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Drinnen und draußen: 20 kostenlose Ausflugsziele in NRW

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Ein Tagesausflug muss nicht immer mit Kosten verbunden sein: In Nordrhein-Westfalen gibt es viele Ausflugsziele, die kostenlos besucht werden können.

Hamm – Bei einem Museumsbesuch mehr über die Deutsche Geschichte lernen, idyllische Orte in der Natur entdecken oder einen actionreichen Tag in einem Sport-Park verbringen – das geht in NRW sogar kostenlos. Für diese Ausflugsziele in NRW müssen Besucher kein Geld bezahlen:

Landschaftspark in Duisburg-Nord

Der Landschaftspark Duisburg Nord ist ein stillgelegtes Hüttenwerk – es gibt also eine ganze Menge industrieller Geschichte zu entdecken. Aber auch Freizeit-, Sport und Erholungsangebote sind auf dem 180 Hektar großen Areal zu finden. „Es gibt eine Riesenröhrenrutsche durch zwei Erzbunker, viele Spielpunkte und sogar einen Lehr- und Lernbauernhof“, heißt es auf der Landschaftspark-Website mit Blick auf die kleinen Besucher. Ein Highlight ist auch die Aussicht vom Hochofen 5.

UNESCO-Welterbe Zollverein

In Sachen Industriekultur ist auch das UNESCO-Welterbe Zollverein ganz vorne mit dabei. Laut NRW-Tourismus gilt es „als eines der imposantesten Industriedenkmäler der Welt“ und zieht jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an. Sie können unter anderem stillstehende Maschinen oder auch die Übertage-Anlagen der Zeche besichtigen. Ein Highlight ist die Aussicht aufs Ruhrgebiet vom Dach der Kohlenwäsche aus.

Das UNESCO-Welterbe Zollverein zieht jährlich rund 1,5 Millionen Besucher an.

schauraum: comic + cartoon in Dortmund

Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, muss das nicht unbedingt heißen, dass auch der Ausflug ins Wasser fällt: Der „schauraum: comic + cartoon“ in Dortmund ist ein Indoor-Ausflugsziel das vor allem bei Comic-Nerds gut ankommen könnte. Verschiedene Ausstellungen, Lesungen und Workshops haben das Ziel, „die Anerkennung und das Bewusstsein für Comics als eigenständige Kunstform zu steigern“, heißt es auf der Schauraum-Website.

Tiger & Turtle in Duisburg

In Duisburg windet sich eine „Achterbahn“ der besonderen Art: „Tiger & Turtle – Magic Mountain“ ist die größte begehbare Achterbahn in Deutschland. Von weitem könnte man tatsächlich meinen, dass es sich um ein Fahrgeschäft handelt. Beim genaueren Hinschauen wird aber schnell klar: „Tiger & Turtle“ ist eine Art Skulptur mit schwungvollen Windungen. Das macht sie auch zu einer beliebten Fotokulisse.

„Tiger & Turtle“ ist die größte begehbare Achterbahn in Deutschland.

Dreamland in Neuss

Der nächste Tipp ist was für Social-Media-Fans und Hobbyfotografen: Das Dreamland im Rheinpark-Center in Neuss. Dort befinden sich auf 1.000 Quadratmetern 20 Shooting-Sets, zwischen denen Besucher wählen können. Es gibt zum Beispiel Comic-, Neon- und Graffiti-Hintergründe.

Tierpark Alsdorfer Weiher 

Waschbären beobachten, Schafe streicheln und Hirsche füttern – das können Besucher im Tierpark Alsdorfer Weiher. Neben den verschiedenen Tierarten, die es dort zu entdecken gibt, bietet sich aber auch eine Bootstour oder eine Runde Minigolf an. Der Eintritt in den Zoo ist zwar kostenlos, die Parkgebühren betragen aber 4 Euro.

Kaisergarten mit Tiergehege Oberhausen

Auf der 20 Hektar großen Fläche des Kaisergartens Oberhausen gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Auf der Parkanlage mitten in der Stadt befindet sich etwa die Rehberger Brücke „Slinky Springs to Fame“ oder das Schloss Oberhausen. „Unbestrittene Attraktion“ ist laut Kaisergarten-Website aber das Tiergehege Kaisergarten. Dort zu sehen gibt es heimische Haustierrassen und europäische Wildtiere – im März 2025 sind dort zwei seltene Tiere frisch eingezogen. Für die kleinen Gäste gibt es auch einen Streichelzoo.

Führt in den Kaisergarten Oberhausen: Die Brücke Slinky Springs to Fame.

Heimat-Tierpark Olderdissen in Bielefeld

Exotische Tierarten sind im Heimat-Tierpark Olderdissen nicht zu finden – dafür aber über 450 heimische Tiere. Murmeltiere, Waschbären, Wildkatzen und Bären leben in dem etwa 16 Hektar großen Park mitten im Teutoburger Wald. Eine Streichelwiese und eine tierkundliche Sammlung mit mehr als 600 Präparaten sind außerdem zu entdecken.

Botanischer Garten in Düsseldorf

Nordamerika, Japan, Kaukasus – im botanischen Garten Düsseldorf gibt es Pflanzen und Bäumen aus aller Welt. Neben verschiedenen Pflanzen, einer Wildblumenwiese und einem Bienenhaus fällt eine Sache aber besonders ins Auge: die riesige Gewächshauskuppel, die inmitten des Gartens thront. Besucher, die mehr über den Garten oder die Pflanzenzüchtung wissen möchten, können mithilfe einer App einen Rundgang durch das ganze Gelände machen.

Sequoiafarm in Kaldenkirchen-Nettetal

Dieser Ort kombiniert Geschichte und Natur: In der Sequoiafarm im niederrheinischen Nettetal-Kaldenkirchen stehen ganz besondere Bäume. Auf mehr als 35.000 Quadratmetern ragen dort riesige Mammutbäume in den Himmel. Außerdem sind über 400 andere seltene Gehölzarten zu entdecken. Für Spaziergänge ist die Farm von April bis Oktober immer an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

In der Sequoiafarm im niederrheinischen Nettetal-Kaldenkirchen ragen riesige Mammutbäume in den Himmel.

Bunter Garten in Mönchengladbach

Mitten in der Stadt Mönchengladbach befindet sich eine grüne Oase, die über 30 Hektar groß ist. Der „bunte Garten“ kombiniert Freizeitangebote wie einen Kinderspielplatz, eine Vogelvoliere und einen botanischen Garten, der „für seine große Anzahl an Rhododendren und Azaleen, die im Frühjahr ihre Blütenpracht entfalten, überregional bekannt“ ist, heißt es auf der Website des bunten Gartens.

Hohler Stein in Rüthen-Kallenhardt

Der Hohle Stein in Rüthen-Kallenhardt ist genau genommen eine Höhle: Es ist möglich, diese besondere Felsformation auch von innen zu begutachten. Gerade von dort aus mutet die Aussicht sogar etwas mystisch an. Auch wandern lässt es sich gut rund um die Höhle im Lörmecketal: Der Wanderweg entlang der Lörmecke, vorbei am Hohlen Stein und zum höchsten Punkt des Dorfs Kallenhardt, ist sowohl idyllisch als auch ein bisschen anspruchsvoll.

Kurztrip in NRW: 7 Geheimtipps für einen Ausflug im eigenen Bundesland

Siebengebirge von oben bei blauem Himmel fotografiert
Das Siebengebirge ist die Heimat des Drachenfels und steht für ein vielfältiges Naherholungsgebiet im Kreis Bonn. Das Siebengebirge bietet weite Ausblicke, alte Burgen, zahlreiche Ausflugslokale und einsame Wanderwege inmitten der Natur. Selbst Weinliebhaber kommen auf ihre Kosten. © Zoonar/Kay Augustin/Imago
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Die Weinberge des Siebengebirges umfassen heute insgesamt 8 Hektar und verteilen sich auf die Lagen „Laurentiusberg“, „Rosenhügel“ und „Sülzenberg“. Das Weinanbaugebiet im Bereich Siebengebirge ist nach eigenen Angaben das „einzige Weinbaubereich in NRW“. ©  IMAGO / Westend61
Um Wanderern und Weinliebhabern Informationen über die Flächen zu geben, wurde Anfang der 1980er Jahre der Weinwanderweg eingerichtet. Im Jahr 2021 wurde er vom Naturpark Siebengebirge erneuert.
Um Wanderern und Weinliebhabern Informationen über die Flächen zu geben, wurde Anfang der 1980er Jahre der Weinwanderweg eingerichtet. Im Jahr 2021 wurde er vom Naturpark Siebengebirge erneuert. © IMAGO / NurPhoto
Kanuten auf der Stever Freizeitvergnuegen Deutschland Nordrhein Westfalen Muensterland Luedingh
Auf den Flüssen NRWs gibt es vom Kanu aus viel zu entdecken. Die Stever in Lüdinghausen, rund 20 Kilometer von Münster entfernt, ist dafür ideal: Sie verbindet historische Schlösser. Seit 2019 darf sich Lüdinghausen ganz offiziell mit dem Titel „Stadt der Wasserburgen“ schmücken. © IMAGO / blickwinkel
Burg Vischering, Wasserburg, als Trutzburg in Lüdinghausen NRW
Ein Nebenarm der Stever führt zur Burg Vischering. Das Burgcafé liegt nur 50 Meter vom Ufer entfernt. Sie gilt nach eigenen Angaben als „Ideal einer münsterländischen Wasserburg“ und ist ein beliebtes Fotomotiv. © IMAGO/Rüdiger Wölk
Burg Kakesbeck, Elvert,Lüdinghausen, Münsterland, NRW Burg Kakesbeck ist die älteste von drei erhaltenen Wasserburgen lüdinghausen
Die Burg Kakesbeck ist die älteste von drei erhaltenen Wasserburgen in Lüdinghausen im Kreis Coesfeld. Sie ist „eine der größten mittelalterlichen Wehranlagen des Münsterlandes“ und ist mit dem Kanu gut zu erreichen.  © IMAGO/Zoonar
Wasserburg Burg Luedinghausen Burg Luedinghausen, Renaissanceburg, Wasserburg, Luedinghausen, Muensterland, Nordrhein-Westfalen
Die Burg Lüdinghausen liegt ebenfalls an der Stever und ist mit dem Kanu erreichbar. Sie ist von einem weitläufigen Park umgeben und liegt direkt im Zentrum des Städtchens. Wer eine gemütliche Kanutour auf der Stever plant und die Burgen von der Wasserseite aus bewundern möchte, sollte ein paar Snacks und Getränke mitnehmen, um während der Kanutour sein eigenes Picknick genießen zu können. © IMAGO/Zoona
Luftbild, Hermannsdenkmal, kulturelle Statue des Cheruskerfürsten, nach Entwürfen von Ernst von Bandel, Blick auf Hiddes Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald erstreckt sich vom Süden Niedersachsens bis in den Norden Nordrhein-Westfalens und hat seinen Besuchern viel zu bieten – von Wander- und Radwegen bis hin zu kulturellen Highlights. Das Hermannsdenkmal ist ein bekanntes Ausflugsziel. © IMAGO/Hans Blossey
Die Externsteine – eine markante, rund 40 Meter hoch aufragende Felsformation im Tal der Wiembecke bei Horn-Bad Meinberg in Lippe – zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands.
Die Externsteine im Teutoburger Wald – eine markante, rund 40 Meter hoch aufragende Felsformation im Tal der Wiembecke bei Horn-Bad Meinberg in Lippe – zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands. ©  IMAGO / imagebroker
Rings um die Externsteine befinden sich verschiedene Wanderwege. Die Bärenstein-, Schliepstein-, Blaubeer- und Knickenhagen-Routen, die durch die dichten Wälder führen, bieten sich etwa an.
Rings um die Externsteine befinden sich verschiedene Wanderwege. Die Bärenstein-, Schliepstein-, Blaubeer- und Knickenhagen-Routen, die durch die dichten Wälder führen, bieten sich etwa an. © IMAGO/Hans Blossey
Historische Gebäude, Fachwerkhaus, Bäume und Evangelische Stadtkirche Auf dem Hallenbrink mit Welscher Haube vom Salzhof
Bad Salzuflen im Kreis Lippe, eingebettet in die Landschaft des Teutoburger Waldes, ist ein Kurort, der neben historischen Gebäuden vor allem durch sein Thermalbad bekannt ist. © IMAGO/imageBROKER/
Ein bisschen Jurrasic-Park-Feeling in NRW: Auf der Sequoiafarm im Nettetaler Stadtteil Kaldenkirchen steht ein ganzer Wald einer Baumart, die auch schon zu Zeiten der Dinosaurier existierte.
Ein bisschen Jurrasic-Park-Feeling in NRW: Auf der Sequoiafarm im Nettetaler Stadtteil Kaldenkirchen steht ein ganzer Wald einer Baumart, die auch schon zu Zeiten der Dinosaurier existierte. © IMAGO / Funke Foto Services
Die Sequoiafarm im niederrheinischen Nettetal-Kaldenkirchen wurde um 1950 von Ernst und Illa Martin angelegt. Hier begann die erste Mammutbaum-Anzucht Europas. Heute befinden sich dort alte Bergmammutbäume und Küsten- und Urweltmammutbäume, sowie mehr als 400 andere seltene Gehölzarten.
Die Sequoiafarm im niederrheinischen Nettetal-Kaldenkirchen wurde um 1950 von Ernst und Illa Martin angelegt. Hier begann die erste Mammutbaum-Anzucht Europas. Heute befinden sich dort alte Bergmammutbäume und Küsten- und Urweltmammutbäume, sowie mehr als 400 andere seltene Gehölzarten.  © IMAGO/Zoonar
Für einen Ausflug in die Natur auch im Sommer ist die Farm ein echter Geheimtipp. Die Sequoiafarm Kaldenkirchen liegt im so genannten Grenzwald bei Nettetal.
Für einen Ausflug in die Natur auch im Sommer ist die Farm ein echter Geheimtipp. Die Sequoiafarm Kaldenkirchen liegt im so genannten Grenzwald bei Nettetal. Hier ist auch der Ausgangspunkt für den 10 km langen, abwechslungsreichen Premiumwanderweg Galgenvenn. © IMAGO / Funke Foto Services
Aussicht auf den Urftsee und Staudamm im Nationalpark Eifel, NRW, Deutschland
Der Nationalpark Eifel in Nordrhein-Westfalen ist ein absolutes Muss für alle Naturliebhaber und Erholungssuchende. Mit seinen weitläufigen Wäldern und einzigartigen Felsformationen bietet er den perfekten Rückzugsort vom hektischen Alltag und ist nach eigenen Angaben „in dieser Größe in NRW einzigartig“. Hier im Bild die Aussicht auf den Urftsee und Staudamm im Nationalpark Eifel. © IMAGO/Gaby Wojciech
Der Rursee liegt mitten im Nationalpark Eifel. Schwimmen ist hier erlaubt und Ausflugsschiffe machen Rundfahrten übers Wasser.
Der Rursee liegt mitten im Nationalpark Eifel. Schwimmen ist hier erlaubt und Ausflugsschiffe machen Rundfahrten übers Wasser – ideal also für einen Ausflug im Sommer. © IMAGO/Augst / Eibner-Pressefoto
Durchs malerische Monschau fließt die Rur, vorbei an vielen kleinen Felschen.
Umliegene Orte sind beispielsweise Aachen, Euskirchen oder auch Monschau. Durchs malerische Monschau fließt die Rur, vorbei an vielen kleinen Felschen. ©  IMAGO / Olaf Döring
Die Fachwerkhäuser entlang der Rur in Monschau können bei einem gemütlichen Bummel bewundert werden.
Die Fachwerkhäuser entlang der Rur in Monschau können bei einem gemütlichen Bummel bewundert werden. Die Stadt gilt als eine der schönsten Kleinstädte Deutschlands. Ein Ausflug in den Nationalpark Eifel lässt sich somit ideal mit einem Besuch in der Altstadt verbinden. © IMAGO / Manngold
Ein Mann füttert eine Giraffe im Safariland Stukenbrock.
Das Safariland Stukenbrock ist ein Wildlife-Zoo, der über 600 Tiere beheimatet, sowie Attraktionen und Live-Shows bietet. In einer einstündigen Tour kann man durch das große Gehege mit dem eigenen PKW fahren.  © Friso Gentsch/dpa
Markus Köchling, zoologischer Leiter vom Safariland Stukenbrock, füttert eine Giraffe aus einem Fahrzeug heraus (gestellte Szene, da unter Corona-bedingten Auflagen eine Fütterung aus dem VIP-Shuttle nicht möglich ist). Das Safariland Stukenbrock kann seinen Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen. Die Besucher fahren mit Autos durch den Park. Von daher ist eine Öffnung in Absprache mit den Behörden möglich geworden.
Hier haben die Besucher die Möglichkeit, Löwen und Tigern von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Und das nicht nur tagsüber. © Friso Gentsch/dpa
Der Tier- und Freizeitpark im ostwestfälischen Schloss Holte-Stukenbrock bietet die Möglichkeit, nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in der Safari-Lodge oder der Safari-Zelt-Lodge afrikanisches Flair zu erleben.
Der Tier- und Freizeitpark bietet die Möglichkeit, nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in der Safari-Lodge oder der Safari-Zelt-Lodge afrikanisches Flair zu erleben. Wer also einen Kurztrip plant, hat auch die Möglichkeit zur Übernachtung,  © Severine Groneberg/ Safariland Stukenbrock
Luftbild vom Möhnesee.
Für einen sommerlichen Ausflug ans Wasser bietet sich der Möhnesee im Sauerland bei Soest an. Schwimmen, Tretbootfahren und Wandern – ideal für einen Sommertag. © Ralf Ibing/Snowfield Photography/Imago
Der Möhnesee ist doppelt so groß wie San Marino.
Das „Westfälische Meer“, wie der See liebevoll genannt wird, ist die flächenmäßig größte Talsperre im Sauerland. 40 Kilometer Ufer laden zum Sonnenbaden ein. Auch Segeln, Angeln und Kanufahren sind auf dem See möglich. © Hans Blossey via www.imago-images.de
Drei Wanderinnen auf der Sauerland-Waldroute, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Sauerland three women hikers on the Saue
Mit über 200 km markierten Wanderwegen liegen die unterschiedlich langen Wanderrouten direkt am Möhnesee. Für geübte Füße bietet die Waldroute von Iserlohn entlang der Möhnetalsperre bis Marsberg 240 Kilometer Wandervergnügen. Die Waldroute führt mit zwei traumhaften Etappen am Möhnesee vorbei und wurde für die Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ nominiert. © IMAGO / blickwinkel
Der Möhnesee, Talsperre im nördlichen Sauerland, Segelboote, Yachthafen am Südufer, Drachen-Tretboot, NRW, Deutschland M
imago162704987.jpg © IMAGO/Jochen Tack

Aventura Spielberg in Medebach

Besonders für Familien und Sportbegeisterte ist das nächste Ausflugsziel gedacht: Der Spielberg Aventura in Medebach im Hochsauerland mit seinen verschiedenen Kletter- und Sportgeräten. Über verschiedene Hürden führt etwa die „Aventura-Challenge“ hinauf auf den Gipfel des Geländes. Und Kinder können auf dem „längsten Spielgerät Europas“, das sich über 160 Meter über den Spielberg zieht, klettern, balancieren und rutschen.

Brauereimuseum in Dortmund

Im Brauereimuseum Dortmund begeben sich Besucher auf die Spuren der Brautradition Dortmunds. Im Fokus stehen der Prozess des Brauens in den verschiedenen Dortmunder Brauereien, die Produktion, der Bierkonsum, als auch das Brauen im Mittelalter. Der Eintritt in die Dauerausstellungen ist frei, Führungen und Verkostungen kostenpflichtig.

Ems-Erlebniswelt Schloß Holte-Stukenbrock

In der Ems-Erlebniswelt in Schloß Holte-Stukenbrock gibt es zum einen den Indoor–Erlebnisparcours und zum anderen den Outdoor-Erlebnisgarten. Indoor geht es um den Weg des Wassers von der Quelle bis zur Mündung in die Nordsee . Draußen können Besucher an der Ems im Strandkorb entspannen und die Füße ins Wasser halten. Die Ems-Erlebniswelt ist zudem auch Startpunkt des Ems-Erlebniswegs, der Wanderfans an der Emsquelle, dem Naturschutzgebiet Moosheide und auch den Senner Pferden im Wildweideprojekt vorbeiführt.

Bunkermuseum in Oberhausen

Eine Reise in die Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges können Besucher des Bunkermuseums Oberhausen unternehmen. Die Ausstellungsräume befinden sich in einem ehemaligen Zivilschutzbunker. In der Dauerausstellung „Heimatfront“ wird etwa die Geschichte des Luftkriegs im Zweiten Weltkrieg im Ruhrgebiet und Europa thematisiert.

Das Bunkermuseum in Oberhausen befindet sich in einem ehemaligen Zivilschutzbunker.

Haus der Geschichte in Bonn

Mehr zu lernen über die deutsche Geschichte, angefangen beim Ende des Zweiten Weltkriegs, gibt es auch im Haus der Geschichte in Bonn. Dazu gehören verschiedene Ausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen. Eine neue Dauerausstellung der deutschen Zeitgeschichte wird im Dezember 2025 an den Start gehen. Bis dahin ist sie zwar wegen Umbauarbeiten geschlossen, währenddessen können aber andere temporäre Ausstellungen besucht werden.

Museum Folkwang in Essen

Van Gogh, Cézanne und Manet: Werke von weltbekannten Künstlern der vergangenen Jahrzehnte sind im Museum Folkwang in Essen zu besichtigen. Zu bestaunen gibt es „rund 600 Gemälde, 300 Skulpturen und Installationen und über 1800 weitere künstlerische Objekte“, heißt es auf der Folkwang-Website. Außerdem gibt es fotografische Werke aus dem 20. Jahrhundert, aus der Nachkriegszeit und der Gegenwart.

Nationalpark Eifel in Schleiden

In der Wildnis des Nationalparks Eifel gibt es ehr als 11.200 Tier-, Pilz- und Pflanzenarten – seit 20 Jahren wird der Natur dort ihren freien Lauf gelassen. „Gut möglich also, dass du bei Deinem nächsten Ausflug durch die wilde Natur einer Wildkatze oder einer Mauereidechse über den Weg läufst“, heißt es auf der Nationalpark-Website. Interessierte können sich dort einer Rangertour anschließen und die Wildnis noch ein bisschen genauer kennenlernen.

Schloss Türnich in Kerpen

NRW hat so einige malerische Schlösser zu bieten: Dazu gehört ein denkmalgeschütztes Wasserschloss mit anliegenden Gärten, einer Kapelle und einem kleinen Hofcafé: Das Gelände rund um Schloss Türnich in Kerpen ist ein idyllischer Ort. Auch die 300 Meter lange Lindeallee macht den Park besonders. „Der Waldpark ist ein vielfältiges Biotop mit Wald und Wildwiesen, er enthält zahlreiche Wildkräuter, Pilzarten und Vogelarten“, schreibt NRW-Tourismus.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Funke Foto Services

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