Am Donnerstag kam es in Ratingen zu einer Explosion. Etliche Einsatzkräfte wurden schwer verletzt. Zwei Leichen wurden gefunden.
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Am Donnerstag (11. Mai) wurde die Polizei in Ratingen losgeschickt, um einer „hilflosen Personen“ zu helfen. Doch der vermeintliche Routineeinsatz eskalierte komplett. In dem Hochhaus in der Berliner Straße kam zu einer Explosion mit Feuerball.
Viele Feuerwehr- und Rettungswagen stehen auf einer Straße in Ratingen.
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Die Explosion in Ratingen rief viele Einsatzkräfte auf den Plan. Neben Polizei, waren auch Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.
Polizeibeamte mit Gasmasken und Feuerwehrleute stehen vor einem Hochhaus.
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Auslöser der Explosion war ein Gefäß Benzin, was der Tatverdächtige Einsatzkräften entgegengeworfen hatte. Bei dem 57-Jährigen handelt es sich um einen Gewalttäter, gegen den bereits zwei Strafbefehler vorlagen.
Polizeibeamte in Spezialausrüstung stehen vor einem Hochhaus.
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Der verheerende Vorfall in Ratingen rief schließlich auch das Spezialeinsatzkommando (SEK) auf den Plan.
Ein Polizeibeamter in Spezialausrüstung steht auf einem Balkon und zielt mit einer Waffe.
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Schwer bewaffnet drang das SEK in das Hochhaus in der Berliner Straße in Ratingen ein.
SEK-Kräfte stürmen nach einer Explosion die Wohnung in Ratingen.
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Schließlich stürmte das Sonderkommando die Wohnung in der Berliner Straße in Ratingen und nahm den 57-jährigen Mann fest. Er wurde anschließend von einem Richter wegen versuchten Mordes in neun Fällen in Untersuchungshaft geschickt.
Ein verletzter Polizeibeamter wird vor einem Hochhaus in einen Krankenwagen gebracht.
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Ganze 24 Einsatzkräfte wurden bei dem Einsatz in Ratingen verletzt. Zwei Polizisten sowie sieben Feuerwehrleute und Rettungsdienst-Mitarbeiter hatten durch den Feuerball Teil schwerste Verbrennungen erlitten.
Bestatter bringen den Leichnam einer in einer Wohnung aufgefundenen Person zum Leichenwagen.
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Nach dem Einsatz wurden sowohl in der betroffenen Wohnung, sowie einer Nachbarwohnung zwei Todesopfer entdeckt. Ein älterer Mann sowie eine ebenfalls ältere Frau. Bei letztere könnte es sich um die 91-jährige Mutter des 57-jährigen Verdächtigen handeln, jedoch wurde das noch nicht abschließend geklärt.
Gedenkveranstaltung an verletzte Einsatzkräfte aus Ratingen.
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Der eskalierte Einsatz in Ratingen sorgte für viel Anteilnahme aus der Bevölkerung. An einer Mahnwache und Solidaritätskundgebung nahmen am Samstag (13. Mai) über 800 Leute teil.

Das Drama in Bildern

Entsetzen, Anteilnahme und Solidarität mit Einsatzkräften nach Explosion in Ratingen

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Dutzende Verletzte, zwei Tote und viele Fragen: Nach der Explosion in Ratingen herrscht Ratlosigkeit. Aus der Bevölkerung kommt viel Anteilnahme. Der Vorfall in Bildern.

Ratingen – Aus einem vermeintlichen Routineeinsatz in Ratingen im Kreis Mettmann wurde für viele Einsatzkräfte ein Höllentrip. Polizeikräfte und Feuerwehrleute wurden durch eine Explosion am Donnerstag (11. Mai) teils lebensgefährlich verletzt. Die Bevölkerung der NRW-Stadt ist entsetzt, zeigen aber auch große Solidarität. Zu einer Mahnwache und Kundgebung kamen über 800 Menschen. Zudem wurde von der Polizei Mettmann ein Spendenkonto für die verletzten Einsatzkräfte und ihre Angehörigen eingerichtet. Nun will der nordrhein-westfälische Landtag die Ereignisse aufarbeiten. (os)

Rubriklistenbild: © Tim Oelbermann/Imago

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