Autobahn gesperrt

Auto brennt nach Unfall auf der A2 - Fahrer lebensgefährlich verletzt

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Nach einem Unfall auf der A2 fing ein Auto Feuer.
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Nach einem Unfall auf der A2 bei Gütersloh geriet ein Auto in Brand. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Autobahn war gesperrt.

Gütersloh - Mit dem Verdacht auf lebensgefährliche Verletzungen musste am späten Samstagnachmittag, 9. Dezember, ein 23-jähriger Mann aus Recklinghausen (NRW) nach einem schweren Unfall auf der A2 in eine Spezialklinik nach Bielefeld-Bethel gebracht werden. Sein Auto war nach einem Zusammenstoß in Brand geraten. Die Autobahn wurde gesperrt.

Auto brennt nach Unfall auf der A2 - Fahrer lebensgefährlich verletzt

Nach ersten Erkenntnissen der Beamten der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock-Senne war der Autofahrer um 16.34 Uhr mit seinem Opel Corsa auf dem linken der drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Dortmund unterwegs. Als er in Höhe der Nobilia-Brücke zwischen dem Kreuz Bielefeld und Gütersloh auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollte, kam es zur Kollision mit einem Renault Master. An diesen Transporter war noch ein Anhänger befestigt. Der Aufbau riss durch die Wucht des Zusammenpralls vom Fahrgestell ab und landete kopfüber auf der Mittelleitplanke.

Der 51-jährige Fahrer aus Dorsten konnte den Renault auf den Standstreifen lenken. Der Corsa schleuderte ebenfalls nach rechts und blieb unter der Brücke liegen. Er fing sofort Feuer. Die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Bielefeld schickte nach dem ersten Notruf umgehend die Wache Süd sowie die Löschabteilung Senne zu der Unfallstelle, ferner zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug aus Hövelhof.

Als die ersten Kräfte eintrafen, stand der Kleinwagen in Vollbrand, berichtete Brandrat Matthias Hülsmann als Einsatzleiter. Zwei der mehr als 20 anrückenden Feuerwehrleute hatten sich aufgrund der detaillierten Notrufmeldung bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und konnten nach dem Eintreffen sofort mit Löschmaßnahmen beginnen.

Auto brennt auf der A2: Bereits einen Tag zuvor gab es ein ähnliches Szenario

Der Wagen brannte dennoch komplett aus. Der schwerstverletzte Fahrer war beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits außerhalb des Fahrzeugs und wurde von Ersthelfern betreut. Ansonsten gab es bei dem Unfall keine Verletzten. Mithilfe von Schaummittel wurde der Wagen letztlich gelöscht. Der Corsa sowie der Anhänger mussten abgeschleppt werden, die Vollsperrung konnte erst nach etwa 90 Minuten wieder aufgehoben werden. Der linke Fahrstreifen blieb zunächst weiterhin gesperrt. Die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von bis zu acht Kilometern zurück bis zum Kreuz mit der A33.

Bereits am Tag zuvor war es zu einem schweren Unfall auf der A2 bei Bielefeld gekommen. Sechs Autos waren beteiligt. Auch in diesem Fall geriet ein Wagen nach einer Kollision in Vollbrand. Weitere Fahrzeuge konnten nicht rechtzeitig bremsen.

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