VonJohanna Werningschließen
Ein Muskelfaserriss stoppt die Teilnahme von Jungfrau Frieda am Kölner Rosenmontagszug 2024. Bereits an Weiberfastnacht war sie mit Krücken unterwegs.
Update vom 10. Februar, 10:17 Uhr: Es wurde bereits befürchtet, doch jetzt ist klar: Die Jungfrau Frieda kann nicht am Rosenmontagszug teilnehmen. Friedrich Klupsch, der die Jungfrau in der Session 2024 verkörpert, muss bereits am Sonntag (11. Februar) operiert werden. Prinz Sascha I. und Bauer Werner müssen den Rest der Auftritte alleine absolvieren.
Traurige Nachricht: Jungfrau Frieda lahmgelegt – was bedeutet das für Rosenmontag?
Erstmeldung vom 10. Februar, 18:20 Uhr: Köln – Für die Karnevalsfans und vor allem für das Kölner Dreigestirn ist der Rosenmontagszug noch einmal das Highlight der Session. Prinz, Bauer und Jungfrau lassen sich hier noch einmal vom Narrenvolk feiern – doch genau das könnte Jungfrau Frieda verpassen. Denn Jungfrau Frieda im Kölner Dreigestirn 2024 ist krankheitsbedingt lahmgelegt. Die Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug 2024: Aktuell unklar.
Muskelfaserriss im Beckenbereich: Kölner Rosenmontagszug 2024 ohne Jungfrau Frieda?
Bereits seit Wochen kämpft Friedrich Klupsch – wie die Jungfrau mit bürgerlichem Namen heißt – bereits mit einem schmerzhaften Muskelfaserriss im Beckenbereich. An Weiberfastnacht war er bereits mit Krücken unterwegs. Am Wochenende vor Rosenmontag muss Jungfrau Frieda sogar Auftritte absagen und stattdessen das Bett hüten. „Ich war heute noch einmal zum Check-up beim Arzt und werde mich in den nächsten Tagen im Krankenbett schonen müssen“, sagte Jungfrau Frieda.
Derzeit gebe es noch keine verlässliche Prognose zur Teilnahme am Rosenmontagszug am 12. Februar, so das Festkomitee Kölner Karneval. Denn der Zoch geht mehrere Stunden. Und das Schaukeln des Wagens könnte zum Problem für die angeschlagene Hüfte des Karnevalisten werden. Maximal kann er auf einem Stuhl sitzend den Zoch überstehen. Erst am Sonntagabend entscheidet sich, ob Jungfrau Frieda teilnehmen kann. Klar ist auf jeden Fall, dass es ein ungewohntes Bild am Montag geben werde.
Prinz Sascha I. und Bauer Werner – Sohn und Bruder von Friedrich Klupsch – sowie das gesamte Narrenvolk dürften jedoch die Daumen drücken. „Wir unterstützen Jungfrau Frieda, wo wir können“, sagt FK-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Aber die Gesundheit geht natürlich vor. Nur Friedrich selbst kann entschieden, ob er sich fit genug für die anstrengende Teilnahme am Rosenmontag fühlt.“ Immerhin ist es für das Dreigestirn die absolute Ehre, mit dem eigenen Festwagen am Zug teilzunehmen. Bereits vor einigen Wochen musste Jungfrau Frieda krankheitsbedingt ausfallen – Grund war auch das die Hüfte. (jw mit dpa)
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