln die Öffnungszeiten der Wahllokale: Ab 18 Uhr werden Ergebnisse erwartet.

Update vom Sonntag, 9. Oktober 2022, um 13:54 Uhr: Seit 8:00 Uhr sind die Wahllokale zur Wahl in Niedersachsen geöffnet. Knapp 6,1 Millionen Menschen in Niedersachsen sind aufgerufen, mit ihrem Stimmzettel bei der Niedersachsen-Wahl 2022 zu entscheiden, in welche politische Richtung in den kommenden Jahren steuern soll. Bis zum Mittag blieb die Wahlbeteiligung allerdings hinter dem Wert von 2017 zurück: Bis 12:30 Uhr hatten erst 24,59 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

Doch noch ist Zeit: Wann die Wahllokale bei der Landtagswahl in Niedersachsen schließen, gibt zwar das Gesetz und die niedersächsische Wahlleiterin vor, allerdings sind bis 18:00 Uhr noch einige Stunden Zeit. Bei dem Zwischenstand der Wahlbeteiligung der Niedersachsen-Wahl 2022 sind allerdings noch keine Briefwähler berücksichtigt. In diesem Jahr soll es besonders viele von ihnen geben.

Wann schließen die Wahllokale bei der Niedersachsen-Wahl 2022? Erste Ergebnisse nach 18 Uhr

Update vom Sonntag, 9. Oktober 2022, um 7:59 Uhr: Die letzten Vorbereitungen der Niedersachsen-Wahl 2022 laufen, dann geht es los: Um 8:00 Uhr öffnen in ganz Niedersachsen die über 8000 Wahllokale.

Wahl in Niedersachsen: Öffnungszeiten der Wahllokale – bis wann kann ich wählen?

Bis wann können Wählerinnen und Wähler bei der Wahl in Niedersachsen wählen? Alle Wahlberechtigten haben bis 18:00 Uhr Zeit, an der Urne ihre Stimme für die Zusammenstellung des neuen Landtages in Hannover abzugeben. Daran erinnert die Niedersächsische Landeswahlleiterin im Zuge der Landtagswahl in Niedersachsen. Briefwähler können derweil entspannt die Beine hochlegen: Für sie war bereits am Freitag, 7. Oktober 2022, um 13:00 Uhr Abgabefrist, damit ihre Stimme bei der Niedersachsen-Wahl 2022 zählt.

Wahl in Niedersachsen: Öffnungszeiten der Wahllokale – wann schließen die Wahllokale?

Erstmeldung vom Samstag, 8. Oktober 2022: Hannover – Die Wahl in Niedersachsen 2022 steht vor der Tür: Am 9. Oktober werden etwa 6,1 Millionen Menschen in dem nördlichen Bundesland an die Wahlurnen gebeten, um über die Landesregierung der kommenden Jahre abzustimmen. Doch nicht der Termin der Landtagswahl ist für die Wähler entscheidend, sondern auch die Öffnungszeiten der Wahllokale bei der Niedersachsen-Wahl 2022. Wer die Wahl in Niedersachsen gewinnt, kann allerdings frühstens nach 18:00 Uhr gesagt werden, wenn die ersten Ergebnisse vorliegen. Alle Entwicklungen finden Sie im Liveticker zur Wahl in Niedersachsen auf kreiszeitung.de.

Öffnungszeiten der Wahllokale bei der Wahl in Niedersachsen: Wähler können zehn Stunden lang wählen

Bevor die Frage „Wer wird Ministerpräsident bei der Niedersachsen-Wahl 2022“ beantwortet werden kann, müssen sich Wähler in Niedersachsen fragen, ab wann die Landtagswahl in Niedersachsen 2022 ist. Konkrete Öffnungszeiten zur Wahl in Niedersachsen gibt es für Wahllokale. Diese öffnen in Niedersachsen am 9. Oktober insgesamt zehn Stunden: von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Danach beginnt die Auszählung und erste Hochrechnungen werden für etwa 18:30 Uhr erwartet. Der Termin der Niedersachsen-Wahl 2022 war von der Staatskanzlei knapp ein Jahr vor der Wahl bekannt gegeben wurden.

Die Öffnungszeiten der Wahllokale bei der Wahl in Niedersachsen 2022 bestätigte auch die niedersächsische Landeswahlleiterin. Damit ist auch klar, wann am Sonntag, dem 9. Oktober, die Wahllokale in Niedersachsen schließen – nämlich um 18 Uhr. Natürlich sind Wähler, die bei der Niedersachsen-Wahl 2022 auf die Briefwahl gesetzt haben, von dieser Zeit ausgenommen und könnten im Vorfeld flexibel wählen. Die Frist für die Briefwahl bei der Landtagswahl in Niedersachsen war derweil am 7. Oktober 2022 um 13:00 Uhr. Auf die Frage „Wen soll ich bei der Niedersachsen-Wahl 2022 wählen“ muss hingegen jeder Wähler eine eigene Antwort finden. Bei aktuellen Umfragen zur Niedersachsen-Wahl 2022 liegt die SPD derzeit auf dem ersten Platz.

Alle niedersächsischen Ministerpräsidenten in einer Fotostrecke

Der erste niedersächsische Ministerpräsident war Hinrich Wilhelm Kopf
Der erste niedersächsische Ministerpräsident war Hinrich Wilhelm Kopf. Von 1946 bis 1955 und nochmal von 1959 bis 1961 führte er das höchste Amt des gerade neu gegründeten Landes Niedersachsen aus. © Reinhold Leßmann/dpa
CDU-Politiker und Ministerpräsident Niedersachsens Heinrich Hellwege
Der CDU-Politiker Heinrich Hellwege löste Kopf zwischenzeitlich als Ministerpräsident ab. Von 1955 bis 1959 war Hellwege an der politischen Spitze Niedersachsens. © Rust/imago
Georg Diederichs ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident
Georg Diederichs füllte die Position des niedersächsischen Ministerpräsidenten von 1961 bis 1970 aus. Zur Zeit des Nationalsozialismus kämpfte er als Widerstandskämpfer gegen den ehemaligen NS-Staat. © Rust/imago
Der frühere niedersächsische Ministerpräsident (1970-1976) Alfred Kubel (SPD)
Der frühere niedersächsische Ministerpräsident (1970-1976) Alfred Kubel (SPD), aufgenommen 1989 mit seinem Buch „In der Pflicht des klaren Wortes“. © Wolfgang Weihs/dpa
14 Jahre lang war Ernst Albrecht Ministerpräsident von Niedersachsen
14 Jahre lang war Ernst Albrecht Ministerpräsident von Niedersachsen. © Jochen Lübke/dpa
Gerhard Schröder ehemaliger Ministerpräsident von Niedersachsen und Bundeskanzler
Von 1990 bis 1998 übte Gerhard Schröder das Amt des niedersächsischen Ministerpräsidenten aus. Nach seiner Zeit als Ministerpräsident wurde Schröder 1998 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. © Kay Nietfeld/dpa
Georg Glogowski Ministerpräsident Niedersachsen und Boris Pistorius
Eine relativ kurze Amtszeit hat Georg Glogowksi (r.) vorzuweisen. Vom 28. Oktober 1998 bis zum 15. Dezember 1999 fungierte er als Ministerpräsident als Nachfolger zum beförderten Bundeskanzler Gerhard Schröder. Aufgrund von anhaltenden Vorwürfen trat er von seiner Position zurück. Links ist Boris Pistorius, derzeitiger Minister für Inneres und Sport in Niedersachsen, zu sehen. © Holger Hollemann/dpa
Sigmar Gabriel ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident
Nachdem Glogowski in die Kritik durch verschiedene Vorwürfe geraten ist, übernahm Sigmar Gabriel den Posten des Ministerpräsidenten. Diesen hielt er von 1999 bis 2003 inne. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Christian Wulff ehemaliger Ministerpräsident von Niedersachsen und Bundespräsident
Christian Wulff übernahm im Jahr 2003 den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen. Der gebürtige Osnabrücker war von 2010 bis 2012 zudem Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Im Zuge der „Wulff-Affäre“ trat er im Februar 2012 von all seinen politischen Posten zurück. © Peter Steffen/dpa
David McAllister ehemaliger Ministerpräsident von Niedersachsen
Der erste deutsche Ministerpräsident mit doppelter Staatsbürgerschaft war David McAllister. Er besitzt zudem die britische Staatsbürgerschaft. Von 2010 bis 2013 war der CDU-Politiker Niedersachsens Ministerpräsident. © Peter Steffen/dpa
Pressekonferenz von SPD-Spitzenkandidat und Ministerpräsident Stephan Weil
Der derzeitige Ministerpräsident von Niedersachsen ist Stephan Weil von der SPD. Auch in diesem Jahr stellt er sich für die Wiederwahl auf. Seit 2013 ist Weil Ministerpräsident. © Michael Matthey/dpa

Wahlberechtigung bei Landtagswahl: Kein U18 bei Niedersachsen-Wahl 2022

Bei der Niedersachsen-Wahl 2022 sind allerdings nicht nur die Öffnungszeiten entscheidend: Denn nicht jeder Bürger in Niedersachsen ist wahlberechtigt. Neben dem Wohnsitz und der Staatsbürgerschaft ist auch das Wahlalter entscheidend: Um bei der Wahl in Niedersachsen wahlberechtigt zu sein, muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Damit unterscheidet sich die Regelung teilweise von anderen Bundesländern. Bei einzelne Landtagswahlen wurde das Wahlalter bereits auf 16 Jahre gesenkt. Um in Niedersachsen eine Wahlberechtigung zu erhalten, muss man zudem drei Monate im Bundesland leben.

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