Verkehrsknotenpunkt in der Hammer City

Umbau des Westentors soll Anfang 2024 beginnen

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Das Westentor wird umgebaut. Konkrete Pläne sollen im zweiten Quartal 2023 vorliegen, Baustart ist dann voraussichtlich Anfang 2024.
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Der Start zum Umbau des Westentors soll Anfang 2024 erfolgen. Das ist die Zielmarke, die die Stadt nach jetzigem Verfahrensstand gesetzt hat. Momentan laufen vorbereitende Arbeiten, die meisten davon für die Bürger noch unsichtbar.

Hamm – Nach einem EU-weiten Vergabeverfahren hatte die „Bietergemeinschaft Gnegel – Landschaft planen+bauen“ den Zuschlag für die Planung bekommen. Die Bürogemeinschaft hat ihr Konzept „Treffpunkt Westentor: ankommen / abfahren / treffen / verbinden“ genannt. Das Westentor soll zugleich Landmarkencharakter haben, stadtklimatischen Aspekten gerecht werden und den künstlerischen Anspruch im direkten Umfeld des Martin-Luther-Quartiers wahren. Oberste Prämisse aber: Es muss funktional sein und als Knotenpunkt den verkehrlichen Anforderungen gerecht werden.

Derzeit arbeiten die Fachingenieure in der Bauverwaltung an der Konkretisierung des Konzeptes. Dazu seien vielfältige Grundlagen zu betrachten, erläutert Barbara Conrad vom Stadtplanungsamt: „Die technische Infrastruktur, zum Beispiel Leitungen, Kanäle oder Hausanschlüsse, sowie auch der Zustand der Bäume ist zu ermitteln. Der Baumgutachter ist beauftragt und hat seine Arbeit begonnen.“

Förderzusagen im Mai 2023 erwartet

Mit den bereits vorliegenden Planungen werde im September 2022 ein Förderantrag im Rahmen der Städtebauförderung gestellt. Darüber hinaus werde im Rahmen der Nahverkehrsförderung die Förderung zur Neugestaltung der Bushaltestellen beantragt. „Eine Förderzusage erwarten wir dann im Mai 2023“, so Conrad.

Die Ausführungsplanung solle im zweiten Quartal 2023 fertiggestellt sein und dann den politischen Gremien zur abschließenden Beschlussfassung vorgelegt werden. Vorbehaltlich der nötigen Bewilligungen könne im 3. Quartal mit der Ausschreibung der Leistungen begonnen werden. „Im vierten Quartal können die Bauleistungen vergeben werden, sodass Anfang 2024 mit dem Umbau begonnen werden kann“, sagt Conrad.

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