Verwunderung beim Lippeverband

Farb-Irritationen: Sperrpfosten im Erlebensraum Lippeaue werfen Fragen auf

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Wo in der Regel rot-weiße Sperrpfosten stehen, hat der Lippeverband unter anderem im Erlebensraum Lippeaue seine Hausfarben verwendet. Ein Nachteil könnte sein, dass Radfahrer sie zu spät erkennen.
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Ein Gelb, das ein Hellgrün sein soll. Oder doch besser ein Rot? Die gelb-weißen Poller im Erlebensraum Lippeaue sorgen für Irritationen. Ein Radfahrer ist gegen einen der Sperrpfosten gefahren.

Hamm - Müssten die Poller nicht rot-weiß sein? Das hat sich ein Fahrradfahrer gefragt, der vor einigen Tagen mit dem Rad im Erlebensraum Lippeaue unterwegs war – und prompt vor einen der dortigen Sperrpfosten fuhr. Es ist ihm nichts passiert. Aber gewundert hat er sich aufgrund der Farbgebung schon.

Gelb-weiß? Vielleicht, so sinnierte der Mann, habe er die Poller ja zu spät ausgemacht, weil sie eben nicht im gewohnten Rot-Weiß lackiert sind?

Bei der Stadtverwaltung ist man auf Nachfrage von wa.de erst einmal ratlos. Das habe wohl etwas mit dem Lippeverband zu tun, weiß Stadtsprecher Lukas Huster und empfiehlt einen Anruf dort.

Poller in den Lippeauen in Hamm

Tatsächlich, sagt Lippeverbands-Sprecher Ilias Abawi, handele es sich um die offiziellen Lippeverbandsfarben. Und zwar nicht um ein Gelb, sondern ein sehr helles Grün. Und er wundert sich: Die Farbgebung gebe es seit Jahren, und sie werde häufig für Sperrpfosten eingesetzt: grün-weiß für den Lippeverband und blau-weiß für die verschwisterte Emschergenossenschaft.

Kenntnis über Probleme oder Beschwerden habe es nie gegeben, so Abawi. Nicht einmal Nachfragen. Bis jetzt. Apropos Problem. Ein solches machen etwa die Gastronomen an der Lippeaue aus und fordern eine Beleuchtung.

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