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Gewitter und Starkregen statt Sonne: Der Sommer droht, ins Wasser zu fallen. Eine Besserung ist laut Experten erst einmal nicht in Sicht.
Update vom Montag, 31. Juli: Sturmböen, Regen und sogar Schneeflocken! Der Sommer in Deutschland zeigt sich in seiner zweiten Hälfte vor allem auf eine Weise – nass. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Laut Wetter-Prognosen geht es so weiter: nass, deutlich zu frisch – einfach ungemütlich.
Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.net, macht sogar eine echte Schock-Prognose: „Eine Änderung der Großwetterlage ist nicht in Sicht und das wahrscheinlich mindestens bis zum 15. August!“ Grund dafür ist der Jetstream, der das Ekel-Wetter über Deutschland hält. „Da gibt es kein Entkommen“, so Jung.
Die Folgen: viel Regen, Wind, Sturmböen mit Gewitter. Zum Wochenende sind in den höheren Lagen der Alpen sogar Schnee und damit verbunden ein Wintereinbruch möglich. Und das im August, völlig verrückt. Wetter-Experte Jung: „Der August könnte zu einem Totalausfall in Sachen Sommerwetter werden.“
Wetter in Niedersachsen bleibt regnerisch: Kräftige Regengüsse auch am Dienstag
Bereits am Donnerstag soll das nächste Unwetter über Deutschland brausen. Auch in Niedersachsen bleibt der Sommer vielerorts regnerisch. Im Westen und Nordwesten des Bundeslandes kommt es am Montag gebietsweise zu kräftigen Regenschauern, wie aus einer Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Die Tageshöchstwerte liegen bei 19 bis 22 Grad. In der Nacht zum Dienstag sind weiter Schauer und vereinzelt Gewitter möglich. Auch am Dienstag ist laut DWD mit teils kräftigen Regengüssen zu rechnen.
Wann wird es endlich wieder Sommer? Wetter-Experten mit düsterer Prognose
Update vom Mittwoch, 26. Juli: Fast August – und vom Sommer fehlt seit einiger Zeit jede Spur! Auch das Wetterradar der nächsten Tage und Wochen zeigt Temperaturen von gerade einmal 20 Grad, dazwischen gibt es immer mal wieder Regen. Die Sonne lässt sich nur selten blicken.
„Das gibt es doch nicht!“, schreibt auch Wetter-Experte Dominik Jung: „Erst war die erste Hälfte des meteorologischen Sommers wochenlang sehr trocken, warm und sonnig, nun ist die Wetterlage zur zweiten Hälfte komplett ins Gegenteil gekippt. Es ist windig, kühl und ziemlich nass.“
Wetter auch in Niedersachsen von Tiefdruckgebieten bestimmt
Zu verdanken haben die Menschen das Wetter auch in Niedersachsen Tiefdruckgebieten über dem Atlantik. „Anstatt sonnigem und trockenem Hochdruckwetter mit lokalen Hitzegewittern dominiert derzeit Tiefdruckeinfluss“, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Dieser wiederum gestalte das Wetter unbeständig und verhältnismäßig kühl. „Damit steht Mittel- und Nordwesteuropa im Kontrast zum Mittelmeerraum, wo eine Hitzewelle auf die andere folgt“, so der DWD.
Wann der Sommer endlich wiederkommt? Das bleibt abzuwarten.
Wann kommt der Sommer endlich wieder? Wetter-Experten mit düsterer Prognose
Erstmeldung vom Montag, 24. Juli 2023: Hannover/Bremen/Hamburg – Sommerliche Temperaturen und strahlender Sonnenschein? Davon können viele Menschen in Norddeutschland gerade nur träumen. Seit Wochen: Regen, Niesel, Kälte. Ab und an tobt auch mal ein Sturm. Den Sommer haben sich sicherlich viele anders vorgestellt.
Ein Sommer, der auch mal zum Baden einlädt? Das scheint erstmal in weite Ferne gerückt zu sein. Wetter-Experten zufolge lässt dieser nämlich auf sich warten. „Die kommenden Wochen bringen keine Aussicht auf deutlich höhere Temperaturen“, sagt ein Experte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegenüber kreiszeitung.de. Niedersachsen und Bremen befänden sich derzeit im Randbereich von Tiefdruckgebieten über der Nordsee. Die Folge: gemäßigte Temperaturen von gerade mal 20 Grad. Bitter auch: Diese Wetterlage soll bis auf Weiteres anhalten.
Schauer und Gewitter bis in den August hinein? Wetter-Experten mit düsterer Prognose
Auch Dominik Jung, Diplom-Meteorologe bei wetter.net, hat eher trübe Aussichten parat: „Vor uns steht eine Woche mit den tiefsten Höchstwerten seit langem. Dabei sind gestern eigentlich die Hundstage gestartet und das sollte ja bekanntlich die heißeste Zeit des Jahres sein.“ Zumindest sei das in der ersten Woche der Hundstage in diesem Jahr nicht der Fall. „Es ist eher ein Reinfall“, so Jung. Es deute sich vielmehr Herbstwetter an. „Besonders an der Küste und an den Alpen wird in den kommenden 10 bis 14 Tagen viel Regen erwartet. Das sind daher keine besonders günstigen Urlaubsziele“, sagt der Wetter-Experte.
Er macht eine düstere Prognose: „Zum Freitag wird es zwar wieder deutlich wärmer, aber beständiges Wetter ist nicht in Sicht. Schauer und Gewitter bleiben erhalten und das wahrscheinlich bis weit in den August hinein.“
Schmuddel-Wetter statt Sonnenschein: Einen Hoffnungsschimmer gibt es dann aber doch
So ganz aufgeben will der Sommer dann aber offenbar auch nicht. Laut dem Wetterexperten des DWD ist es derzeit nicht ausgeschlossen, dass es in den nächsten Wochen vereinzelte warme Phasen geben könnte. Doch bis zu einem signifikanten Warmlufteinbruch ist es noch weit entfernt. Er warnt davor, allzu große Hoffnungen auf wärmere Tage zu hegen, da warmes Wetter sich nur vorübergehend halten wird.
Während die Menschen in Deutschland im Norden mit einem verregneten Sommer vorliebnehmen müssen, sind Tausende Menschen in Griechenland derzeit auf der Flucht vor Waldbränden aufgrund der außergewöhnlichen Hitze-Periode. Auch andere Regionen in Südeuropa ächzen seit Wochen unter Extrem-Temperaturen von bis zu 50 Grad.
Die nächsten Tage: Wetterdienst warnt vor Gewittern und Starkregen in Niedersachsen und Bremen
Zum Start in die neue Woche ist der Himmel in Norddeutschland bedeckt, und am Montagmorgen ist es vielerorts stark bewölkt. An der Nordsee und in Südniedersachsen ist mit rasch aufkommendem, schauerartigem Regen zu rechnen. Im Tagesverlauf sind in ganz Niedersachsen und Bremen Gewitter angekündigt, begleitet von lokalen Sturmböen und Unwettergefahren durch Starkregen. Die Höchsttemperaturen erreichen dabei maximal 21 bis 25 Grad, wobei es im Osten des Landes am wärmsten wird.
Die Nacht zum Dienstag bringt eine Abkühlung, während die Gewitter rasch abziehen und es weiterhin regnerisch bleibt. Die Temperaturen sinken auf 10 Grad im Harz und 15 Grad an der See. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der See frisch aus westlicher bis nordwestlicher Richtung. Am Dienstag wechseln sich laut den Meteorologen vor allem in den Küstenregionen Sonne und starke Bewölkung ab. Ansonsten sind lediglich lokale Schauer und vereinzelte Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen recht kühle 18 bis 21 Grad.
In der Nacht zum Mittwoch bleibt es im Nordseeumfeld stark bewölkt, und es ziehen kräftige, teils gewittrige Schauer auf. Ansonsten bleibt es wechselnd bewölkt und überwiegend trocken. Die Temperaturen kühlen in der Nacht auf 8 bis 12 Grad ab. Am Mittwoch gibt es im Binnenland anfangs noch einige heitere Abschnitte, später zieht jedoch starke Bewölkung auf. Von der Nordsee her werden Schauer und Gewitter bei 18 bis 20 Grad erwartet, während auf den Höhen des Harzes das Thermometer 15 Grad anzeigt.
Rubriklistenbild: © Christian Lademann/dpa & wxcharts.com





