Nicht nur aus der Ukraine

Stadt meldet: Es gibt wieder mehr Flüchtlinge in Hamm

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Die Veranstaltungslocation Alfred-Fischer-Halle wurde bereits im März für Flüchtlinge aus der Ukraine hergerichtet.
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Liegt es an der nahenden kalten Jahreszeit? Es gibt neue Nachrichten die Flüchtlingssituation betreffend.

Hamm – Die Flüchtlingszahlen steigen auch in Hamm wieder an. „Wir merken, dass die Zuweisungen aus der Ukraine, aber auch aus anderen Ländern wieder deutlich zugenommen haben“, teilt Stadtsprecher Tom Herberg auf WA-Anfrage mit. Nach Angaben der Stadt befinden sich (inklusive der bereits angekündigten Zuweisungen) derzeit 1 915 geflüchtete Menschen in Hamm. Davon stammten knapp 1 450 aus der Ukraine – was ein neuer Höchstwert sein dürfte.

Mehr Flüchtlinge: Alfred-Fischer-Halle im Stand-by-Modus

Sollte die Entwicklung anhalten, würde wahrscheinlich im November wieder der Betrieb in der Alfred-Fischer-Halle aufgenommen. Derzeit seien in den städtischen Übergangsheimen noch 50 bis 75 Plätze frei. Die Auslastung liege bei knapp 85 Prozent. „Es zeigt sich einmal mehr, dass die Entscheidung richtig war, die Alfred-Fischer-Halle im Stand-by-Modus zu halten“, so Herberg. Die Alfred-Fischer-Halle war im Frühjahr für bis zu 500 ukrainische Flüchtlinge als Anlaufstelle hergerichtet worden. Ende Juli war die Halle erstmals wieder komplett freigezogen gewesen und seitdem auch nicht mehr mit Flüchtlingen belegt worden.

Flüchtlinge aus dem Irak, Syrien und anderen Staaten

Im September sind nach Stadt-Angaben 39 Ukrainer in Hamm aufgenommen worden. Hinzu kamen 84 Menschen aus anderen Ländern. Diese kommen unter anderem aus dem Irak (16), Syrien (13), Afghanistan (10), Iran (10) oder Aserbaidschan (6). Für die kommenden 14 Tage wurden der Stadt weitere 46 Zuweisungen angekündigt.

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