1902 erbaut

Magische Ausblicke von uraltem Turm im Ruhrgebiet 

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Das Berger-Denkmal in Witten ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Auf einer Höhe von 130 Metern können Besucher weite Teile des Ruhrgebiets sehen.

Witten – Malerische Ausblicke auf das Ruhrgebiet inmitten der Natur. Das gibt es am Berger-Denkmal in Witten (NRW). Am südlichen Ende der Stadt steht dort seit fast 130 Jahren das berühmte Bergerdenkmal. Vom Denkmal aus haben Besucher einen guten Blick auf das direkt unter dem Berger-Denkmal liegende Ruhrtal.

Berger-Denkmal
AdresseHohenstein, 58453 Witten
Öffnungszeitenrund um die Uhr
Eintrittfrei

Berger-Denkmal in Witten erinnert seit 1904 an Unternehmer und Politiker Carl Berger

Das Berger-Denkmal auf dem Hohenstein befindet sich direkt am Ruhrtal (Archivfoto).

Das Berger-Denkmal wurde nach dem früheren Unternehmer und Politiker Louis Constanz Berger benannt. Ab 1902 wurde auf dem Hohenstein südlich von Witten ihm zu Ehren das Berger-Denkmal erbaut. Im Jahr 1904 wurde der 20 Meter hohe Turm anlässlich des 75. Geburtstags Bergers eingeweiht. Die Kosten für das Bauwerk trugen hauptsächlich die damaligen Bürger der Stadt Witten. Heute ist das Berger-Denkmal, das insgesamt 130 Meter über dem Ruhrtal liegt, für alle Besucher frei und rund um die Uhr zugänglich.

Louis Constanz Berger

Louis Constanz Berger war ein Industrieller der Stadt Witten und liberaler Politiker. Er lebte von 1829 bis 1891 und betrieb eine Firma für Gussstahl.

Berger-Denkmal in Witten: Aussichtsplattform auf dem Turm ermöglicht magische Ausblicke

Vom Turm des Berger-Denkmals haben Besucher einen guten Blick auf die Ruhr (Archivfoto).

Rundherum wird das Berger-Denkmal von einem Plateau umschlossen. Zur Ruhr hin bietet sich ein guter Blick über das Gewässer und die Grünanlagen auf der anderen Uferseite. Wem das noch nicht genug ist, kann auch noch höher steigen. Denn besucher können die Turmspitze ebenfalls besichtigen. Der Aufstieg zur Spitze führt laut dem Regionalverband Ruhr (RVR) über eine Wendeltreppe im Turminneren. Oben angekommen, lassen sich unter anderem Ruhrtal, das Wasserkraftwerk Hohenstein und die Zeche Nachtigall im Muttertal gut beobachten.

Das kann man vom Berger-Denkmal aus sehen

► Eisenbahnviadukt Witten

► Parkanlagen auf dem Hohenstein

► Ruhrtal

► Wasserkraftwerk Hohenstein

► Zeche Nachtigall

Wandern, Radfahren, Joggen rund um das Berger-Denkmal

Rund um das Berger-Denkmal können Besucher noch weitere Dinge unternehmen. In den um das Denkmal liegenden Parkanlagen auf dem Hohenstein kann man gut spazieren gehen, wandern, joggen und auch Radfahren. Für Familien bieten sich mit dem Streichelzoo und dem Wildgehege Hohenstein noch weitere Ausflugsziele an. Der Streichelzoo ist dabei täglich von 11 bis 18 Uhr beziehungsweise bis zur Dämmerung geöffnet. Das Wildgehege ist jederzeit zugänglich. Der Eintritt ist sowohl für den Streichelzoo, als auch für das Wildgehege frei.

Berger-Denkmal – Zahlen, Daten und Fakten

Eröffnung: 1904

Benannt nach: Louis Constanz Berger

Turmhöhe: 20 Meter

Höhe über dem Ruhrtal: 130 Meter

Zugang zum Turm: Über eine Wendeltreppe

In der Nähe: Ardeygebirge, Witten und die Ruhr

Außerdem gibt es in unmittelbarer Nähe noch weitere Ausflugsziele in NRW. So befindet sich beispielsweise die Halde Hoheward in Herten nicht weit vom Berger-Denkmal entfernt. In Essen kann außerdem die höchste frei stehende Rolltreppe Deutschlands bestaunt werden.

Berger-Denkmal in Witten: Anfahrt und Parken

  • Mit dem Auto: Die Bundesstraße B226 nutzen. Danach auf die Wetterstraße abbiegen. An der Kreuzung zum Hohenstein auf die Straße Hohenstein abbiegen. Parkplätze sind auf dem Gipfel des Hohensteins verfügbar
  • Mit dem Bus: Ab Witten die Buslinie 376 bis zur Haltestelle Egge/Altenwohnheim nutzen. Danach zu Fuß weiter den Hohenstein erklimmen. Alternativ Buslinie 379 bis zur Haltestelle Wetterstraße nutzen. Danach zu Fuß auf den Hohenstein gehen.

(jr)

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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