Gastronomie

Eiscafé „La Luna“ öffnet am Dr. Segin-Platz in Warstein: Das sagen die ersten Besucher

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Gratulierten Ivett Csurko und ihrem Freund Szabolcs Mezei (hinter der Theke) zur Neueröffnung: Bernd Canisius (Krombacher, von links), Familie Özyurt (Besitzer der Immobilie), Olaf Banderob („La Luna“-Geschäftsleiter), Sarah Schauerte (Warsteiner), Jeroen Tepas (Stadtmarketing Warstein e.V.), Bürgermeister Dr. Thomas Schöne sowie Markus Teutenberg (Stadt Warstein).
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Seit Freitagmorgen hat das Eiscafé „La Luna“ am Warsteiner Dr. Segin-Platz geöffnet. Was die Betreiberin Ivett Csurko sagt, wie es den ersten Gästen schmeckt und wie es mit der Dr. Segin-Platz-Baustelle weitergeht.

Warstein – Zu Warstein hatte Ivett Csurko vorher noch keine Bindung. Sie lebt in Erwitte, arbeitete bis zuletzt im „La Luna“ in Lippstadt. Dass sie nun in Warstein am Dr. Segin-Platz ihr eigenes Eiscafé betreibt, freut sie umso mehr: „Denn die Lage ist wirklich schön und zentral.“ Am Freitag war Neueröffnung, zu der am Nachmittag auch die Verantwortlichen der Eiscafé-Kette, der Brauereien genauso wie der Stadt kamen und herzlich gratulierten.

Wo am Freitag noch die Hüpfburg stand, sollen in Zukunft unter anderem ein Sandkasten sowie Sitzelemente zum Verweilen einladen.

„La Luna“, das machte Csurko klar, wird keine reine Eisdiele sein – „auch wenn das Eis im Mittelpunkt steht“. Es gibt genauso Schnitten, Paninis und Bowls, heiße und kalte, alkoholische und unalkoholische Getränke. Gleich zwei Brauereien sind mit ihrem Portfolio vertreten – die Krombracher Brauerei genauso wie die Warsteiner. Csurko selber wird vor allem in der Küche stehen und die Leckereien vorbereiten. Platz für zwanzig Eissorten bietet die Theke, die Auswahl soll stetig wechseln, verrät sie. Während die Klassiker bleiben, werden auch Cookies, Drachenfrucht, Fruchtzwerg-Eis oder Pfirsich-Heidelbeere im Becher oder Hörnchen angeboten.

Dr. Segin-Platz-Baustelle kurz vor der Fertigstellung

Dass der Dr. Segin-Platz bald fertiggestellt sein wird, freut Csurko natürlich auch. Die Außengastronomie hatte am Freitag bereits geöffnet und freute sich großer Beliebtheit. Für die Baustelle ist bei der Stadt Markus Teutenberg verantwortlich. Noch stehen zwar einige Bauzäune, die sollen bald aber auch verschwinden. „Der Belag ist schon fertig“, sagt Teutenberg. Der helle äußere Bereich sei zum Aufhalten gedacht, das grüne Innere bietet bald Platz für Spielmöglichkeiten für die Kleinsten – am Freitag stand dort schon einmal eine große Hüpfburg. Unter anderem ein großer Sandkasten soll dort in Zukunft platziert werden, umgeben von großen Pflanzen und Sitzgelegenheiten.

Das Holzelement als Verbindung zwischen Dr. Segin-Platz und Marktplatz ist kurz vor der Fertigstellung.

Noch in der Fertigstellung ist das Holzelement, das den Dr. Segin-Platz mit dem Marktplatz verbinden wird: „Das Element besteht aus mehreren Blöcken, die genauso zum Sitzen wie zum Toben einladen.“

Bereits am Freitagmorgen, nur wenige Minuten nach der Eröffnung des Eiscafés, zog es die ersten neugierigen Warsteinerinnen und Warsteiner schon in die neue Eisdiele. „Schmeckt gut“, lautete das Urteil von Jana (17) und Sofia (14), die ihre Ferien mit einer Eiskugel Latte Macchiato im Becher genossen. Begeistert waren sie aber nicht nur vom Eisgeschmack, auch von der Auswahl: „Die ist so groß“, betonte Sofia. Jana allerdings fände ein Schild sinnvoll, das von der Hauptstraße aus auf die Eisdiele verweist: „Die, die hier her fahren, sehen das ja sonst nicht.“

Erste Gäste lassen es sich schmecken

Carolin Eßer hat es sich derweil mit ihren Kindern Isa-Marie (7) und Leon (5) im Außenbereich des „La Luna“ gemütlich gemacht. „Weil wir gerne Eis essen wollten“, sagt Leon, seien sie heute hier – und als Ferienprogramm. Nach Ausflügen zum Alberssee und in den Panoramapark tut so ein Eis – Erdbeer und Schoko für Leon, Spaghetti für Isa und ein Kaffee für Mama – schließlich richtig gut. „Hier kann man wirklich einfach mal in Ruhe Eis essen“, betont Carolin Eßer. Die Lage sei ideal, es sei nicht nur ruhig, sondern auch das Parken sei hier kein Problem – und das Eis? Das schmeckt auch, finden die drei.

Jana (links) und Sofia ließen sich am Freitagmorgen das „La Luna“-Eis schmecken.

Die Lage ist es auch, die die Suttroperin am Nebentisch so überzeugt. „Wir haben da so lange drauf gewartet“, sagt sie. „Der Blick ist einmalig, es ist verkehrsberuhigt – was will man mehr. Das ist einfach super.“ Auch Barbara Bamberg, die das „La Luna“ mit Enkelchen Owen ausprobiert, pflichtet ihr bei: „Man kann sich nach draußen setzen und die Kinder können spielen, das hat Warstein gebraucht.“ Die Suttroperin derweil hat für nächste Woche gleich Frühstück für zehn Personen vorbestellt, heute reicht ihr aber erst einmal ein Kaffee. „Der ist wirklich hervorragend“, sagt sie. „Und ich bin ‘ne Kaffeetante, ich kann das beurteilen.“ Besonders süß findet die Suttroperin: Statt eines obligatorischen Plätzchens, wie es die meisten Cafés servieren, gibt es obendrauf ein Eis im Miniformat.

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