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Bogestra-Streik in Gelsenkirchen, Witten und Bochum: Am Dienstag, 14. Februar, stehen Busse und Bahnen still. Welche Alternativen es gibt.
Gelsenkirchen – Bereits vergangene Woche streikte in vielen Städten in Nordrhein-Westfalen der Nahverkehr. Diese Woche erwarten Fahrgäste weitere Streiks im ÖPNV. Neben der Ruhrbahn in Essen und Mülheim an der Ruhr und den Buslinien im Ennepe-Ruhr-Kreis ist auch die Bogestra am Dienstag (14. Februar) betroffen. Hier sind gleich mehrere Städte betroffen: Gelsenkirchen, Bochum und Witten. Dort fallen Busse und Bahnen aus. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, für den kann der Streik also zu erheblichen Problemen führen. Welche Alternativen es gibt, um trotzdem von A nach B zu kommen:
Bogestra-Streik in Gelsenkirchen und Co.: Fallen alle Busse und Bahnen aus?
Wie die Bogestra am Freitag (10. Februar 2023) mitteilte, wird am Dienstag (14. Februar) der gesamte öffentliche Nahverkehr von Betriebsbeginn bis -ende ausfallen. Im gesamten Betriebsgebiet, dazu zählen Gelsenkirchen, Bochum und Witten, fallen alle Busse und Straßenbahnen aus. Auch die Kundencenter bleiben geschlossen. Für Kunden gibt es am 14. Februar 2023 eine Servicenummer: 0800/6504030.
Streik bei der Bogestra in Gelsenkirchen: S-Bahn als Alternative
Vom Streik ist nur der öffentliche Nahverkehr der Bogestra betroffen. Es gibt also noch ein paar Alternativen: zum Beispiel die S-Bahn, die zumindest Knotenpunkte in den Stadtteilen verbindet. Die Deutsche Bahn und andere Eisenbahnunternehmen sind nicht von dem Streik betroffen und fahren regulär. Alternativ könne die S2 nach Gelsenkirchen, die S1 nach Bochum und die S5 nach Witten genutzt werden.
Mit diesen S-Bahn-Linien unter anderem kommen Pendler zumindest in verschiedene Stadtteile der betroffenen Städte:
- S1: Bochum Höntrop – Bochum Ehrenfeld – Bochum Hauptbahnhof
- S2: Gelsenkirchen Rotthausen – Gelsenkirchen Hauptbahnhof
- S5: Witten-Annen Nord – Witten Hauptbahnhof
Streik bei Bogestra in Gelsenkirchen: Wie komme ich zur Arbeit?
Wer auf den ÖPNV angewiesen ist, wird es am 14. Februar schwer haben. Pendler, die kein Auto besitzen oder nicht aufs Auto umsteigen kann, haben neben der S-Bahn auch die Möglichkeit, ein Taxi zu nutzen. Allerdings werden die Kosten hier nicht erstattet, da beim Streik die Mobilitätsgarantie nicht gilt. „Es entfallen aufgrund des Warnstreiks von Gewerkschaftsseite sowohl die Mobilitätsgarantie als auch das Pünktlichkeitsversprechen“, teilte die Bogestra mit. Das gilt auch für andere Verkehrsunternehmen, die streiken.
Eine weitere Alternative wäre das Fahrrad oder der E-Scooter, wenn der Weg zur Arbeit kurz ist. Eine gute Option, da das Wetter in Gelsenkirchen am 14. Februar sonnig und trocken bleiben soll. (spo)
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