VonAchim Kienbaumschließen
Wer sich am Sonntag, 21. Juli, aufs Rad schwingt, um sich auf den Weg zu machen nach Hamm (oder nach Soest), je nachdem, wo die rund 42 Kilometer lange Strecke zwischen den beiden Städten in Angriff genommen wird, der hat ein Luxusproblem: Beim Sattel-Fest fällt es nämlich richtig schwer zu entscheiden, was mehr Freude bereitet, das Radeln oder die Pausen an den Raststationen. Und dann nimmt das Event ausnahmsweise in diesem Jahr auch schon am Abend zuvor Fahrt auf – da wird die Welle gemacht, die Neue Deutsche.
Soest – Eigentlich muss ja zu dem Jahreshighlight für mehr oder weniger passionierte Radfahrer nicht mehr viel gesagt werden: Bereits zum 17. Mal müssen die Autos zwischen Soest und Hamm mal ein paar Stunden draußen bleiben und Platz machen für Räder – mit Muskelkraft voran gebracht oder auch mit elektrischer Unterstützung.
Premiere
Aber natürlich gibt es immer wieder Neues – in diesem Jahr auch eine echte Premiere: Erstmalig wird die Sattel-Fest-Strecke zwischen Soest und Hamm nämlich eine, und zwar die letzte, Etappe der „NRW-Radtour“ sein (siehe Infokasten). In diesem Rahmen wird es auch am Vorabend auf dem nördlichen Petrikirchhof ein Konzert mit bekannten Stars der Neuen Deutschen Welle geben – selbstverständlich nicht nur für Radler.
Bereits zu einer sehr geschätzten Gewohnheit geworden sind dagegen die mit viel Liebe aufgebauten Stationen entlang der Strecke und das umfangreiche Rahmenprogramm an den Zielorten Soest und Hamm – alleine das macht den Bürgermeistern Marc Herter (Hamm), der Stellvertreterin seines Kollegen in Soest, Christiane Mackensen, und Camillo Garzen in Welver schon Lust, sich auch selbst in den Sattel zu schwingen.
Fahrradmärkte und mehr
In den drei Kommunen wird es wieder Fahrradmärkte geben, in Soest den beliebten Schnäppchenmarkt mit preisgünstigen Rädern, einer mobilen Waschanlage und vielen anderen Aktionen.
Keinen Grund, sich abzuhetzen, gibt es nicht nur auf der Strecke für die Teilnehmer, sondern auch beim Start: Es gibt keinen offiziellen Starttermin, stattdessen nur ein großes Zeitfenster von 9 bis 18 Uhr, in der die gesamte Sattel-Fest-Strecke oder auch nur einzelne Teile davon befahren werden können.
Die Teilnehmer der NRW-Radtour werden allerdings am Sonntag ab 9 Uhr in mehreren Zeitfenstern auf die Strecke gehen, damit es sich nicht zu sehr knubbelt.
Die Züge der Eurobahn haben am 21. Juli natürlich Fahrrad-Abteile, allerdings mit begrenzten Kapazitäten. Zwischen Soest (Bahnhof), Ostwennemar (Gasthof Kraas), Bad Hamm (Kurhaus) und Hamm verkehren zwischen 9 und 19.30 Uhr alle 30 Minuten Shuttle-Busse.
Alle weiteren wichtigen Informationen rund um das Sattel-Fest 2024 gibt es jeweils aktualisiert auch auf der Website www.sattel-fest.de.
