Temperaturschock im Februar

Wetter-Hammer: Heftige Wärme-Welle rollt auf Niedersachsen zu

  • schließen

Das Wetter in Niedersachsen kommt in der kommenden Woche mit einem wahren Temperaturschock daher. Regional soll es 15 Grad warm werden – mitten im Februar.

Bremen/Hannover – Eine Tiefdruck-Front bringt derzeit massig Schnee nach Niedersachen. Doch damit ist bald Schluss. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sollen die Temperaturen bald enorm ansteigen. Regional sollen sogar bis zu 15 Grad möglich sein, so die Experten.

Temperaturschock im Februar: Regional ist Niedersachsen bald bei 15 Grad

Zurzeit sorgt ein Tief über Deutschland mit feuchter und kalter Luft für winterliches Wetter im Norden. Auch am Freitag, 14. Februar, soll es noch zu Schneeschauern in Niedersachsen bei maximal zwei Grad kommen. Doch der Schnee lässt nach, heißt es in einer Wetter-Prognose für den Norden. Am Samstag gebe es dann nur noch selten einen Schneeschauer. Maximaltemperaturen von einem Grad sollen erreicht werden.

Kommt es in Niedersachsen zu einem frühen Frühlings-Ausbruch? Eine Wärme-Welle wird jetzt im Norden erwartet. Es könnte mitten im Februar Temperaturen um die 15 Grad geben.

Dann kommt es langsam aber sicher zu einem recht ungewöhnlichen Wetter-Ereignis. Es wird für den Februar sehr warm. Während es am kommenden Sonntag noch bei heiterem Wetter bis zu drei Grad werden sollen, steigen die Temperaturen dann kontinuierlich. Das zeigen Daten der Trendprognose, die mehrere Wetter-Vorhersagen zusammenfasst.

Wetter-Hammer kommt auf Niedersachsen zu: Die kommende Woche hat es in sich

Für die Region um Bremen soll es ab kommenden Mittwoch, 19. Februar, so weit sein. Die Temperaturen sollen dann voraussichtlich die Fünf-Grad-Marke knacken. Dann geht es Schlag auf Schlag: Donnerstag wird es nochmals wärmer, Freitag könnte die Zehn-Grad-Marke überschritten werden und für kommenden Samstag kratzt das Niedersachsen-Wetter an den 15 Grad.

Extremes Wetter in Niedersachsen: Die beeindruckendsten Bilder

Sturm Norderney
Trifft viel Wind auf die niedersächsische Küste, kann es zu hohen Wellen kommen. © Imago
Sturmtief Nadia an der deutschen Nordseeküste
Dann kann es insbesondere auf den Nordseeinseln unruhig und ungemütlich werden. © Imago
Sturm Nordsee
Nimmt der Wind jedoch weiter Fahrt auf, drückt er das Meer ins Landesinnere. Es kommt zu einer Sturmflut. © Christine Höfelmeyer/Imago
Norderney Sturm Spaziergänger
Dann tritt das Wasser über die Befestigungen an den Stränden. Jeder Spaziergang könnte gefährlich werden. © Imago
Fähre Nordsee
Wenn die Fähren noch fahren, ist das Wetter jedoch noch nicht kritisch. © Imago
Schneesturm fegt mit 130 Km/h über Berg
Anders sieht da Sturm auf Niedersachsens Bergen aus. Da kann man schon einmal die Haltung verlieren. © Martin Dziadek/Imago
Schwere Gweitter Niedersachsen
Aber auch Gewitter mit seinen extremen Begleitphänomenen trifft Niedersachsen regelmäßig hart. © Roland Bock/Imago
Blitz Gewitter
Auf keinen Fall sollte man sich jetzt im Freien aufhalten © Roland Bock/Imago
Blitze Gewitter Niedersachsen
Blitzeinschläge können zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. © Roland Bock/Imago
Niedersachsen, Hannover, Gewitter
Aber sie sind schön anzusehen. © Florian Petrow/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter im südlichen Niedersachsen
Während eines Gewitters kann es zu viel Hagel kommen. Das kann zu Glätte führen.  © Bernd Mrz/Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter Niedersachsen
Plötzlicher Starkregen kann die Straße noch gefährlicher machen. © Bernd Mrz/Imago
Unwetter in Niedersachsen.
Und Sturmböen können dann auch geparkte Autos beschädigen. © Imago
Rotenburg an der Wümme
Fällt zu viel Regen in kurzer Zeit, kann es zu Hochwasser kommen © Silke Heyer/Imago
Nach sintflutartigen Regenfällen: Teich im Ortskern drohte überzulaufen
Dann sind auch die Kanalisationen überlastet. © Roland Bock/Imago
Einsatzkräfte des THW Ortsverband Friedrichsthal aus Saarbrücken im Hochwasser
In manchen Fällen helfen nur Sandsäcke gegen die Wassermassen. © Rainer Droese/Imago
Niedersachsen, Hannover, umgestürzter Baum auf überflutteter Straße
Wo keine sind, werden auch mal Straßen überflutet. © Imago
Der Fluss Ems tritt übers Ufer
So können ganze Landstriche Unterwasser gesetzt werden. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter
Dann ist die Feuerwehr im Dauereinsatz © Imago
Überflutung Niedersachen
Manchmal kommt man nur noch mit schwerem Gerät durch die Straßen. © Imago
Kräftige Gewitter und Unwetter NDS
Denn es droht die Gefahr, einfach mit dem Auto in den Fluten stehen zu bleiben. © imago
Regenbogen ueber offenem Land
Doch das Wetter in Niedersachsen ist wechselhaft. Der Regen kann sich auch schnell wieder legen. © Martin Wagner/Imago
Traumhafter Sonnenaufgang in Niedersachsen
Dann kommt auch mal die Sonne raus. © Imago
Sonne über NDS
Zu viel Sonnenschein ist jedoch nicht gut für die Ernte. Es kommt zu trockenen Böden. © Imago
Malerischer Sonnenaufgang
Dann drohen Pflanzen einzugehen. Landwirte stehen dann vor Problemen. © Imago
Dürre NDS
Besonders in heißen Sommermonaten sind dann viele Felder von Dürre betroffen. © Martin Wagner/Imago
Landwirtschaft-Auf einem Acker
Die Ernte fällt schlechter aus, die Trockenheit ist schlecht für die Böden. © Martin Wagner/Imago

Dabei sollen auch die Niederschlagswerte steigen. Wie die Daten zeigen, könne es ab Mittwoch bis einschließlich dem enorm warmen Samstag, viel regnen. Diese Daten decken sich auch in etwa mit denen von wetter.net. Die Meteorologen weisen ebenfalls darauf hin, dass der Wetter-Trend für die Region kippt. Zehn Grad am kommenden Mittwoch mit einem durchweg bewölkten Tag, halten die Meteorologen erst einmal für wahrscheinlich.

Rubriklistenbild: © Imago

Kommentare