Im Zuge der Erschließung des Baugebietes Mondscheinweg soll auf Höhe der neuen Kindertagesstätte eine Querung für Fußgänger und Radfahrer in Richtung Wagnerstraße erfolgen. Für die Zufahrt zur Kita müssen vier Bäume gefällt werden.
Drensteinfurt – „Gemäß des Erschließungskonzeptes dient diese Querung nicht nur der sicheren Erschließung der Kita, sondern soll zukünftig auch als sicherer Schulweg der Kinder aus dem Baugebiet Mondscheinweg zur Grundschule Drensteinfurt dienen“, teilt die Stadtverwaltung mit.
Für den Bau der Querungshilfe sei es erforderlich, die Konrad-Adenauer-Straße zu verbreitern, um nach wie vor ausreichend Platz für Gehwege und Radwege zu haben. Für die Ausweitung müssten vier der bestehenden Bäume entlang der Westseite der Konrad-Adenauer-Straße weichen, heißt es. Die Bäume sollen in der neu entstehenden Grünfläche im Bereich der Umfahrung vor der Kita ersetzt werden.
Verkehrsinsel als sicherste Variante eingestuft
Im Vorfeld sind für das Erschließungskonzept des Baugebietes Mondscheinweg verschiedene andere Varianten zur sicheren Anbindung an die Wagnerstraße geprüft worden. „In verschiedenen Abstimmungsgesprächen mit dem Kreis Warendorf als Straßenbaulastträger und Verkehrsbehörde sind auch Fußgängerüberwege und die Möglichkeit einer Fußgängerampel diskutiert worden. Aufgrund der Erfahrungen im nördlichen Verlauf der Konrad-Adenauer-Straße wurde die Querungshilfe in Form einer Verkehrsinsel allerdings als sicherste Variante eingestuft.
Durch die Breite von 3,50 Metern bietet die Verkehrsinsel ausreichend Aufstellfläche für Lastenräder und Fahrradanhänger. Das Verschwenken der Fahrbahn sensibilisiert den Pkw-Fahrer und zwingt ihn zur Reduzierung der Geschwindigkeit“, erläutert Christoph Britten als zuständiger Fachbereichsleiter den Entscheidungsprozess zur jetzigen Variante.
Die Bäume sind im Vorfeld auf mögliche Niststellen und Nistvorbereitungen untersucht worden.
Ursprünglich waren die Arbeiten zur Herstellung der Kita-Vorfahrt und Querungshilfe erst für den Winter 2023/2024 geplant, sollen nun jedoch vorgezogen werden, damit die sichere Querung bereits kurz nach Eröffnung der Kita genutzt werden kann.
Mit einem Baubeginn ist zu rechnen, sobald die Fläche nicht mehr als Lagerfläche zum Bau der Kita benötigt wird. „Aus diesem Grund wird der städtische Bauhof die vier Bäume bereits in der kommenden Woche fällen“, erläutert Britten. „Die Bäume sind im Vorfeld auf mögliche Niststellen und Nistvorbereitungen untersucht worden und werden am Tag der Fällung erneut durch die Mitarbeiter des Bauhofs begutachtet.“ Die Ersatzpflanzungen werden vorgenommen, sobald die Maßnahme abgeschlossen ist.