Wildeshauser Krisenstab rechnet mit steigendem Hunte-Pegel: Was Bürger jetzt beachten sollen

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Wildeshausen – Aufgrund der anhaltenden Niederschläge und der Prognose des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz erwartet der Krisenstab der Stadt Wildeshausen, dass die Pegelstände der Hunte ab sofort wieder steigen werden.

Betroffene Bürger sollten weiterhin achtsam bleiben und angemessene Vorsorgemaßnahmen treffen, bevor die Pegel erneut steigen, heißt es in einer Mitteilung von Dienstag.

Auf Luftaufnahmen der vergangenen Woche sei zu erkennen, dass auf Grundstücken vereinzelt Gefahrstoffe ausgetreten sind. Um mögliche Risiken zu minimieren, bittet die Stadtverwaltung, Kanister und andere Gefäße mit umweltschädlichem Inhalt hochzustellen oder zu sichern. Der Krisenstab behalte die Lager weiter im Blick und werde über die Entwicklung berichten.

Vier Bäume aus der Hunte gezogen

Der Pegel steigt: die Hunte in Wildeshausen ist weit über die Ufer getreten.

Unterdessen hat die Feuerwehr mittlerweile vier Bäume im Bereich der Stadt Wildeshausen aufgrund des Hochwassers aus der Hunte geholt.

Nachdem bereits am Donnerstag ein Baum am Seniorenweg umgefallen war, musste die Feuerwehr am Freitag erneut im Bereich Stockenkamp anrücken. Um ein Wegtreiben in Richtung Eisenbahnbrücke und dort ein Anstauen der Hunte zu verhindern, wurde der Baum ab 14 Uhr durch die Einsatzkräfte gesichert. Hierbei fiel auf, dass die Standfestigkeit eines weiteren Baumes gefährdet sein könnte. Um zu verhindern, dass dieser auf den Hochwasserschutzdeich fällt oder wegtreibt, wurde er gefällt. Dabei kamen ein Boot und eine Seilwinde zum Einsatz.

Im Bereich der Herrlichkeit wurde zudem ein bereits in die Hunte gekippter Baum gesichert. Dieser konnte mithilfe der Seilwinde des Tanklöschfahrzeugs aus dem Wasser gezogen werden. Nach Angaben des kleinen Krisenstabs der Stadt werden die Gewässer derzeit regelmäßig kontrolliert.

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