Rohbau für Funktionstrakt steht

Barbaraklinik: Bauarbeiten im Takt - „Wir werden eins“ kommt voran

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Gute Tradition: Auf das Wohl des Neubaus an der Barbara-Klinik hoben Polier Jürgen Niers (links) und Klinik-Geschäftsführer Thorsten Keuschen das Glas.
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Nach dem Bettenhaus feiert die St.-Barbara-Klinik erneut Richtfest, diesmal für den neuen Funktionstrakt. Und während im Außenbereich fleißig gebaut wird, wird im Innern die Zusammenlegung mit dem St.-Josef-Krankenhaus weiter vorbereitet.

Hamm - Die St.-Barbara-Klinik hat Richtfest gefeiert für den neuen Funktionstrakt, der Mitte des kommenden Jahres in Betrieb gehen soll. Für Projektleiter Dirk Wiese ist mit dem Finale des Rohbaus „ein Meilenstein“ erreicht. Ein weiterer muss man sagen, denn auf der Großbaustelle am Heessener Wald entsteht ja momentan nicht nur der Funktionstrakt, sondern im hinteren Bereich auch das Bettenhaus – und auch an einigen Nebengebäuden wird fleißig gewerkelt.

Zuvor war bereits der Parkplatz deutlich vergrößert worden. 60 Millionen Euro (davon knapp zehn Millionen Fördergelder) nimmt die Franziskus-Stiftung als Träger für das Projekt in die Hand, an dessen Ende die Vereinigung mit dem St.-Josef-Krankenhaus (St. Jupp) und dessen Auflösung am Standort in Bockum-Hövel stehen wird.

Nach derzeitigem Stand kann der Zeitrahmen mit der endgültigen Fertigstellung Mitte nächsten Jahres gehalten werden, die OP-Säle könnten eventuell bereits im März in Betrieb gehen. „Das wird ein Jahr voller Herausforderungen“, meint Bauleiter Wiese. Ebenfalls im Zeitplan ist das Bettenhaus mit fünf Etagen plus Keller. Die Übergabe soll im September erfolgen, im November dann der Einzug.

Zusammenlegung von Barbara-Klinik und St. Jupp

Neben den ganzen Bauarbeiten wird auch hinter den Kulissen kräftig am Projekt „Wir werden EINS“ – Zusammenlegung von Barbara-Klinik und St. Jupp – geschraubt. Laut Geschäftsführer Thorsten Keuschen trifft sich jeden Freitag die Projektgruppe zum Meeting. Dabei wird unter anderem ausgearbeitet, wohin und wann die Mitarbeitenden aus Bockum-Hövel umziehen.

Bis Jahresende soll das abgeschlossen sein. Bis dahin werden nach und nach die einzelnen Abteilungen verlegt. „Das richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit“, so Keuschen. Schon allein bei der Reihenfolge müssten dabei viele Details geklärt werden.

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