Autobahn Richtung Marl gesperrt

Motorradfahrer stirbt nach Autobahn-Unfall – Volvo auf der Flucht

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Ein 63 Jahre alter Motorradfahrer ist bei einem Unfall auf der A52 bei Gelsenkirchen gestorben. Ein Volvo flüchtete nach dem Unfall. Nach ihm wird gefahndet.

Update vom 10. August, 16:01 Uhr: Tragische Nachrichten aus Gelsenkirchen: Der bei dem Unfall auf der A52 am Donnerstagvormittag schwer verletzte Motorradfahrer ist im Krankenhaus gestorben. Zuletzt hatte die Polizei noch mitgeteilt, dass der 63-jährige Mann außer Lebensgefahr sei. Offenbar hat sich sein Zustand aber nochmal so stark verschlechtert, dass er nicht mehr gerettet werden konnte. Nach dem Volvo V60, der am Unfall beteiligt gewesen sein soll, wird weiter gefahndet.

Nach aktuellen Angaben der Ermittler soll dieser Volvo vom rechten auf den linken Fahrstreifen auf der A52 gewechselt haben. „Dabei touchierte er einen Pkw, der auf der linken Spur unterwegs war. Infolgedessen prallte dieser Pkw gegen die Mittelschutzplanke, geriet ins Schleudern und erfasste den 63-jährigen Kradfahrer, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr“, so eine Polizeisprecherin am Nachmittag. Der Volvo flüchtete danach vom Unfallort. Es handelt sich um einen bronze-grauen Volvo V60 mit niederländischen Kennzeichen. Der zweite Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt.

Um 15:30 Uhr konnte nach der Unfallaufnahme auch die Sperrung der A52 in Richtung Marl wieder freigegeben werden.

A52 Richtung Marl nach schwerem Unfall immer noch gesperrt

Update vom 10. August, 15:08 Uhr: Der schwer verletzte Motorradfahrer befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Das teilte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage von wa.de mit. Die Fahndung nach dem flüchtigen Volvo V60 läuft weiterhin. „Das Auto konnte noch nicht gefunden werden“, so die Sprecherin. Weiterhin hofft die Polizei auf Hinweise zu dem Fahrzeug. Es handelt sich um einen bronze-grauen Volvo V60 mit niederländischen Kennzeichen. Er soll in den Unfall verwickelt gewesen sein, flüchtete dann aber vom Unfallort.

Nach dem schweren Unfall ist die A52 in Richtung Marl weiterhin gesperrt. Wie lange die Sperrung noch andauert, ist aktuell unklar. „Die Unfallaufnahme läuft weiterhin“, erklärt die Polizeisprecherin. Immer noch ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen-Scholven und Gelsenkirchen-Hassel betroffen. In der Gegenrichtung fließt der Verkehr wieder. Dort wurde die Autobahn am Vormittag für die Landung des Rettungshubschraubers ebenfalls gesperrt.

A52 bei Gelsenkirchen nach Unfall gesperrt – beide Richtungen betroffen

Erstmeldung vom 10. August, 11:54 Uhr: Gelsenkirchen – Nach einem schweren Unfall auf der A52 bei Gelsenkirchen befindet sich ein Motorradfahrer in Lebensgefahr. Das teilte ein Sprecher der zuständigen Polizei Münster gegenüber wa.de mit. Die Autobahn ist aktuell in beiden Richtungen gesperrt.

Ein Rettungshubschrauber ist gelandet. Die Sperrung betrifft den Bereich zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen-Scholven und Gelsenkirchen-Hassel. Autofahrer im Stau sollen eine Rettungsgasse bilden.

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Volvo V60 nach A52-Unfall auf der Flucht

Die genauen Umstände zum Unfall sind noch unklar. Aber laut Polizeiangaben sollen auch zwei PKW beteiligt sein. „Ein PKW ist derzeit flüchtig“, so der Polizeisprecher. Dabei handelt es sich um einen bronze/grauen Volvo V60 mit niederländischem Kennzeichen. Die Polizei fahndet nach dem Fahrzeug und bittet um Zeugenhinweise, „an jede Polizeidienststelle“. (bs) Weitere Informationen folgen.

Rubriklistenbild: © Aaron Klewer/Einsatz-Report24/Imago

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