VonEva Burghardtschließen
Dauerregen in NRW hat erste Folgen: In Essen ist eine Straße nach einem Hangrutsch gesperrt. Spezialmaschinen sind im Einsatz.
Essen – Noch bis zum Freitagmorgen (9. Februar) gilt für das Ruhrgebiet und NRW eine amtliche Warnung vor Dauerregen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. In Essen hat der viele Regen schon erste Folgen. Laut einer Bekanntgabe der Stadt ist eine Straße nach einem Hangrutsch voll gesperrt. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte es im Ruhrgebiet und Essen starkes Hochwasser gegeben – ganze Straßenzüge standen unter Wasser.
Hang in Essen rutscht nach Dauerregen ab – Straße gesperrt
Konkret geht es bei dem aktuellen Extremwetter um die Werdener Straße in Essen-Kettwig. Wie die Stadt mitteilt, ist der Abschnitt zwischen der Einmündung der Charlottenhofstraße und der weiter östlich gelegenen Wasserquelle betroffen. Durch die „Extremwetterlage mit sehr hohen Niederschlägen“ seien die oberen Bodenschichten in dem Bereich abgerutscht, berichtet die Stadt Essen.
Durch den Erdrutsch hatten sich demnach auch Steine und Bäume gelöst. Nach Informationen der Stadt müssen die nun umgehend gefällt werden. Für die Räumung kommen Spezialmaschinen zum Einsatz, die das „abgegangene Material“ abtragen sollen.
Straßensperrung nach Erdrutsch in Essen
►Was? Straßensperrung nach Erdrutsch in Essen
►Wo? Werdener Straße in Essen-Kettwig, zwischen Einmündung Charlottenhofstraße und Wasserquelle
►Wie lange? Die Dauer der Sperrung ist derzeit noch unklar
Für die Dauer dieser Arbeiten bleibt der Abschnitt an der Werdener Straße zunächst voll gesperrt. Nach Informationen der Stadt soll „schnellstmöglich“ mit dem Einsatz begonnen werden. Wie lange es dauert, bis die Straße wieder gefahrenfrei passierbar ist, sei bislang aber noch unklar. (ebu)
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