- VonJörg Beuningschließen
Die Arbeiten im Kreuzungsbereich Hellweg/Hohenzollernstraße/Schellingstraße verzögern sich noch einmal. Bis Ende des Monats bleibt die Straße wohl gesperrt.
Berge – Die Straße Hellweg in Berge und damit der Kreuzungsbereich mit der Hohenzollernstraße und der Schellingstraße bleibt voraussichtlich noch bis zum Ende des Monats gesperrt. Lediglich die Einfahrt aus Hamm vom Hellweg kommend auf die Schellingstraße ist möglich. Der Fuß- und Radverkehr ist in alle Richtungen möglich. Eigentlich sollte mit Beginn dieser Woche die Problembaustelle vorübergehend wieder abgebaut werden. Doch es kam zu Verzögerungen. Größte Schuld daran hatte der Starkregen über Hamm am Sonntag, 6. August. Er behinderte anschließend die Maßnahmen.
Lippeverband und Stadtwerke sind in diesen Tagen damit beschäftigt, die Baugrube wieder zu schließen, obwohl die geplanten Arbeiten an der Kanalisation unter der Hohenzollernstraße noch nicht ausgeführt worden sind. Die unterschiedlichen Leitungen, die sich unter der Straße befinden, behindern die weiteren Arbeiten. Nun müssen die Planungen wiederholt werden.
Stadtwerke arbeiten an Leitungen
Aktuell sind die Stadtwerke mit Montage-Arbeiten an den Gas- und Wasserleitungen beschäftigt. „Wir hoffen, dass wir Mitte, Ende nächste Woche damit fertig sind“, teilt Stadtwerke-Sprecher Simon Schliewe mit. „Danach wird die Baustelle quasi wieder dem Lippeverband übergeben, der dann sein Tiefbauunternehmen damit beauftragen wird, die Baugrube wieder zu schließen“, so Schliewe weiter. Sollte dies direkt umgehend klappen, so könnte die Straße Ende des Monats wieder befahrbar sein. Allerdings kann auch hier die Witterung, unter anderem Regen, die Arbeiten noch einmal leicht verzögern.
Bereits seit Ende April ist die Baustelle im Kreuzungsbereich eingerichtet. Seit Mitte Mai ist die Straße dort gesperrt. Langewanneweg und Werler Straße dienen seitdem als Umleitungsstrecken. Die Hohenzollernstraße – eigentlich eine Einbahnstraße – ist seitdem in beiden Richtungen befahrbar. Ursprünglich sollen die gesamten Arbeiten bis Dezember 2023 andauern.
Aufgrund der spät erkannten Schwierigkeiten durch bereits verlegte Leitungen müssen die Arbeiten noch einmal neu überdacht werden. Dazu gehört auch eine neue Ausschreibung für die durchführenden Unternehmen. Ein neuer Termin für die Kanalbau-Maßnahme ist für das Jahr 2024 ins Auge gefasst worden.
