DWD-Prognose

Temperaturen in NRW steigen wieder – doch dann droht Sturm und Gewitter

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  • Oliver Schmitz
    Oliver Schmitz
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Das Wetter in NRW bleibt ungemütlich. Zum Wochenbeginn steigen die Temperaturen im Land zwar leicht an, doch dann drohen Sturm und Gewitter.

Update vom 25. März, 7:50 Uhr: NRW startet mit regnerischem Wetter in die neue Woche. In Hochlagen fröstelt es anfangs noch leicht. Bis zum Montagvormittag beruhigt sich die Wetterlage zunehmend. Im Tagesverlauf bleibt es wechselnd bewölkt, zum Abend zieht gebietsweise auflockernde Quellbewölkung auf. Die Höchsttemperaturen am Montag liegen laut Deutschen Wetterdienstes (DWD) bei neun bis 13 Grad. Ein Überblick über das Wetter der nächsten Tage:

  • Montag: Meist wechselnd bewölkt und anfänglich im Osten noch letzte Regenschauer, zum Abend gebietsweise auflockernde Quellbewölkung. Höchstwerte neun bis 13 Grad. Zunächst schwacher Westwind, zum Abend auf Südost drehend.
    In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt oder klar.
  • Dienstag: Wolkig, von Westen im Tagesverlauf zunehmend stark bewölkt, aber weitgehend niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf 13 bis 16 Grad, in Hochlagen um zehn Grad. Schwacher bis mäßiger Südostwind.
  • Mittwoch: Am Mittwoch bei wechselnder bis starker Bewölkung zeitweise leichter Regen, am Abend größere Auflockerungen. Höchsttemperatur elf bis 15 Grad.
  • Donnerstag: Wechselnd, teils stark bewölkt. Dabei Schauer oder schauerartig verstärkter Regen, einzelne Gewitter nicht völlig ausgeschlossen. Dazwischen niederschlagsfreie Abschnitte mit Auflockerungen. Höchsttemperatur elf bis 15 Grad. Mäßiger Wind am Morgen aus Südost, bis zum Mittag auf Südwest drehend. Dann starke bis stürmische Böen gering wahrscheinlich.
  • Quelle: DWD, Stand: 25. März, 8 Uhr
Die Menschen aus NRW müssen sich auf stürmisches Wetter einstellen. (Symbolbild)

Sturm und Gewitter fegen durch NRW – fällt mancherorts sogar Schnee?

Update vom 24. März, 9:08 Uhr: Zum Wochenwechsel müssen sich die Menschen in NRW weiterhin auf schlechtes Wetter einstellen. Zu etlichen Regen- oder Graupelschauer gesellt sich am Sonntag (24. März) noch ein fieser Wind mit bis zu 80 km/h Geschwindigkeit. Der Deutschen Wetterdienstes (DWD) hat für 12 Uhr eine amtliche Warnung vor Sturmböen (Stufe 2 von 4) herausgegeben. Diese soll mindestens bis 17 Uhr gelten. Dazu kommen noch einzelne Gewitter und in höheren Lagen sogar Schnee. Die Temperaturen erreichen nur maximal 7 bis 10 Grad.

Am Sonntag (24. März) gilt in NRW eine Warnung vor Sturmböen. (IDZRNRW-Montage)

Wetter in NRW: Besserung ab Montag in Sicht

Am Montag ist dann aber langsam Besserung in Sicht. Während es zum Tagesbeginn gerade im Osten noch Regenschauer gibt, lockern die Wolken anschließend landesweit auf. Mit 9 bis 13 Grad wird es dann auch wieder etwas wärmer.

Kaltfront-Passage im Anmarsch – in NRW könnte es sogar schneien

Erstmeldung vom 20. März: Köln – Nicht mehr lange, dann steht in NRW das Osterfest vor der Tür – und für die Ostertage gibt es bereits die ersten Wetterprognosen. Zuvor jedoch muss das kommende Wochenende in Nordrhein-Westfalen überstanden werden, und das dürfte für alle, die bereits in Frühlingsstimmung sind, gar nicht so einfach werden.

Denn: „Zum Wochenende rechnen wir mit einem Wetterrückgang auf 10 bis 11 Grad, am Sonntag sind sogar nur 8 bis 10 Grad möglich“, erklärte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bereits zur Wochenmitte auf 24RHEIN-Nachfrage. Zudem sei vereinzelt sogar Schnee drin, so der Wetterexperte.

Kaltfront-Passage rast auf NRW zu – so soll das Wetter laut DWD am Wochenende werden

Gebietsweise ist in NRW am Wochenende Schnee möglich – und das so kurz vor dem Osterfest (Symbolbild).

Grund dafür ist eine „Kaltfront-Passage“, die der DWD für Freitag (22. März) erwartet. „Diese bringt deutlich kühlere Luft und viel Niederschlag mit sich, der je nach Region auch zu Schneeschauer oder Schnee werden kann“, erklärt der Meteorologe weiter. So liege die Schneefallgrenze in NRW für Samstag (23. März) voraussichtlich bei 600 oder 700 Metern, was laut DWD zu Schneefall „auf den höchsten Gipfeln in der Eifel oder dem Sauerland“ führen könnte. Dazu passt auch, dass für das Bergland am Wochenende Tiefstwerte von 1 bis 2 Grad erwartet werden, auch am Kahlen Asten soll die Temperatur hinabstürzen.

  • Samstag, 23. März: wechselnd bis stark bewölkt und gebietsweise Regen- oder Graupelschauer, im höheren Bergland mit Schnee vermischt. Einzelne kurze Gewitter wahrscheinlich. Höchsttemperatur zwischen 7 und 10 Grad, im Hochsauerland um 3 Grad. Mäßiger Westwind mit starken Böen, in Schauer- und Gewitternähe sowie exponiert Sturmböen möglich.
  • Sonntag, 24. März: stark bewölkt und verbreitet Regen- oder Graupelschauer, in höheren Lagen mit Schnee vermischt. Einzelne Gewitter wahrscheinlich. Höchstwerte 7 bis 10 Grad, in Hochlagen um 3 Grad. Mäßiger bis frischer Südwest- bis Westwind und verbreitet starke bis stürmische Böen, in Schauernähe sowie exponiert Sturmböen.
  • Montag, 25. März: wechselnd bewölkt und anfänglich im Osten noch letzte Regenschauer, zum Abend gebietsweise auflockernde Quellbewölkung. Höchstwerte 9 bis 13 Grad, auf dem Kahlen Asten 5 Grad. Zunächst schwacher Westwind, zum Abend auf Südost drehend.
  • Dienstag, 26. März: wolkig, von Westen im Tagesverlauf zunehmend stark bewölkt, aber weitgehend niederschlagsfrei. Temperaturanstieg auf 13 bis 16 Grad, in Hochlagen um 10 Grad. Schwacher bis mäßiger Südostwind.
  • Quelle: DWD, Stand: 23. März, 12:30 Uhr

Auch am Sonntag (24. März) hält das laut DWD „wechselhafte Schauerwetter“ zunächst an, teilweise seien auch starke Böen aus westlicher Richtung möglich, so der Meteorologe. Medienberichte, in denen von bis zu zehn Zentimetern Neuschnee in der Region die Rede ist, hält der DWD nach aktuellem Stand jedoch eher für unwahrscheinlich. „Nach dem Wetter der vergangenen Tage ist der Boden aktuell noch sehr warm, sodass der Schnee schnell abschmelzen würde. Nach aktuellem Stand halten wir eher Werte von bis zu drei Zentimetern Neuschnee für wahrscheinlich – allerdings auch nur in den höchsten Gipfellagen“, so der DWD.

DWD: In den Städten Regen(schauer) zu erwarten – in den höchsten Gipfellagen ist Schnee möglich

Das bedeutet: Während sich Menschen in den Städten in NRW auf niedrigere Temperaturen und möglicherweise Regen(schauer) einstellen müssen, kann in den Gipfellagen des Bundeslandes etwas Neuschnee herunterkommen. Klingt nicht nach idealem Wetter, um einen der diversen Ostermärkte in NRW zu besuchen – und der Besuch bei einer Osterkirmes in NRW macht bei besserem Wetter sicher auch mehr Spaß. (mo)

Rubriklistenbild: © Future Image/Imago

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