VonNina Wetteschließen
Nordrhein-Westfalen steht eine frostige Nacht bevor. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glätte und Frost. Ein Meteorologe richtet sich mit deutlichen Worten an Autofahrer.
Hamm - Der Winter hält Einzug in Nordrhein-Westfalen. Nach milden Temperaturen zu Weihnachten und Silvester wird es jetzt frostig – zumindest vorübergehend. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) kann es in weiten Teilen von NRW am Wochenende ziemlich rutschig werden. Wer also nicht unbedingt vor die Tür muss, sollte bei diesem Wetter vielleicht besser zu Hause bleiben.
„Wird richtig gefährlich werden in der kommenden Nacht“: Warnung vor Glätte und Frost in NRW
Grund für die frostigen Temperaturen ist laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung bei wetter.net ein Tief. „Das Tief schiebt eine Warmfront vor sich her“, erklärt der Meteorologe. Die Warmfront soll Deutschland am Abend erreichen beziehungsweise in der Nacht überqueren.
Und genau diese Warmfront, „die hat es in sich“, so Dominik Jung. Erst soll es zu Schneefällen bis in tieferen Lagen kommen. Der Schnee gehe dann in Eisregen und gefrierenden Regen über. Von NRW bis nach Baden-Württemberg komme es zu erheblicher Straßenglätte. Der Meteorologe warnt: „Es wird richtig gefährlich werden in der kommenden Nacht.“ Der gefrierende Regen bringt nämlich das sogenannte Blitzeis zu uns nach Deutschland.
Rutschgefahr und Frostschäden möglich
Für den Großteil von NRW hat der DWD eine amtliche Warnung vor Glätte und Frost veröffentlicht. Laut dem Wetterdienst kann es am Samstag, 4. Januar, ab 18 Uhr glatt und frostig werden. Das soll bis Sonntagvormittag, 5. Januar, anhalten. In dieser Zeit bestehe Rutschgefahr und Frostschäden seien möglich, so der DWD.
So kalt und frostig bleibt es aber nicht lange. Schon zum Sonntag, 5. Januar, kann sich die Wärme durchsetzen. Der DWD prognostiziert einen Temperaturaufstieg auf sieben bis elf Grad.
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