Baumaßnahmen ab September

Schillerplatz Hamm-Süden: Neues Gesicht bis Jahresende

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Der Schillerplatz: Ende des Jahres soll der Umbau fertig sein.
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Die Arbeiten am Schillerplatz in Hamm-Süden sollen im September beginnen. Laut Stadt ist alles so getaktet, dass der Platz schon zum Jahresende fertig gestellt ist.

Hamm-Süden – Es ist zwar noch kein Handschlag getan und auch im Umfeld gibt es einiges zu erledigen, doch die Stadt geht davon aus, dass der Schillerplatz nach dem Umbau schon im November oder Dezember ein neues Gesicht haben wird.

Die Einreichungsfrist für Bewerbungen zum Bauvorhaben sei beendet, sagt Stadtsprecher Tom Herberg. Derzeit würden die Ergebnisse durch das Büro Landschaft Planen und Bauen (Dortmund), das den Entwurf für den Platz gemacht hatte, geprüft. Erst danach könne die Beauftragung des Bestbietenden erfolgen.

„Wir gehen weiterhin davon aus, dass der Baustart im September erfolgen wird“, sagte Herberg auf Anfrage. Wenn eine Garten- und Landschaftsbau-Firma feststehe, erfolge ein Zeitplan, was wann gemacht werde.

Beginn mit der Entsiegelung großer Flächen

„Zunächst werden im September aber die Abrissarbeiten, also die Entsiegelung der Pflasterflächen durchgeführt“, beschreibt der Stadtsprecher die Abläufe. Parallel dazu werde im Bereich der Schillerstraße die Gasleitung erneuert und eine neue Leitungstrasse verlegt. Zeitgleich werde ebenfalls die dem Schillerplatz vorgelagerte Bushaltestelle ausgebaut. Die Unternehmen müssten sich dementsprechend abstimmen. „Die Fertigstellung des Schillerplatzes ist für November oder Dezember vorgesehen“, so der Sprecher.

Bürger hatten Mitsprechegelegenheit, wie der Platz aussehen soll. Unter anderem sammelte die Stadtteilkonferenz vor knapp zwei Jahren vor Ort Vorschläge. Mehr Grün, bessere Beleuchtung, neue Bänke, Fahrradbügel, Staudenbepflanzung am südlichen Ende des Teiches, eine zusätzliche, verdichtende Bepflanzung zur Alleestraße hin und eine Schillerlinde in der Platzmitte: Das sind einige Maßnahmen des mit rund 400 000 Euro kalkulierten Pakets. 320 000 Euro davon sind Fördergelder.

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