Nimmert scheidet aus

Eishalle: starke Besucherzahlen, aber das Dach ist undicht

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Die Eishalle Hamm ist ein beliebter Treffpunkt und erzielt derzeit Besucherrekorde.

Die Hammer Eis eG verzeichnet in der Eishalle eine starke Besucherzahl. In den kommenden Jahren steht allerdings eine große Sanierung an, vor allem am Dach. Und es gibt eine wichtige Personalie.

Hamm – Höchstwert über den Tiefsttemperaturen: Die Hammer Eis eG kann auf eine überaus erfolgreiche Saison zurückblicken: 59.000 Besucher kamen in die Eissporthalle, darunter 9000 Schüler und 12.500 Gäste der Eis-Disco. Bei der Übernahme des Eishallen-Betriebes der Hammer Eis eG im Jahr 2015 waren es noch 37.000 Besucher insgesamt. „Der Eissport ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, heißt es daher in einer Mitteilung der Verantwortlichen im Nachgang der Generalversammlung der Eis eG in der Blueliner Sportsbar in Hamm.

Bei der Wahl zum Aufsichtsrat gab es zunächst keine Überraschungen. Werner Nimmert, gleichzeitig auch Gründungsmitglied, stellte sich der Wiederwahl und nahm diese auch an. Aus persönlichen Gründen wird Nimmert den Aufsichtsrat allerdings nach neun Jahren zur nächsten Generalversammlung verlassen.

Werner Nimmert, (noch) Aufsichtsratsvorsitzender Hammer Eis eG.

Sein Stellvertreter Dirk Sowicki sowie der Vorstand Philipp Alberti und Jan Koch waren darüber im Vorfeld informiert und werden in den kommenden Monaten geeignete Kandidaten einladen und sondieren, wie der Aufsichtsrat in Zukunft besetzt sein könnte. Die Entscheidung darüber liegt am Ende aber bei den Mitgliedern der Hammer Eis eG.

Eishalle in Hamm: Dach muss erneuert werden

Im Rahmen der energetischen Sanierung hat die Hammer Eis eG ein Energiegutachten für die Eissporthalle erstellen lassen. Die vorgeschlagenen und notwendigen Maßnahmen werden von der Genossenschaft in einem Fünf-Jahres-Plan umgesetzt. Als größtes Bauvorhaben steht die Erneuerung des Eishallen-Dachs am dringlichsten auf dem Programm.

Das Dach ist in die Jahre gekommen, die Dämmschicht ist mit Wasser unterlaufen und bei Starkregen regnet es in die Halle, berichtet Sowicki. Hier besteht höchster Handlungsbedarf.

Besuchermagnet: Wenn in der Eishalle das Disco-Licht angeht, wie hier bei der Abtauparty, sind viele Eislaufbegeisterte dabei.

Der Austausch der Ammoniak-Verflüssiger wurde bereits angestoßen, hier ist die Montage direkt nach Abschluss der Saison vorgesehen.

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