Aber zweiter Wochenhälfte

Wetter-Wechsel in Niedersachsen kündigt Sturm und Starkregen an

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Nach langer Dürre gibt es Hoffnung auf Regen. Doch wird es genug sein? Landwirte blicken besorgt auf die kommenden Wochen.

Hannover – Landwirte, die unter der anhaltenden Dürre leiden, können mit etwas Hoffnung auf die zweite Wochenhälfte blicken. Am Donnerstag und Freitag (22. und 23. Mai) werde das Wetter im Nordwesten unbeständiger mit Schauern und gelegentlichen Gewittern, erklärte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Temperaturen sollen dann nur noch zwischen 12 und 16 Grad liegen.

In Niedersachsen sollten die Menschen die kommenden zwei Tage nutzen, um die Sonne zu genießen. Denn der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt einen deutlichen Wetterumschwung voraus, der die Region von frühsommerlichen Temperaturen direkt in herbstliche Verhältnisse versetzen wird – einschließlich Sturm und Starkregen.

Regen wird für die nächsten Tage in Niedersachsen prognotsitziert.

Wetter-Wechsel in Niedersachsen kündigt Sturm und Starkregen an

Die erste Wochenhälfte werde jedoch weiterhin von einem Hochdruckgebiet dominiert, das viel Sonnenschein und nur wenige Quellwolken mit sich bringt. Laut den Wetterexperten bleibt es niederschlagsfrei, und die Temperaturen steigen am Dienstag auf 21 bis 24 Grad, während sie an der Küste bei etwa 16 Grad liegen.

Nach einem Übergangstag am Mittwoch, 21. Mai, erwartet der DWD eine neue Wetterlage, die besonders für Landwirte erfreulich sein könnte. Gebietsweise kann es den langersehnten Regen geben. Schwacher bis mäßiger, an der See teils starker und böiger Wind bringt zusätzliche Abkühlung.

Am Donnerstag erreicht der Kälteeinbruch Niedersachsen mit voller Wucht. Die Temperaturen sinken auf 13 Grad auf den Inseln und 15 Grad im Raum Hannover. Es wird wechselnd bis stark bewölkt, dazu soll es einzelne Schauer geben. Laut DWD sind auch Sturmböen an diesem Tag möglich.

In der Nacht zum Freitag sind im Binnenland größere und im Süden teils längere Auflockerungen angekündigt, an der See können hin und wieder teils kräftige Schauer und einzelne Gewitter auftauchen.

Endlich Regen in Niedersachsen? Dürre bereitet Landwirten Sorge

Der Regen vom vergangenen Wochenende beim Wetter-Umschwung im Niedersachsen sei eher als „Tropfen auf den heißen Stein“ zu betrachten, so der Meteorologe. Der Landesbauernverband in Niedersachsen äußerte, dass die Besorgnis wächst, falls in den kommenden Wochen kein ergiebiger Regen fällt. Das Landvolk befürchtet eine weitere dürftige Getreideernte, was weltweite Auswirkungen haben könnte.

Rubriklistenbild: © DWD/Bernd Friedel/Imago

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