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Sturmböen und Gewitter in NRW – Wetterdienst warnt

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Am Donnerstag ist es nass und stürmisch in Nordrhein-Westfalen. Es gibt mehrere Wetter-Warnungen vor Sturmböen und Gewitter.

  • Es gibt amtliche Warnungen vor Sturmböen in mehreren Teilen von Nordrhein-Westfalen am Donnerstag. Es gebe sogar „leicht erhöhtes Tornado-Potenzial“.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet zudem mit kräftigen Gewittern.
  • Zum Wochenende gibt es eine Wetterwende. Dann könnte es sogar den ersten Sommertag des Jahres geben.
  • Dieser Wetter-Ticker wird laufend aktualisiert.

Update vom 4. April, 16:34 Uhr: Weite Teile der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes in NRW sind orange eingefärbt. Vom Aachener Raum bis ins Münsterland gibt es aktuelle Warnungen vor starkem Gewitter. Das betrifft auch weite Teile des Ruhrgebiets, des Bergischen Landes und auch das Stadtgebiet von Düsseldorf. „Es treten Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 15 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel“, heißt es beim DWD. Die Warnungen sind bis 17:15 Uhr, weiter im Norden von NRW bis 17:30 Uhr aktiv.

Gewitter-Warnungen im Südwesten von NRW

Update vom 4. April, 14:20 Uhr: Aktuell regnet es in einigen Teilen von NRW kräftig, beispielsweise im Oberbergischen Kreis und auch im Kreis Düren, wie ein Wetter-Radar von Kachelmannwetter zeigt. Noch bis 14:30 Uhr gibt es für die Südwesthälfte von NRW zudem die Warnung starkem Gewitter durch den Deutschen Wetterdienst (DWD). „Von Westen ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 85 km/h und kleinkörnigen Hagel“, heißt es beim DWD. Sturm-Warnungen sind vielerorts noch bis zum Abend, 18 Uhr, aktiv.

Sturm-Warnungen in NRW – sogar „leicht erhöhtes Tornado-Potenzial“

Update vom 4. April, 9:27 Uhr: Das wird ein stürmischer Donnerstag (4. April) in NRW. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für mehrere Regionen amtliche Warnungen vor Sturmböen herausgegeben. Das betrifft vor allem den Süden und Südwesten des Landes, aber auch Teile des Sauer- und Siegerlandes. „Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h und 70 km/h aus südwestlicher Richtung auf“, heißt es beispielsweise in der Warnung für Bonn. Für den kompletten Rest des Landes gelten hingegen amtliche Warnungen vor Windböen. Allerdings könne es gerade in Schauernähe und in exponierten Lagen auch dort Sturmböen geben. Die Warnungen gelten jeweils bis 18 Uhr am Donnerstagabend.

Ab dem späten Vormittag drohen laut DWD zudem teils kräftige Gewitter. Da könnte es sogar gebietsweise noch stürmischer werden. „Bei linienhafter Anordnung der Gewitter einzelne schwere Sturmböen von 90-100 km/h nicht ganz ausgeschlossen“, so die Wetter-Experten. Es gebe sogar „leicht erhöhtes Tornado-Potenzial“, heißt es im Warnlagebericht weiter.

Vor allem im Südwesten von Nordrhein-Westfalen gibt es am Donnerstag amtliche Sturm-Warnungen (Symbolbild).

[Erstmeldung] Erst Gewitter und Sturm, dann folgt die Wetterwende in NRW

Köln – Sonne, Regen, Wolken und ein paar Gewitter im Wechsel – so stellt man sich klassisches „Aprilwetter“ vor. Und der Monat enttäuscht im Hinblick auf sehr wechselhaftes Wetter bislang auch in diesem Jahr nicht. Das zeigen auch die Prognosen für die nächsten Tage in Nordrhein-Westfalen. Denn da ist von kräftigen Schauern und Gewittern über stürmisches Wetter bis zu sommerlichen 28 Grad mit Saharastaub alles dabei.

Gewitter und Sturm am Donnerstag – sogar Starkregen möglich

Das Wetter in NRW wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den kommenden Tagen von einer Tiefdruckzone beeinflusst, die sich vom Nordostatlantik bis zum Baltikum erstreckt. Und das bringt so einige Wetterkapriolen mit sich. Nach dem regnerischen und grauen Mittwoch (3. April) wird es am Donnerstag richtig nass und stürmisch.

Der DWD erwartet vor allem ab dem Nachmittag dichte Wolken und gebietsweise kräftige Schauer und Gewitter. Teilweise sei sogar Starkregen und kleinkörniger Hagel möglich, so die Wetter-Experten. Dazu kommen vielerorts starke bis stürmische Böen. „In Kammlagen sowie bei kräftigen Schauern und Gewittern Sturmböen möglich“, heißt es in der DWD-Prognose. Die Temperaturen liegen bei 13 bis 17 Grad.

Ab Donnerstagnachmittag kann es in NRW kräftige Schauer und Gewitter geben (Symbolbild).

Erster Sommertag des Jahres in NRW im Anmarsch

Doch schon in der Nacht zum Freitag (5. April) soll sich der Regen größtenteils verabschieden. Es bleibt zwar wolkig und es gibt immer mal wieder leichten Regen, aber oftmals soll es auch trocken bleiben. Dazu wird es am Freitag bei 18 bis 22 Grad schon ziemlich warm in NRW.

Der Samstag setzt bei den Temperaturen dann nochmal richtig einen drauf. Es wird mit 25 bis 28 Grad wohl der erste Sommertag des Jahres. Es bleibt außerdem trocken und freundlich. Im Tagesverlauf soll, wie schon am vergangenen Wochenende, Saharastaub dazukommen, daher könnte es trotzdem etwas dichter bewölkt sein. Gut möglich also, dass am Wochenende bei vielen schon die Grillsaison eingeläutet wird. (bs)

Rubriklistenbild: © Kerstin Kokoska/Funke Foto Services/Imago

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