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Das sind zehn der schönsten Wanderrouten in NRW

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Wer Lust auf eine schöne Wandertour hat, muss dafür nicht unbedingt in den Urlaub fahren: Auch in Nordrhein-Westfalen werden Wanderfans fündig.

Hamm – Dichte Wälder, malerische Aussichten, und atemberaubende Seen: NRW hat für Wanderfans eine ganze Menge zu bieten. Sowohl richtige Wander-Profis als auch Wander-Anfänger können dabei auf ihre Kosten kommen. Denn mit dabei sind sowohl Aufstiege, die es in sich haben, als auch gemütliche Wanderwege.

Die Externsteine im Teutoburger Wald

Der Naturpark Teutoburger Wald ist einer der größten Naturparks Deutschlands, mit einer Fläche von mehr als 2700 Quadratkilometern. Dementsprechend gibt es dort für Naturfans auch eine Menge Wanderwege zu entdecken. Aber eine Sehenswürdigkeit sticht, wortwörtlich, ganz besonders aus der Landschaft hervor: Die Externsteine im Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe. Die Felsgruppe aus Osningsandstein ragt geradezu majestätisch in die Höhe – zwei der Felsen können erklommen werden. Wer dieses Naturschauspiel erleben möchte, hat die Wahl zwischen verschiedenen Wanderrouten – zur Wahl stehen etwa die Bärenstein-, Schliepstein-, Blaubeer- und Knickenhagen-Route. Dichter Wald und seltene Tier- und Pflanzenarten runden das Naturerlebnis ab. Die Bärenstein- und Schliepstein-Route sind auch für Kinderwagen geeignet. Genauere Infos zu allen zu entdeckenden Wanderwegen gibt es aber auch im Infozentrum Externsteine.

Die Externsteine in Horn-Bad Meinberg.

Der Lengericher Canyon im Tecklenburger Land

Die nächste Wanderroute liegt zwischen dem Münsterland und dem Teutoburger Wald: Das Tecklenburger Land. Und das hat einen ganz besonderen Blickfang parat. Der Steinbruch „Lengericher Canyon“ ist mit seinem türkisblauen Wasser auf jeden Fall ein echter Hingucker. Auf der Wanderroute „Canyon Blick“ kommen Wanderer an Ackerrändern, grünen Wiesen und schattigen Waldwegen entlang. Gestartet wird üblicherweise an der Friedhofskapelle in Lengerich. Das historische Dorf Leeden und das Gut Stapenhorst liegen auf dem Weg zum türkisblauen Höhepunkt der etwa zehn Kilometer langen Tour.

Die Routen des Eifelsteigs

Der Eifelsteig mit seinen insgesamt 313 Kilometern ist etwas für richtige Wanderfans – „Am intensivsten ist das Wandererlebnis auf dem Eifelsteig, wenn man mehrere Tage am Stück unterwegs ist“, heißt es auf der Website. Aber Pflicht ist das nicht: Einige der verschiedenen Etappen, die gemeinsam die Wanderroute durch die Eifel bilden, eignen sich auch für einen Tagestrip. Die kürzeste ist Etappe eins mit 14,1 Kilometern. Sie beginnt in Aachen-Kornelimünster und führt bis Roetgen. Auf dem Weg liegen etwa das mystische Hochmoor Struffelter Heide und die Dreilägerbachtalsperre. Auf Holzstegen führt auch die etwa zehn Kilometer lange Struffelt-Route, ein Partnerweg des Eifelsteigs, durch diese Heide- und Moorlandschaft. Zwischen Monschau und Gemünd, auf den Etappen drei und vier, liegt übrigens der Rursee, der eine atemberaubende Aussicht verspricht.

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Die Bruchhauser Steine im Sauerland

Auch das Sauerland hat eine vielfältige Natur und kulturreiche Wanderwege zu bieten. Eine malerische Kulisse bietet sich Wanderfreunden zum Beispiel vom Dorf Olsberg-Bruchhausen aus. In der Ferne ragen dort vier riesige Vulkanfelsen auf dem Istenberg empor. Die Bruchhauser Steine sind schon vor etwa 370 Millionen Jahren entstanden – ihre Geschichte können Wanderer auf dem Erlebnispfad, der vom Infocenter hoch zu den Vulkansteinen führt, entdecken. Der höchstgelegene Felsen, der Feldstein, kann „über eine naturbelassene Stiege bis zum Gipfelkreuz“ erklettert werden, so die Stiftung Bruchhauser Steine. Der Rundweg, der mit Lehrtafeln, Beobachtungspunkten und Bänken ausgestattet ist, ist 3,6 Kilometer lang.

Der Feldstein ist zwar der niedrigste der vier Vulkanfelsen, liegt aber trotzdem am höchsten Punkt des Istenbergs.

Der Drachenfels auf dem Bergischen Weg

„Idyllische Landschaften und historische Dörfer wie auch heimat- und industriegeschichtliche Museen, Schlösser, Burgen, Denkmäler und Kirchen“ gibt es auf dem Bergischen Weg zu entdecken, heißt es auf der Website vom Bergischen Wanderland. Der Bergische Weg, der übrigens 2024 zu Deutschlands schönstem Wanderweg gewählt worden ist, führt auf seinen 259 Kilometern vom Ruhrgebiet durchs bergische Land und das Siebengebirge bis nach Königswinter. Unterteilt ist die Route in 14 Etappen, die sich einzeln auch für Tagestrips eignen. Besonders hervor sticht die finale Etappe, die oben auf dem mystischen Drachenfels endet – der Aufstieg ist aber nicht ganz ohne. Aber wer den Blick schweifen lässt, wird mit einer malerischen Aussicht über das Siebengebirge, das Schloss Drachenburg und den Rhein, der sich über die Landschaft erstreckt, belohnt. Dort kann man übrigens auch mit Deutschlands ältester Zahnradbahn hochfahren.

Das sind zehn der schönsten Wanderrouten in NRW

Die Externsteine bilden ein markantes Naturdenkmal im Teutoburger Wald. Daher gibt es rund um die imposanten Steine auch verschiedene Wanderwege.
Die Externsteine bilden ein markantes Naturdenkmal im Teutoburger Wald. Daher gibt es rund um die imposanten Steine auch verschiedene Wanderwege. © IMAGO/imagebroker
Auch von weitem sind die Externsteine, die aus Osningsandstein bestehen, eine Augenweide.
Auch von weitem sind die Externsteine, die aus Osningsandstein bestehen, eine Augenweide. © IMAGO/imagebroker
Rings um die Externsteine befinden sich verschiedene Wanderwege. Die Bärenstein-, Schliepstein-, Blaubeer- und Knickenhagen-Routen, die durch die dichten Wälder führen, bieten sich etwa an.
Rings um die Externsteine befinden sich verschiedene Wanderwege. Die Bärenstein-, Schliepstein-, Blaubeer- und Knickenhagen-Routen, die durch die dichten Wälder führen, bieten sich etwa an. © IMAGO/Hans Blossey
An der Friedhofskapelle in Lengerich starten Wanderer üblicherweise die Wanderroute „Canyon Blick“.
An der Friedhofskapelle in Lengerich starten Wanderer üblicherweise die Wanderroute „Canyon Blick“. © IMAGO/Lothar Hinz
Wer auf der Wanderroute „Canyon Blick“ unterwegs ist, wird mit diesem Ausblick belohnt: Das türkisblau strahlende Wasser des Lengericher Canyons ist ein echter Blickfang.
Wer auf der Wanderroute „Canyon Blick“ unterwegs ist, wird mit diesem Ausblick belohnt: Das türkisblau strahlende Wasser des Lengericher Canyons ist ein echter Blickfang. © IMAGO / Depositphotos
Der Weg durch die Struffelter Heide liegt auf der ersten Etappe des Eifelsteigs. Und der Weg hat eine Besonderheit: Er führt Wanderer über einen schmalen Holzsteg.
Der Weg durch die Struffelter Heide liegt auf der ersten Etappe des Eifelsteigs. Und der Weg hat eine Besonderheit: Er führt Wanderer über einen schmalen Holzsteg. © IMAGO / Panthermedia
Die Dreilägerbachtalsperre bei Roetgen ist eine weitere Station auf dem Eifelsteig. Und auch sie bietet einen faszinierenden Ausblick.
Die Dreilägerbachtalsperre bei Roetgen ist eine weitere Station auf dem Eifelsteig. Und auch sie bietet einen faszinierenden Ausblick.  © IMAGO/Robert Poorten
Der Rursee bietet einen malerischen Ausblick. Er liegt auf den Etappen drei und vier zwischen Monschau und Gemünd.
Der Rursee bietet einen malerischen Ausblick. Er liegt auf den Etappen drei und vier des Eifelsteigs zwischen Monschau und Gemünd. © IMAGO/Eibner
Die Bruchhauser Steine bei Olsberg im Sauerland bieten einen imposanten Anblick. Sie haben Namen: Bornstein, Feldstein, Goldstein und Ravenstein.
Die Bruchhauser Steine bei Olsberg im Sauerland bieten einen imposanten Anblick. Sie haben Namen: Bornstein, Feldstein, Goldstein und Ravenstein. © IMAGO/Hans Blossey
Der Wanderweg hoch zu den Bruchhauser Steinen hat es in sich. Auf einen der Vulkanfelsen können Besucher hinaufklettern.
Der Wanderweg hoch zu den Bruchhauser Steinen hat es in sich. Auf einen der Vulkanfelsen können Besucher hinaufklettern. ©  IMAGO / Panthermedia
Auf der Wanderroute „Bergischer Weg“ liegt unter anderem das Siebengebirge mit dem imposanten Schloss Drachenburg und dem Drachenfels.
Auf der Wanderroute „Bergischer Weg“ liegt unter anderem das Siebengebirge mit dem imposanten Schloss Drachenburg und dem Drachenfels.  © IMAGO/ Hugo Kurk
Die Finale Etappe des Bergischen Wegs führt hoch zum Drachenfels in Königswinter im Siebengebirge. Der Anstieg hat es in sich.
Die Finale Etappe des Bergischen Wegs führt hoch zum Drachenfels in Königswinter im Siebengebirge. Der Anstieg hat es in sich. © IMAGO/imagebroker
Wer den Aufstieg zum Drachenfels geschafft hat, wird mit einer wunderschönen Aussicht aufs Siebengebirge belohnt.
Wer den Aufstieg zum Drachenfels geschafft hat, wird mit einer wunderschönen Aussicht aufs Siebengebirge belohnt. © IMAGO/Burkhard Kuster
Die „Denkmalroute Hochdahl“ ist knapp acht Kilometer lang. Zu gehen gibt es etwa die Evangelische Neanderkirche in Hochdahl.
Die „Denkmalroute Hochdahl“ ist knapp acht Kilometer lang. Zu gehen gibt es etwa die Evangelische Neanderkirche in Hochdahl. © IMAGO / Werner Otto
Der Hariksee ist Teil der Zwei-Seen-Runde im Naturpark Schwalm-Nette. Die Wanderroute ist über sechs Kilometer lang.
Der Hariksee ist Teil der Zwei-Seen-Runde im Naturpark Schwalm-Nette. Die Wanderroute ist über sechs Kilometer lang. © IMAGO / Dreamstime
Der Borner See ist nach dem Hariksee das zweite Gewässer, das im Rahmen der Zwei-Seen-Runde zu bewundern ist.
Der Borner See ist nach dem Hariksee das zweite Gewässer, das im Rahmen der Zwei-Seen-Runde zu bewundern ist. © IMAGO / Depositphotos
Start- und Zielpunkt der Zwei-Seen-Runde im Naturpark Schwalm-Nette ist die Mühlrather Mühle – sie stammt aus dem Jahr 1447.
Start- und Zielpunkt der Zwei-Seen-Runde im Naturpark Schwalm-Nette ist die Mühlrather Mühle – sie stammt aus dem Jahr 1447. © IMAGO / Depositphotos
Entlang des Baldeneysees in Essen verläuft die Wanderstrecke des gleichnamigen Steigs. Von den schmalen Wanderwegen aus können Wanderer immer wieder einen Blick auf den imposanten See erhaschen.
Entlang des Baldeneysees in Essen verläuft die Wanderstrecke des gleichnamigen Steigs. Von den schmalen Wanderwegen aus können Wanderer immer wieder einen Blick auf den imposanten See erhaschen. © IMAGO / Panthermedia
Wer auf dem Baldeneysteig in Essen unterwegs ist, kann auch einen Abstecher zur historischen Ruine Neu-Isenburg machen.
Wer auf dem Baldeneysteig in Essen unterwegs ist, kann auch einen Abstecher zur historischen Ruine Neu-Isenburg machen. © IMAGO / Panthermedia
Das Highlight des Baldeneysteigs ist der gleichnamige See, um den die Wanderroute einmal herum führt.
Das Highlight des Baldeneysteigs ist der gleichnamige See, um den die Wanderroute einmal herum führt. © IMAGO / Panthermedia
Die Westruper Heide bei Haltern am See ist der Inbegriff von Idylle. Dafür sorgt nicht zuletzt die ungewöhnliche Flora.
Die Westruper Heide bei Haltern am See ist der Inbegriff von Idylle. Dafür sorgt nicht zuletzt die ungewöhnliche Flora. © IMAGO/S. Ziese
Wanderer können in der Westruper Heide zwischen vier Themenwegen wählen, die jeweils nicht länger als vier Kilometer sind.
Wanderer können in der Westruper Heide zwischen vier Themenwegen wählen, die jeweils nicht länger als vier Kilometer sind. © IMAGO/Stefan Ziese
Die Aggertalsperre bei Gummersbach bietet Wanderern einen eindrucksvollen Ausblick.
Die Aggertalsperre bei Gummersbach bietet Wanderern einen eindrucksvollen Ausblick. © IMAGO / Dreamstime
Die Aggertalsperre bietet neben verschiedenen Wanderwegen ein idyllisches Panorama.
Die Aggertalsperre bietet neben verschiedenen Wanderwegen ein idyllisches Panorama. ©  IMAGO / CHROMORANGE
An der Aggertalsperre lässt es sich gut wandern: Einer der Wanderwege ist der 12 Kilometer lange „Energieweg“.
An der Aggertalsperre lässt es sich gut wandern: Einer der Wanderwege ist der 12 Kilometer lange „Energieweg“. © IMAGO / Dreamstime

Die Denkmalroute Hochdahl im Neanderthal

Das Neanderland beim Kreis Mettmann im Westen von NRW ist nicht nur der Fundort des Neanderthalers, so die Neanderland-Website, sondern auch die Heimat üppiger Wälder, Bächen und Seen sowie von ausgedehnten Auen- und Heidelandschaften. Zum Wandern eignet sich dort etwa die „Denkmalroute Hochdahl“, die knapp acht Kilometer lang ist. Sie erzählt von der historischen Entwicklung Hochdahls und endet schließlich beim Neanderthal Museum.

Die Zwei-Seen-Runde im Naturpark Schwalm-Nette

Eine naturbelassene Landschaft, Wiesen und Wälder, stille Seen und seltene Tier- und Pflanzenarten gibt es am Niederrhein zu entdecken. Auf der Zwei-Seen-Runde im Naturpark Schwalm-Nette, um genau zu sein. Start- und Zielpunkt der Wanderrunde ist die Mühlrather Mühle – sie stammt aus dem Jahr 1447. Die über sechs Kilometer lange Wanderroute, deren Hauptakteure der Borner See und der Hariksee sind, erzählt zudem von einem Stück niederrheinischer Geschichte. Besonders am Borner See lohne sich laut der Wanderweg-Website eine Rast, „um das Treiben der vielen Vogelarten zu beobachten“. Denn die fühlen sich in dem Gebiet an der Schwalm ganz besonders wohl.

Der Energieweg an der Aggertalsperre

Bei Gummersbach und Bergneustadt befindet sich die nächste Wanderroute, die eine spektakuläre Aussicht verspricht. Der Energieweg an der Aggertalsperre. Dieser Wanderweg ist etwa zwölf Kilometer lang und „zeigt anschaulich die Verbindung zwischen dem landschaftlichen Erleben der Aggertalsperre und dem Thema regenerative Energien“, wie es auf der Website des Bergischen Wanderlands heißt. Der See selbst ist ein richtiger Hingucker und kann auch vom Wanderweg aus betrachtet werden.

Die Aggertalsperre im Oberbergischen Land.

Der Baldeneysteig in Essen

Auf über 26 Kilometern und 600 Höhenmetern führt der Wanderweg Baldeneysteig rund um den gleichnamigen See in Essen. Auf dem Weg gibt es dichte Wälder, schmale Wege und vor allem spektakuläre Aussichten zu entdecken. Neben dem Ausblick auf das Panorama des Baldeneysees sind laut Website der Stadt Essen auch Abstecher zu „besonderen kulturellen Highlights“ von der Haupt-Wanderroute aus möglich. Die führen zum Beispiel zum Aussichtspunkt Korte Klippe, zur Ruine Neu-Isenburg oder durch die historische Siedlung Brandenbusch. Der Startpunkt ist den Wanderern quasi selbst überlassen, „da die Schiffe der Weissen Flotte Baldeney GmbH, die Hespertalbahn und öffentliche Verkehrsmittel eine Teilbegehung des Steigs möglich machen“, heißt es in einem Flyer der Stadt.

Die Westruper Heide bei Haltern am See

Wer es am liebsten idyllisch mag, ist in der Westruper Heide genau richtig. Die Heidelandschaft im Münsterland zeichnet sich vor allem durch offene und weitläufige Flächen sowie durch „bizarre Wacholderbüsche“ aus, heißt es auf der Münsterland-Website. Die verwandeln die Heide in eine märchenhafte Landschaft, in der auch einige seltene Tierarten ein Zuhause haben. Wanderer können hier zwischen vier Themenwegen wählen, die jeweils nicht länger als vier Kilometer sind. Es gibt mehrere Infostationen und Bänke.

Rubriklistenbild: © stock&people / Imago

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