Alfred-Fischer-Halle

Die ersten 160 Flüchtlinge sind in Heessen angekommen

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Wieder als Landesunterkunft für Flüchtlinge aktiv: die Alfred-Fischer-Halle in Heessen.
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Die Belegung der Alfred-Fischer-Halle mit Flüchtlingen hat begonnen. Das Gebäude in Hamm kann Platz für 400 Personen Unterkunft bieten.

Hamm – Wie die Bezirksregierung Arnsberg am Donnerstag auf WA-Anfrage mitteilte, seien in der Heessener Halle aktuell 160 Asylbewerber untergebracht. Seit Dienstag oder Mittwoch – genauer konnte das aus Arnsberg nicht mitgeteilt werden – kämen die Flüchtlinge nach Heessen. „Und es wird weiter belegt werden“, kündigte Bezirksregierungssprecher Christoph Söbbeler an.

Wie viele Menschen noch in dieser Woche in Heessen zu erwarten seien, könne aber nicht vorhergesagt werden. Das seien tagesaktuelle Prozesse.

In der Heessener Halle ist Platz für 400 Flüchtlinge. Zudem gibt es dort weitere 100 Stand-By-Plätze. Die Alfred-Fischer-Halle ist – wie auch das Ex-Kasernen-Gelände am Alten Uentroper Weg – zur Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) umgewidmet und somit eine Landeseinrichtung. Die dort untergebrachten Flüchtlinge befinden sich noch im Asyl-Anerkennungsverfahren. In Heessen sind vornehmlich Personen aus Irak, Iran, Syrien, Afghanistan und der Türkei untergebracht.

Durch das geplante Rückführungsverbesserungsgesetz sollen mehr Menschen ohne Bleiberecht abgeschoben werden. Die Innenministerin verteidigt ihr Vorhaben. Doch ein Koalitionspartner hat noch Bedenken.

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