Bei einer Radarkontrolle in Gelsenkirchen stoppte die Polizei am Freitagmorgen eine 25 Jahre alte Frau mit 95 km/h. Erlaubt waren an der Stelle nur 50.
Gelsenkirchen – Die Polizei in Gelsenkirchen führte am Freitagmorgen Geschwindigkeitskontrollen auf der Kurt-Schumacher-Straße in Höhe der Berliner Brücke durch. Insgesamt 24 Personen wurden zwischen 8 und 10 Uhr beim zu schnellen Fahren erwischt. Eine 25-jährige Frau wurde dabei laut Polizei „traurige Spitzenreiterin“. Sie raste mit 95 km/h durch die Kontrolle – erlaubt waren 50 km/h.
25-Jährige geht nach Radarkontrolle in Gelsenkirchen erst mal zu Fuß
„Die junge Frau erwartet ein Bußgeldbescheid in Höhe von 428,50 Euro und einen Monat Fahrverbot“, teilt die Polizei dazu mit. Die Ermittler erklären, dass der Bremsweg bei gefahrenen 50 km/h bei etwa 25 Metern liegt. Bei einer Notbremsung sind es immer noch 12,5 Meter.
Bei den 95 km/h, die die 25-Jährige auf dem Tacho hatte, erhöht sich der Bremsweg demnach schon auf 45 Meter. „Zum Bremsweg hinzu kommt immer noch der Reaktionsweg, also die Strecke, die man zurücklegt, ehe man die Gefahr erkannt hat und überhaupt reagieren kann“, erklären die Ermittler. Von den 24 erwischten Autofahrerinnen und Autofahrer mussten 13 ein Verwarngeld bezahlen. Elf Personen waren so schnell, dass ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurde.
Noch schneller waren am späten Donnerstagabend zwei Autos in Essen. Dort sollen sich ein VW Golf und ein Seat Leon mit 100 km/h ein illegales Rennen geliefert haben.
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