Geheimtipp in NRW

„Einer der schönsten Biergärten“: Selbstgebackenes Brot, Radwege und viel Natur

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Im Münsterland locken nicht nur Natur und Radwege, sondern auch ein prächtiger Biergarten mit erfrischenden Getränken und selbstgemachtem Brot – ideal für einen Wochenend-Trip.

Ahaus – Das Wetter wird allmählich wärmer, die Blumen beginnen zu blühen, die Zeitumstellung beschert uns längere, helle Tage und mit all dem kommen die Menschen in NRW nach und nach aus ihren Häusern. Radfahren, Wandern, Städtetrips – der Frühling lädt zu Ausflügen ein. Besonders das Münsterland lohnt sich für einen Tagestrip. Hier soll nämlich einer der schönsten Biergärten liegen – und das direkt an der niederländischen Grenze.

„Einer der schönsten Biergärten“: Beliebtes Ausflugsziel bietet sogar selbstgebackenes Brot

Nur einen Steinwurf von der niederländischen Grenze entfernt liegt ein Biergarten, der nicht nur Sonne satt bietet, sondern auch mitten in einer traumhaften Naturkulisse liegt. Der Landgasthof Haarmühle in Ahaus-Alstätte ist umgeben von Wäldern, Moorlandschaften und weiten Wiesen – ein echtes Highlight für Ausflügler. „Hier, mitten im Grünen, kannst du nicht nur fantastisch essen, sondern auch eine der schönsten Naturregionen des Münsterlands entdecken“, heißt es auf der Website des Münsterland-Vereins.

Das Münsterland bezeichnet den Biergarten Landgasthof Haarmühle auf seiner Website als „Einer der schönsten Biergärten der Region“.

Das Ausflugsziel ist demnach ein Paradies für Radfahrer und Wanderfans. Das Naturschutzgebiet Witte Venn auf deutscher Seite geht direkt in die niederländischen Schutzgebiete Buurserzand und Buursermeertje über. Zusammen bilden sie eine beeindruckende Landschaft aus urigen Mooren, sandigen Heidelandschaften und glitzernden Seen – perfekt für eine ausgedehnte Tour. Die gut ausgebauten Rad- und Spazierwege machen es leicht, die Gegend zu erkunden.

Blick ins Grüne und Abstecher nach Enschede

Und wer nach der Tour Hunger bekommt, muss nicht lange suchen: Der Biergarten des Landgasthof Haarmühle liegt nur 200 Meter von der Grenze entfernt und lädt zur wohlverdienten Stärkung ein. „Genieße nach deiner Tour ein kühles Getränk in einem der schönsten Biergärten der Region“, wirbt das Münsterland. Neben kühlen Getränken und herzhaften Speisen wird täglich frisches Brot gebacken, das zusammen mit Aufstrichen und verschiedenen Wurstsorten auch zum Verkauf angeboten wird.

Kirschblüten in NRW: Sechs der besten Spots

Traumhaftes Frühlingswetter bei blauem wolkenlosem Himmel. Die Baumblüte,  Kirschblüte am Stadtbad, Hallenbad Löhrtor in Siegen
Beginnt der Frühling, blühen in der Regel auch die Kirschbäume. Ab Ende März bzw. Anfang April locken sie Fotofans an, um die volle Farbenpracht zu bestaunen. Natürlich kommen auch Genießer auf ihre Kosten. Das sind sechs der bekanntesten Spots – einer sorgt sogar für ein Hoch bei Hotel-Übernachtungen.  © Rene Traut/Imago
Kirschblüte: Rosa blühende Kirschbäume an der Straße Auf dem Langen Kampe in Bielefeld f
In Bielefeld erstreckt sich eine der längsten Kirschblüten-Alleen in NRW. Die Straße „Auf dem langen Kampe“ ist gesäumt von über 200 Bäumen, die sich über eine beeindruckende Länge von 1,2 Kilometern erstrecken. © Robert B. Fishman/Imago
Rosa blühende Kirschbäume an der Straße Auf dem Langen Kampe in Bielefeld
So verwandelt sich im Frühling also auch diese Wohnstraße in ein begehrtes Fotomotiv. Die Blütenpracht in Bielefeld zieht zunehmend Aufmerksamkeit auf sich und entwickelt sich - ähnlich wie in anderen Städten - immer mehr zur Sehenswürdigkeit. © Robert B. Fishman/Imago
Kirschblüte - der Straßenzug im Kreuzviertel, Schulstraße, mit üppig blühenden japanischen Zierkirschen
In Münster verwandelt sich jeden April die Schulstraße im Kreuzviertel in ein Meer aus rosa Blüten, wenn die japanischen Blütenkirschen in voller Blüte stehen. Seit etwa 30 Jahren locken die blühenden Kirschbäume im südlichen Abschnitt zwischen Lazarettstraße und „Mutter Birken“ viele Foto-Begeisterte an. Es lohnt sich aber auch ohne Kamera, dort entlangzuschlendern und den Frühling zu erleben © Rüdiger Wölk/Imago
Kirschblüten am Donnerstag, 20. März 2025 auf der Rüttenscheider Str. in Essen
Auch die Rüttenscheider Straße in Essen, von den Essenern liebevoll „Rü“ genannt, ist ein beliebter Anziehungspunkt für alle, die die rosa-weiße Blütenpracht erleben möchten. Etwa 150 Kirschbäume in verschiedenen Farbtönen säumen die rund 2,5 Kilometer lange Allee.  © Socrates Tassos/Imago
Kirschblüte an der Rüttenscheider Straße in Essen-Rüttenscheid,
Besonders an der „Rü“ ist, dass die Kirschbäume nicht gleichzeitig blühen. Zuerst erstrahlen die pinkfarbenen Blüten, gefolgt von den weißen, was der Straße einen besonderen Glanz verleiht. © Jochen Tack/Imago
Kirschblüten im Brüggenkamp in Hamm-Bockum-Hövel
Im Hammer Stadtteil Bockum-Hövel gibt es gleich mehrere Spots. Vor allem die Straßen „Im Brüggenkamp“ und „Am Wemhof“ sind in der Stadt bekannte Kirschblüten-Spots.  © Hannah Decke/wa.de
Kirschblüten in Hamm-Bockum-Hövel, Eichstedtstraße
Wer zum Beispiel eine Fahrradtour durch Bockum-Hövel hat, wird aber mehrere Orte entdecken, an denen Kirschblüten blühen. © Hannah Decke/wa.de
Im Moment die schönste Straße Hamms: Luftbild der Carl-Goerdeler-Straße in Bockum-Hövel mit den blühenden Kirschbäumen
Auch zum Beispiel die Carl-Goerdeler-Straße (hier im Bild) strahlt in den prachtvollen Pink- und Rosatönen. © Hans Blossey/Imago
Rosa Kirschblüten sind am Ostersonntag bei Sonnenschein im Nordpark zu sehen.
In verschiedenen Stadtteilen der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf entfaltet sich die pastellfarbene Frühlingspracht. Besonders bezaubernd zeigt sich die Kirschblüte im Japanischen Garten des Nordparks.  © David Young/dpa
Kirschblüten: Menschen sitzen am Ostersonntag bei Sonnenschein unter rosa blühenden Bäumen im Nordpark in Düsseldorf.
Auf einer Fläche von etwa 5.000 Quadratmetern erwartet die Besucher eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen. Der Japanische Fächerahorn und die Japanische Blütenkirsche zählen zu den Höhepunkten des Gartens. © David Young/dpa
Kirschblüte in der Bonner Altstadt
Die berühmten Bonner Zierkirschen sind ein wahrer Tourismusmagnet. In der Altstadt locken viele Ecken mit den prachtvollen Kirschblüten.  © Thomas Banneyer/dpa
Eine Touristin fotografiert blühende Kirschblütenbäume in Bonn.
Besonders eindrucksvoll ist die Kirschblüte in der Heerstraße und der Breite Straße – da werden für Fotos gerne mal die Smartphones aus der Tasche geholt. Wer Zeit hat, sollte lieber unter der Woche nach Bonn, um die Kirschblüten zu bewundern. An den Wochenenden ist es in der Regel brechend voll. Auffällig auch: Die touristischen Übernachtungen in Bonn steigen jedes Jahr im April deutlich an.  © Thomas Banneyer/dpa
Die Kirschblüte in der Altstadt. Die Blütezeit der Zierkirsche dauert nur wenige Wochen und ist seit Jahren ein großer Touristenmagnet.
Weil kaum ein anderer Ort in NRW so viele Besucher zur Kirschblüte zieht wie Bonn, ist die Stadt gewappnet. An den betroffenen Wochenenden werden die Straßen der Altstadt für den Verkehr gesperrt. Auch Toilettenkabinen und zusätzliche Mülleimer soll es geben.  © Christian Knieps/dpa

Wer anschließend noch Lust auf einen Abstecher in die Niederlande hat, ist vom Biergarten aus in 25 Minuten in Enschede – ideal für einen Stadtbummel nach der Naturtour.

Neben Enschede gibt es in den Niederlanden eine Vielzahl von Zielen, die von NRW aus in kurzer Zeit erreichbar sind. Auch Maastricht ist eine Städtereise wert. Wer lieber in Nordrhein-Westfalen bleibt, kann ein malerisches Städtchen in der Eifel besuchen, das zur „schönsten Kleinstadt Deutschlands“ gewählt wurde.

Rubriklistenbild: © Ahaus Marketing

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