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Seit dieser Woche laufen die vorbereitenden Maßnahmen für den Abriss des alten Gerätehauses des Löschzuges Warstein. Mit Schutzausrüstung musste dabei auch Asbest entsorgt werden.
Warstein - Manch Schaulustiger wird sich über die Schutzausrüstung einiger Arbeiter auf der Baustelle des alten Gerätehauses des Löschzuges Warstein gewundert haben: Ganzkörperanzüge sowie Atemschutzmasken. Grund dafür waren im Gebäude verbaute Asbest-Fasern. „Das ist bekannt und auch kein Drama, bei der Entsorgung in dem Bereich müssen dann eben entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden“, erklärte Sabine Leitner als Fachbereichsleiterin Bauen und Wohnen bei der Stadt Warstein. Die Entsorgung des Asbest-Materials sei auch Teil der vorbereitenden Arbeiten für den am kommenden Dienstag beginnenden Abriss des Gebäudes an der Wästerstraße. Das Asbest-Material wird in extra dafür vorgesehenen Säcken verstaut und entsorgt.
Bereits vor wenigen Tagen informierte die Stadt Warstein über die anstehenden Maßnahmen auf dem Gelände des ehemaligen Gerätehauses: Das ehemalige Gerätehaus der Feuerwehr Warstein steht auf einem städtischen Grundstück in bester Lage – noch, denn die Stadt Warstein wird diesem Areal ein neues städtebauliches Gesicht und eine neue Nutzung geben, erklärte die Stadt kürzlich: Im Rahmen der REGIONALE 2025, Südwestfalen „Digital“, „Nachhaltig“ und „Authentisch“ (DNA), soll das Projekt „www – waester wohnen warstein“ (www) zum Kristallisationspunkt einer nachhaltigen Quartiersaufwertung werden. Den Startpunkt bildet der Abriss des ehemaligen Feuerwehrgebäudes.
Abrissbeginn vermutlich am Dienstag, 26. März
Für den geplanten Abriss des alten Feuerwehrgebäudes beginnen zunächst Entkernungsarbeiten, anschließend folgt der eigentliche Abbruch. Dazu wird ab Montag, 18. März, die Wästerstraße vom Müschederweg aus bis zur Einmündung Königserlen gesperrt, so die Stadt. Parkplatzbenutzer und -benutzerinnen sowie Anwohnerinnen und Anwohner der Rosengasse können über die Wästerbrücke in Richtung Rangestraße ausfahren. Die erste Reihe (Richtung altes Feuerwehrhaus) der dort vorhandenen Parkplätze muss gesperrt werden, denn von dieser Seite aus werde voraussichtlich ab der 13. Kalenderwoche der Abbruch durchgeführt. Beginn dessen wir nach aktuellem Stand Dienstag, 26. März, sein.
„Der entstehende Bauschutt des Gebäudes wird weitestgehend recycelt. Es wird versucht, die Staubentwicklung während des demnächst anstehenden Abbruchs mit einem Wasservorhang so gering wie möglich zu halten. Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für entstehende Beeinträchtigungen“, betonte Thomas Jäschke vom Sachgebiet Straßen.

