In Dortmund haben Unbekannte am 50. Geburtstag des Westfalenstadions vor dem Stadion Pyrotechnik gezündet. Die Polizei schritt ein.
Dortmund – Am Dienstag (2. April) hatten die Fußballer von Borussia Dortmund spielfrei – was eine Gruppe von ca. 20 Personen allerdings nicht davon abhielt, am 50. Geburtstag des ehemaligen Westfalenstadions vor dem Stadion in Dortmund (NRW) Pyrotechnik abzubrennen. Demnach habe eine Gruppe in den Abendstunden einen Parkplatz an der Strobelallee betreten und Pyrotechnik gezündet. Zudem sei ein 73-jähriger Sicherheitsmitarbeiter bedroht worden. Die Polizei stellte mehrere pyrotechnische Gegenstände und Sturmhauben sicher, teilt die Behörde mit.
Pyrotechnik am Dortmunder Stadion gezündet – Parkplatz „Luftbad“ am Signal Iduna Park betreten
Ersten Ermittlungen zufolge hatten gegen 22:45 Uhr „mehrere dunkel bekleidete und vermummte Männer und Frauen widerrechtlich den Parkplatz „Luftbad“ am Signal Iduna Park“ betreten, so die Polizei. „Dort platzierten sie pyrotechnische Gegenstände und zündeten diese zum Teil an. Ein 73-jähriger Sicherheitsmitarbeiter aus Dortmund forderte diese auf, das Gelände zu verlassen. Daraufhin flüchteten sie in Richtung Strobelallee“, heißt es weiter.
Als Polizeibeamtinnen und -beamte vor Ort eintrafen, stellten sie zwei Autos und sieben Personen auf der Strobelallee, zwischen dem Parkplatz B und A8, fest. Vier der Tatverdächtigen seien bereits polizeibekannt. Die Einsatzkräfte durchsuchten die Autos und stellten u.a. pyrotechnische Gegenstände und Sturmhauben sicher, so die Behörde. Zudem hat auch der Verein Borussia Dortmund Anzeige erstattet, wie die Ruhr Nachrichten berichten.
Fünf Männer und zwei Frauen am Signal Iduna Park festgesetzt – Strafverfahren eingeleitet
Anschließend wurden Platzverweise ausgesprochen und Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz, Bedrohung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Bei den Tatverdächtigen handeln es sich um fünf Männer und zwei Frauen aus Bünde, Emsdetten, Dortmund, Gütersloh, Halle, Harsewinkel. „Gegen den 30-Jährigen aus Harsewinkel lag ein Haftbefehl vor. Diesen konnte er auf einer Polizeiwache finanziell begleichen“, erklärt die Behörde.
Bereits Mitte März hatte es an ähnlicher Stelle einen Polizeieinsatz gegeben, damals war es zu Ausschreitungen und Pyrotechnik vor einem Fußballspiel zwischen Dortmund und PSV Eindhoven gekommen. (ots/mo)
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