Arbeiten am Wassersportzentrum

Ein Kletterturm für die Kanalkante - Benutzung aber (noch) verboten

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Aus dieser Perspektive scheint der Kletterturm das Wassersportzentrum noch zu überragen. Auch wenn er groß ist: Das täuscht.
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Die Kanalkante in Hamm nimmt sprichwörtlich weiter Formen an, denn mancherorts wächst sie nicht länger nur in die Breite, sondern auch in die Höhe: So wurde in Sichtweite des Wassersportzentrums jetzt ein ungewöhnlich hoher Kletterturm aufgestellt.

Hamm – Mit seinen 8,82 Metern Höhe wird der neue Kletterturm die Blicke von allen Seiten anziehen und auf die Hammer Vorzeigebaustelle „Kanalkante“ lenken. Die wirr erscheinende Optik des Turms nehme die Form eines DNA-Strangs auf, erklärt ein Stadtsprecher. Parallel wurden im Umfeld weitere Sitzgelegenheiten installiert.

Das Aufstellen der Gerätschaften ist Teil der Aufwertung des rund 450 Meter langen Kanalkantenbereichs zwischen der Münsterstraße und der Hammonense-Sporthalle, die seit Ende August läuft und die Aufenthaltsqualität deutlich aufwerten sollen. Weitere Spielgeräte wie Wipptiere und fünf verschiedene Callisthenics-Elemente für Fitness-Fans sollen Anfang 2024 ergänzt werden.

Auch wenn die neuen Geräte sicher Begehrlichkeiten wecken: Die Benutzung ist bis auf Weiteres verboten. Zunächst müssen bei den Spiel- und Sportbereichen Fallschutzflächen angelegt werden. Das geht aber erst bei mindestens acht Grad Außentemperatur, sagt Rathaussprecher Tom Herberg. Er rechnet damit, dass die Maßnahmen im ersten Quartal 2024 abgeschlossen und alle Geräte dann nutzbar sein werden.

Auch die Wege entlang des Kanals schälen sich nach und nach heraus.

Kosten der Gesamtmaßnahme Kanalkante

Die Kosten für den Turm und die weiteren Geräte sind Teil der „Gesamtmaßnahme Kanalkante“. Zu dieser gehören laut Herberg auch neue Bäume und der Bau einer neuen barrierefreien Steganlage vor dem Wassersportzentrum, der im Sommer 2024 beginnen soll.

Nach aktuellen Informationen werden die Gesamtkosten bei rund 1,4 Millionen Euro liegen; ursprünglich war von 1,3 Millionen die Rede gewesen. 80 Prozent davon sollen aus einem Städteförderungsprogramm des NRW-Ministeriums für Bau und Kommunales kommen.

Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Mennigmann. Das Hammer Unternehmen hatte auch im benachbarten Erlebensraum Lippeaue maßgeblich gewirkt. Möglich wurde die Neugestaltung durch den Abriss mehrerer alter Bootshäuser in der zweiten Jahreshälfte 2021. Die Kleinvereine wurden ins Wassersportzentrum integriert.

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