VonMarvin K. Hoffmannschließen
Die Bundestagswahl 2025 findet schon am 23. Februar statt. Noch immer warten aber einige Briefwähler in NRW auf ihre Unterlagen per Post. Sie sollten einen Fehler unbedingt vermeiden.
Hamm – Die Bundestagswahl 2025 sorgt schon im Vorfeld für reichlich Aufregung. Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren, im Bundestag gab es hitzige Debatten. Manche Wählerinnen und Wähler sind vielleicht noch unentschlossen, wem sie am 23. Februar ihre Stimme geben. Einige wissen aber hin schon, dass sie per Briefwahl wählen möchten – doch in NRW könnte es ein Problem geben.
Briefwähler in NRW sollten einen Fehler unbedingt vermeiden „Meine Empfehlung wäre ...“
Die Landeswahlleiterin NRW, Monika Wißmann, sagte, bei der Vorbereitung der Wahl sei man von Briefwahlanteilen der Vergangenheit ausgegangen. „Das waren sehr hohe Anteile“, erklärte sie in einem Interview mit dem Radiosender WDR5. Bei der letzten Bundestagswahl hätten 48 Prozent, und bei der letzten Europawahl 38 Prozent die Möglichkeit der Briefwahl genutzt. Aktuell gebe es keine genauen Zahlen.
Briefwähler sollten einen Fehler vermeiden
Briefwähler sollten dabei einen Fehler aber unbedingt vermeiden: Den Brief zu spät in die Post geben. Im schlimmsten Fall würde ihre Stimme dann nicht zählen. Die nordrhein-westfälische Landeswahlleiterin hat daher einen dringenden Hinweis an alle Wahlberechtigen, die per Post bei der Wahl zum 21. Bundestag abstimmen wollen.
Monika Wißmann rät Briefwählern, den Brief mit den ausgefüllten Unterlagen spätestens am kommenden Mittwoch, also am 19. Februar, in einen Briefkasten der Post zu werfen. Die Post, die zuletzt von den Verdi-Warnstreiks in NRW betroffen war, habe allerdings auch zugesagt, alle Wahlbriefe, die am Donnerstag in Briefkästen der Post bei der Leerung vorgefunden würden, noch rechtzeitig zu den Gemeinden zu transportieren. Man solle auf die Leerungszeiten der Briefkästen achten. „Meine Empfehlung wäre: spätestens bis nächsten Mittwoch“, bekräftigt Wißmann.
Wahlberechtigte in NRW
In Nordrhein-Westfalen können bei der Bundestagswahl am 23. Februar rund 12,6 Millionen Wahlberechtigte den neuen Bundestag wählen. Das entspricht einem Anteil von 21 Prozent aller Wahlberechtigten in Deutschland.
Briefwähler können Unterlagen auch selbst beim Wahlamt geben
Briefwähler, die nicht am Tag der Wahl ins Wahllokal können oder wollen, haben aber auch noch eine andere Möglichkeit. Sie könnten, so Wißmann, „selbst zum Wahlamt gehen und dort den Wahlbrief einwerfen“.
Und eine weitere Sache sollten Wahlberechtigte ebenfalls unbedingt beachten: Wer noch auf einen Wahlschein warte und bis Ende der Woche nichts erhalten habe, solle noch einmal beim Wahlamt nachfragen, empfahl sie. Dann habe man die Chance, einen neuen Wahlschein zu beantragen.
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