VonOve Bornholtschließen
Der Schnee am Dienstagmorgen hat für schwierige Straßenverhältnisse und manchen Unfall im Landkreis Oldenburg gesorgt. Meist fuhren die Autofahrer zu schnell für die Witterung.
Wildeshausen – Wegen des Wintereinbruchs in Niedersachsen ist es am Dienstagvormittag zu mehreren Verkehrsunfällen in der Region gekommen. „In den meisten Fällen war die nicht an die Witterung angepasste Geschwindigkeit ursächlich. Glücklicherweise ist es fast überall bei Blechschäden geblieben“, teilte die Polizei mit.
Autobahn 29 mehrere Stunden gesperrt
Eine mehrstündige Sperrung war ab 9 Uhr nach einem Unfall auf der Autobahn 29 bei Wardenburg erforderlich, weil ein Sattelzug die Fahrbahn blockierte (Foto). Ein Schaden von rund 19.000 Euro war gegen 8.30 Uhr entstanden, als eine 44-Jährige mit ihrem Kleinbus auf der Wildeshauser Straße in der Gemeinde Dötlingen ins Schleudern gekommen war und mit zwei anderen Fahrzeugen kollidierte.
Gegen 9.50 Uhr kam ein 46-jähriger Mann in der Samtgemeinde Harpstedt von der Bassumer Straße ab. In Ganderkesee hatte eine 56-jährige Delmenhorsterin bereits gegen 8.10 Uhr die Kontrolle über ihren Wagen verloren. Sie war auf der Straße „Steenhafer Berg“ in Richtung Stenum unterwegs, geriet auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern und kollidierte mit dem entgegenkommenden Auto eines 44-Jährigen.
Bremsen auf glatter Fahrbahn nutzte nichts – Pkw-Fahrerin musste ausweichen
Gegen 9 Uhr war eine 24-jährige Frau aus der Samtgemeinde Harpstedt mit einem Kleinwagen auf der Adelheider Straße in Richtung Stadtmitte Delmenhorst unterwegs. Kurz vor der Einmündung zum Brendelweg reagierte sie zu spät auf das Abbremsen einer vorausfahrenden Person, so die Polizei.
Auf der winterglatten Fahrbahn zeigte ihre Bremsung wenig Wirkung, sodass sie nach rechts ausweichen musste, um nicht aufzufahren. Sie überfuhr den Rad- und Gehweg und kollidierte mit einem Zaun. Ihr Kleinwagen war nicht mehr fahrbereit, es entstanden Schäden in Höhe von mindestens 6 000 Euro.
