Dr. Bernhard Laubach ist Insolvenzverwalter

Benediktiner Wirtshaus in Attendorn: Insolvenzverfahren eröffnet

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Das Wirtshaus ist geschlossen: Zum einen gab es Unstimmigkeiten mit dem Vermieter, der Stadt Attendorn. Zum anderen wurde am 17. September das Insolvenzverfahren eröffnet.
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Die Türen sind verschlossen, die gemütlichen Bänke seit einiger Zeit verwaist: Das Benediktiner Wirtshaus wurde von einem auf den anderen Tag geschlossen. Nun wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Attendorn - Als Anfang September klar war, dass das Benediktiner Wirtshaus in Attendorn geschlossen wurde, war das Erstaunen groß. Die Stadt ist Verpächterin des Lokals erklärte schnell, dass es einen Vertragsbruch gegeben habe, der eine sofortige Schließung zur Folge hatte. Seither brodelte die Gerüchteküche in der Hansestadt, was denn zu dem drastischen Schritt geführt hat. Nun steht fest, dass mit Datum vom 17. September das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Bernhard Laubach aus Köln bestellt.

Benediktiner Wirtshaus in Attendorn: Insolvenzverfahren eröffnet

Damit hat der Jurist nun das berühmte „Heft in der Hand“. „Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam“, heißt es in der Bekanntmachung des Amtsgerichts Siegen. Und weiter: „Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten.“

Neben dem Wirtshaus in Attendorn betreibt Bujahr Berisha ein weiteres Benediktiner Wirtshaus am Friedensplatz in Dortmund. Dort sollte der Betrieb scheinbar weitergehen. Doch die Ruhrnachrichten berichten am 19. September darüber, dass die Gaststätte ebenfalls plötzlich geschlossen worden ist. Hier heißt es: „Die Betreiber-Gesellschaft ist in finanzielle Schieflage geraten.“ Wie es in Attendorn weitergeht, steht derzeit noch nicht fest.

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