Hier verzaubern lassen

Fest in NRW-Park über 60 Jahre alt: Mit der Seilbahn durchs Lichtermeer

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Dieses Fest in einem NRW-Park beginnt erst spät am Tag. Denn die Dunkelheit ist, worauf vor allem Familien hier warten. Die Ticketpreise könnten für Familien allerdings ein Hindernis sein.

Dortmund – Hierher kommen Familien schon seit Jahrzehnten. Für viele läutet das Lichterfest im Westfalenpark in Dortmund so langsam den Übergang vom Sommer zum Herbst ein. Es ist noch warm, idealerweise, und dennoch früh genug dunkel, als dass Kinder noch alle Attraktionen in der hereinbrechenden Nacht miterleben können.

Zum Lichterfest im Dortmunder Westfalenpark kommen jedes Jahr zahlreiche Familien. Aber auch für Pärchen und Freunde wird der Park zum magischen Ort.

Das Lichterfest gibt es schon seit mehr als sechs Jahrzehnten, wie die Stadt Dortmund schreibt. In diesem Jahr leuchtet der Westfalenpark am Samstag, 30. August, auf. Es gibt eine Zaubershow, ein Kinder- und ein Höhenfeuerwerk, magischen Lichterglanz aus der Seilbahn heraus und ganz viel mehr.

Magische Wesen und schimmernde Lichter im Westfalenpark

So laufen laut Veranstaltern etwa magisch wirkende Wesen durch den Park, hell erleuchtet und „wie aus einer anderen Welt“. Da sind zum Beispiel Feuerpferd Zora und Einhorn Azzurro, die „geheimnisvoll“ durch die Nacht schreiten, „mit leuchtenden Mähnen und starker Präsenz“. Oder die „Schrägen Vögel“ auf langen Stelzen.

Auf der Bühne an der Ruhrallee tritt um 18 und 19.20 Uhr der Zauberkünstler Kai Wiedermann auf, außerdem kommt hier dreimal die Band Woodpecker mit einem „Sounderlebnis durch die Pop-, Rock- und Funkgeschichte“. Auf dem nostalgischen Jahrmarkt am Kaiserhain gibt es Fahrgeschäfte für Kinder, ganz in der Nähe steigt ab etwa 20.45 Uhr das Kinderfeuerwerk. Zum Kaisergarten hin geht es unter anderem ab 16 Uhr mit der Seilbahn, die ab 22.30 Uhr nur noch vom Buschmühlenteich aus zum Kaisergarten fährt.

Im Märchenbereich des Regenbogenhauses treten echte Feen auf, Feuershows beeindrucken die Kinder und Mitmachaktionen gibt es obendrauf. Ruhiger wird es im Rosengarten des Parks zwischen den blühenden Rosen und Leuchtornamenten. Pianist Marwin Schoenacker sorgt hier musikalisch für die richtige Stimmung. Von 21 bis 0 Uhr wird an der Bühne auf der Festwiese mit DJ, Saxofon und Gesang gefeiert.

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Siebengebirge von oben bei blauem Himmel fotografiert
Das Siebengebirge ist die Heimat des Drachenfels und steht für ein vielfältiges Naherholungsgebiet im Kreis Bonn. Das Siebengebirge bietet weite Ausblicke, alte Burgen, zahlreiche Ausflugslokale und einsame Wanderwege inmitten der Natur. Selbst Weinliebhaber kommen auf ihre Kosten. © Zoonar/Kay Augustin/Imago
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Die Weinberge des Siebengebirges umfassen heute insgesamt 8 Hektar und verteilen sich auf die Lagen „Laurentiusberg“, „Rosenhügel“ und „Sülzenberg“. Das Weinanbaugebiet im Bereich Siebengebirge ist nach eigenen Angaben das „einzige Weinbaubereich in NRW“. ©  IMAGO / Westend61
Um Wanderern und Weinliebhabern Informationen über die Flächen zu geben, wurde Anfang der 1980er Jahre der Weinwanderweg eingerichtet. Im Jahr 2021 wurde er vom Naturpark Siebengebirge erneuert.
Um Wanderern und Weinliebhabern Informationen über die Flächen zu geben, wurde Anfang der 1980er Jahre der Weinwanderweg eingerichtet. Im Jahr 2021 wurde er vom Naturpark Siebengebirge erneuert. © IMAGO / NurPhoto
Kanuten auf der Stever Freizeitvergnuegen Deutschland Nordrhein Westfalen Muensterland Luedingh
Auf den Flüssen NRWs gibt es vom Kanu aus viel zu entdecken. Die Stever in Lüdinghausen, rund 20 Kilometer von Münster entfernt, ist dafür ideal: Sie verbindet historische Schlösser. Seit 2019 darf sich Lüdinghausen ganz offiziell mit dem Titel „Stadt der Wasserburgen“ schmücken. © IMAGO / blickwinkel
Burg Vischering, Wasserburg, als Trutzburg in Lüdinghausen NRW
Ein Nebenarm der Stever führt zur Burg Vischering. Das Burgcafé liegt nur 50 Meter vom Ufer entfernt. Sie gilt nach eigenen Angaben als „Ideal einer münsterländischen Wasserburg“ und ist ein beliebtes Fotomotiv. © IMAGO/Rüdiger Wölk
Burg Kakesbeck, Elvert,Lüdinghausen, Münsterland, NRW Burg Kakesbeck ist die älteste von drei erhaltenen Wasserburgen lüdinghausen
Die Burg Kakesbeck ist die älteste von drei erhaltenen Wasserburgen in Lüdinghausen im Kreis Coesfeld. Sie ist „eine der größten mittelalterlichen Wehranlagen des Münsterlandes“ und ist mit dem Kanu gut zu erreichen.  © IMAGO/Zoonar
Wasserburg Burg Luedinghausen Burg Luedinghausen, Renaissanceburg, Wasserburg, Luedinghausen, Muensterland, Nordrhein-Westfalen
Die Burg Lüdinghausen liegt ebenfalls an der Stever und ist mit dem Kanu erreichbar. Sie ist von einem weitläufigen Park umgeben und liegt direkt im Zentrum des Städtchens. Wer eine gemütliche Kanutour auf der Stever plant und die Burgen von der Wasserseite aus bewundern möchte, sollte ein paar Snacks und Getränke mitnehmen, um während der Kanutour sein eigenes Picknick genießen zu können. © IMAGO/Zoona
Luftbild, Hermannsdenkmal, kulturelle Statue des Cheruskerfürsten, nach Entwürfen von Ernst von Bandel, Blick auf Hiddes Teutoburger Wald
Der Teutoburger Wald erstreckt sich vom Süden Niedersachsens bis in den Norden Nordrhein-Westfalens und hat seinen Besuchern viel zu bieten – von Wander- und Radwegen bis hin zu kulturellen Highlights. Das Hermannsdenkmal ist ein bekanntes Ausflugsziel. © IMAGO/Hans Blossey
Die Externsteine – eine markante, rund 40 Meter hoch aufragende Felsformation im Tal der Wiembecke bei Horn-Bad Meinberg in Lippe – zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands.
Die Externsteine im Teutoburger Wald – eine markante, rund 40 Meter hoch aufragende Felsformation im Tal der Wiembecke bei Horn-Bad Meinberg in Lippe – zählen zu den bekanntesten Natur- und Kulturdenkmälern Deutschlands. ©  IMAGO / imagebroker
Rings um die Externsteine befinden sich verschiedene Wanderwege. Die Bärenstein-, Schliepstein-, Blaubeer- und Knickenhagen-Routen, die durch die dichten Wälder führen, bieten sich etwa an.
Rings um die Externsteine befinden sich verschiedene Wanderwege. Die Bärenstein-, Schliepstein-, Blaubeer- und Knickenhagen-Routen, die durch die dichten Wälder führen, bieten sich etwa an. © IMAGO/Hans Blossey
Historische Gebäude, Fachwerkhaus, Bäume und Evangelische Stadtkirche Auf dem Hallenbrink mit Welscher Haube vom Salzhof
Bad Salzuflen im Kreis Lippe, eingebettet in die Landschaft des Teutoburger Waldes, ist ein Kurort, der neben historischen Gebäuden vor allem durch sein Thermalbad bekannt ist. © IMAGO/imageBROKER/
Ein bisschen Jurrasic-Park-Feeling in NRW: Auf der Sequoiafarm im Nettetaler Stadtteil Kaldenkirchen steht ein ganzer Wald einer Baumart, die auch schon zu Zeiten der Dinosaurier existierte.
Ein bisschen Jurrasic-Park-Feeling in NRW: Auf der Sequoiafarm im Nettetaler Stadtteil Kaldenkirchen steht ein ganzer Wald einer Baumart, die auch schon zu Zeiten der Dinosaurier existierte. © IMAGO / Funke Foto Services
Die Sequoiafarm im niederrheinischen Nettetal-Kaldenkirchen wurde um 1950 von Ernst und Illa Martin angelegt. Hier begann die erste Mammutbaum-Anzucht Europas. Heute befinden sich dort alte Bergmammutbäume und Küsten- und Urweltmammutbäume, sowie mehr als 400 andere seltene Gehölzarten.
Die Sequoiafarm im niederrheinischen Nettetal-Kaldenkirchen wurde um 1950 von Ernst und Illa Martin angelegt. Hier begann die erste Mammutbaum-Anzucht Europas. Heute befinden sich dort alte Bergmammutbäume und Küsten- und Urweltmammutbäume, sowie mehr als 400 andere seltene Gehölzarten.  © IMAGO/Zoonar
Für einen Ausflug in die Natur auch im Sommer ist die Farm ein echter Geheimtipp. Die Sequoiafarm Kaldenkirchen liegt im so genannten Grenzwald bei Nettetal.
Für einen Ausflug in die Natur auch im Sommer ist die Farm ein echter Geheimtipp. Die Sequoiafarm Kaldenkirchen liegt im so genannten Grenzwald bei Nettetal. Hier ist auch der Ausgangspunkt für den 10 km langen, abwechslungsreichen Premiumwanderweg Galgenvenn. © IMAGO / Funke Foto Services
Aussicht auf den Urftsee und Staudamm im Nationalpark Eifel, NRW, Deutschland
Der Nationalpark Eifel in Nordrhein-Westfalen ist ein absolutes Muss für alle Naturliebhaber und Erholungssuchende. Mit seinen weitläufigen Wäldern und einzigartigen Felsformationen bietet er den perfekten Rückzugsort vom hektischen Alltag und ist nach eigenen Angaben „in dieser Größe in NRW einzigartig“. Hier im Bild die Aussicht auf den Urftsee und Staudamm im Nationalpark Eifel. © IMAGO/Gaby Wojciech
Der Rursee liegt mitten im Nationalpark Eifel. Schwimmen ist hier erlaubt und Ausflugsschiffe machen Rundfahrten übers Wasser.
Der Rursee liegt mitten im Nationalpark Eifel. Schwimmen ist hier erlaubt und Ausflugsschiffe machen Rundfahrten übers Wasser – ideal also für einen Ausflug im Sommer. © IMAGO/Augst / Eibner-Pressefoto
Durchs malerische Monschau fließt die Rur, vorbei an vielen kleinen Felschen.
Umliegene Orte sind beispielsweise Aachen, Euskirchen oder auch Monschau. Durchs malerische Monschau fließt die Rur, vorbei an vielen kleinen Felschen. ©  IMAGO / Olaf Döring
Die Fachwerkhäuser entlang der Rur in Monschau können bei einem gemütlichen Bummel bewundert werden.
Die Fachwerkhäuser entlang der Rur in Monschau können bei einem gemütlichen Bummel bewundert werden. Die Stadt gilt als eine der schönsten Kleinstädte Deutschlands. Ein Ausflug in den Nationalpark Eifel lässt sich somit ideal mit einem Besuch in der Altstadt verbinden. © IMAGO / Manngold
Ein Mann füttert eine Giraffe im Safariland Stukenbrock.
Das Safariland Stukenbrock ist ein Wildlife-Zoo, der über 600 Tiere beheimatet, sowie Attraktionen und Live-Shows bietet. In einer einstündigen Tour kann man durch das große Gehege mit dem eigenen PKW fahren.  © Friso Gentsch/dpa
Markus Köchling, zoologischer Leiter vom Safariland Stukenbrock, füttert eine Giraffe aus einem Fahrzeug heraus (gestellte Szene, da unter Corona-bedingten Auflagen eine Fütterung aus dem VIP-Shuttle nicht möglich ist). Das Safariland Stukenbrock kann seinen Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen. Die Besucher fahren mit Autos durch den Park. Von daher ist eine Öffnung in Absprache mit den Behörden möglich geworden.
Hier haben die Besucher die Möglichkeit, Löwen und Tigern von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Und das nicht nur tagsüber. © Friso Gentsch/dpa
Der Tier- und Freizeitpark im ostwestfälischen Schloss Holte-Stukenbrock bietet die Möglichkeit, nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in der Safari-Lodge oder der Safari-Zelt-Lodge afrikanisches Flair zu erleben.
Der Tier- und Freizeitpark bietet die Möglichkeit, nicht nur tagsüber, sondern auch nachts in der Safari-Lodge oder der Safari-Zelt-Lodge afrikanisches Flair zu erleben. Wer also einen Kurztrip plant, hat auch die Möglichkeit zur Übernachtung,  © Severine Groneberg/ Safariland Stukenbrock
Luftbild vom Möhnesee.
Für einen sommerlichen Ausflug ans Wasser bietet sich der Möhnesee im Sauerland bei Soest an. Schwimmen, Tretbootfahren und Wandern – ideal für einen Sommertag. © Ralf Ibing/Snowfield Photography/Imago
Der Möhnesee ist doppelt so groß wie San Marino.
Das „Westfälische Meer“, wie der See liebevoll genannt wird, ist die flächenmäßig größte Talsperre im Sauerland. 40 Kilometer Ufer laden zum Sonnenbaden ein. Auch Segeln, Angeln und Kanufahren sind auf dem See möglich. © Hans Blossey via www.imago-images.de
Drei Wanderinnen auf der Sauerland-Waldroute, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Sauerland three women hikers on the Saue
Mit über 200 km markierten Wanderwegen liegen die unterschiedlich langen Wanderrouten direkt am Möhnesee. Für geübte Füße bietet die Waldroute von Iserlohn entlang der Möhnetalsperre bis Marsberg 240 Kilometer Wandervergnügen. Die Waldroute führt mit zwei traumhaften Etappen am Möhnesee vorbei und wurde für die Wahl zu „Deutschlands schönstem Wanderweg“ nominiert. © IMAGO / blickwinkel
Der Möhnesee, Talsperre im nördlichen Sauerland, Segelboote, Yachthafen am Südufer, Drachen-Tretboot, NRW, Deutschland M
imago162704987.jpg © IMAGO/Jochen Tack

Die Preise für die Tickets sind beim Lichterfest 25 allerdings deutlich gestiegen. Statt 12 Euro im vergangenen Jahr kostet der Eintritt für alle ab sechs Jahren in der Einzelkarte 14,50 Euro. Kleingruppen können ab 29 Euro in den Park. Für viele Familien werden diese Kosten vermutlich nur schwer zu stemmen sein. Wer eine Jahreskarte für den Westfalenpark oder eine Dortmund-Karte hat, kommt umsonst rein. Der Park öffnet um 16 Uhr.

Das ist das ganze Programm:

  • Märchenbereich im Regenbogenhaus von 16 bis 20 Uhr
  • Seilbahn zwischen Kaiserhain und Buschmühlenteich von 16 bis 22.30, von 22.30 bis 23.30 Uhr nur in Richtung Kaiserhain
  • Nostalgischer Jahrmarkt von 16 bis 0.30 Uhr im Kaiserhain
  • Kinderfeuerwerk um ca. 20.45 Uhr oberhalb des Sonnensegels
  • Zauberkünstler Kai Wiedermann um 18 und 19.20 Uhr auf der Ruhrallee-Bühne
  • Zauberkünstler Kai Wiedermann um 20 Uhr auf der Bühne an der Festwiese
  • Band Woodpecker um 18.30, 19.50 und 21.10 Uhr auf der Ruhrallee-Bühne
  • E-Piano und Gesang von Marwin Schoenacker um 18, 19.30 und 21 Uhr im Rosengarten
  • DJ Luke Dylong von 21 bis 0.30 Uhr auf der Bühne an der Festwiese
  • ab 18 Uhr diverse Walking Acts überall im Park
  • circa 22.30 Uhr Höhenfeuerwerk an der Buschmühle

Wichtige Infos zum Einlass gibt der Westfalenpark außerdem heraus: An allen Eingängen finden demnach Taschen- und Personenkontrollen statt. Alles, was als Waffe oder Wurfgeschoss benutzt werden kann, ist nicht erlaubt im Park. Außerdem keine Glasbehälter (erlaubt ist pro Person ein alkoholfreies Getränk in einer 0,5-Liter-PET-Flasche), keine großen Schirme, Stühle oder Wurfzelte.

Empfehlung, keine Hunde mitzubringen

Taschen und Rucksäcke dürfen nicht größer sein als das DIN-A3-Format (29,7 x 42 Zentimeter). Auch Dreiräder und Laufräder dürfen „aus Sicherheitsgründen“ nicht mitgenommen werden, Bollerwagen hingegen schon. Die Veranstalter empfehlen zudem, keine Hunde mitzubringen.

Parken kostet acht Euro, die Empfehlung ist, mit der Bahn anzureisen. Es ist möglich, auf den Florianturm zu fahren, die Auffahrt ist jedoch nicht im Eintrittspreis zum Lichterfest inbegriffen. Das gilt auch für die Seilbahn. EC-Kartenzahlung sei außerdem nur eingeschränkt möglich.

In Oberhausen eröffnet ein ganz besonderer Erlebnisort für Familien – jedoch etwas später als geplant.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / Funke Foto Services

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