VonJohanna Werningschließen
Am Dienstag findet in den Ford-Werken in Köln eine Info-Veranstaltung des Betriebsrates statt. Dabei geht es um die Zukunft des Automobilherstellers in Europa.
Köln – Tausende Mitarbeiter arbeiten in den Ford-Werken in Köln. Doch zuletzt sah die Zukunft der sogenannten „Fordianer“ alles andere als rosig aus. Der Autobauer teilte vor wenigen Monaten mit, in Köln und Aachen in den nächsten drei Jahren rund 2300 Stellen abzubauen. Dann die nächste Hiobsbotschaft: Die Produktion des Ford Explorers verzögert sich. Jetzt gibt es erneut Bewegung.
Ford-Werke in Köln: Wie geht es mit dem Automobil-Giganten weiter?
Am Dienstag, 21. November, findet in den Ford-Werken in Niehl (Stadtbezirk Köln-Nippes) eine Betriebsrats-Info-Veranstaltung für die Beschäftigten statt. Dabei geht es um die bisher vorliegenden Pläne des Konzerns für die nächsten Jahre, teilt der Betriebsrat gegenüber 24RHEIN mit.
Konkret: Welche Automodelle werden gebaut? Wie viele davon werden gebaut und vor allem: Wo werden sie produziert? Bisher seien die Fordianer nämlich ziemlich verunsichert – auch aufgrund der vergangenen Monate und zahlreicher Hiobsbotschaften. Wie genau die Ford-Zukunft aussieht, ist bislang noch unklar. Bei der Betriebsrat-Information seien über 5000 Beschäftigte – teilweise auch aus Aachen – vor Ort. Weitere Infos folgen. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

