Für die EM

Stadion in Dortmund erhält für die EM einen anderen Namen – Fans dürften enttäuscht sein

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In der Heimspielstätte des BVB werden während der Fußball-EM sechs Spiele ausgetragen. Fans müssen sich nicht nur auf einen anderen Namen des Stadions einstellen.

Dortmund - Viele Fans von Borussia Dortmund und Fußball-Romantiker nennen die Heimspielstätte des BVB nicht bei ihrem richtigen Namen. Für viele ist und bleibt es das Westfalenstadion – zuletzt gab es erst dafür erst eine große Feier zum 50. Geburtstag. Seit Ende 2005 heißt Deutschlands größtes Stadion aber offiziell Signal Iduna Park. Zur Fußball-Europameisterschaft, die am 14. Juni in Deutschland eröffnet wird, erhält der „Tempel“ aber einen anderen Namen.

Neuer Name für das BVB-Stadion während der EM

Nicht Signal Iduna Park, aber auch nicht Westfalenstadion. Wenn Italien und Albanien am 15. Juni um 21 Uhr das erste Spiel in Dortmund (NRW) bestreiten (alle EM-Spiele in Dortmund im Überblick), laufen beide Teams im BVB Stadion Dortmund auf. Der Grund: Die üblichen Sponsorennamen haben für das Turnier keine Gültigkeit. Während der Veranstaltung dürfen nur die offiziellen Sponsoren der Verbände an und in den Stadien werben. Da gehört Signal Iduna eben nicht dazu.

NameBVB Stadion Dortmund
Kapazität zur EM62.000
Spiele4 Gruppenspiele, 1 Achtel- und Halbfinale

Wie der Kicker berichtet, stand zu Beginn eines zwölfmonatigen Namensfindungsprozesses der Vorschlag der UEFA im Raum, möglichst viele traditionelle Stadionnamen zu verwenden. Aus der zumindest kurzzeitigen Rückkehr während der EM 2024 in Dortmund zum Westfalenstadion wurde aber nichts. Mancherorts hätte die Befürchtung bestanden, die eigene Anhängerschaft könne sich wegen der traditionellen Ausführungen verprellt fühlen. Daher der Name BVB Stadion Dortmund.

Der neue Name wird aber nichts daran ändern, dass die Stimmung im Stadion selbst prächtig sein wird – auch wenn bei der EM lediglich 62.000 Fans Eintritt bekommen. Erlaubt sind nur Sitzplätze, weshalb gerade auf die Südtribüne weniger Zuschauer als bei BVB-Heimspielen gehen. Die öffentlichen Parkplätze am Stadion können für 24 Euro im Vorfeld gebucht werden, solange der Vorrat reicht. Generell wird von der Anreise mit dem Auto zum Stadion aber abgeraten und auf den öffentlichen Nahverkehr verwiesen – wohl auch, weil die Deutsche Bahn zu den fünf nationalen Sponsoren der EURO 2024 gehört.

Weniger Plätze im BVB-Stadion verfügbar

Genau einen Monat, am 14. Mai, vor dem Start der Europameisterschaft in Deutschland übernimmt die UEFA die zehn EM-Stadien von den eigentlichen Betreibern. Dann wird auch der Schriftzug „Signal Iduna Park“ von der Stadionfassade verschwinden. Gleichzeitig wird auch auf den Tribünen und neben dem Spielfeld die Werbung entfernt, um Platz für die Sponsoren der UEFA zu machen.

DFB-Elf auf dem Weg nach Dortmund

In der Gruppenphase spielt die deutsche Nationalmannschaft noch nicht in Dortmund. Im Achtelfinale könnte das Team von Julian Nagelsmann allerdings in der Ruhrgebiets-Metropole auflaufen. Eine Fußball-Legende wird dagegen im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund definitiv dabei sein. Und zu den Spielen finden in Dortmund auch Fan-Feste und Public-Viewing-Veranstaltungen statt.

Rubriklistenbild: © imago

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