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Für drei Männer endete die Freiheit am Mittwoch im Hauptbahnhof Hamm. Sie wurden in Gütersloh, Soest und Lünen gesucht.
Hamm - Für drei Männer hat am Mittwoch, 21. Februar, ihr Aufenthalt im Hauptbahnhof Hamm ein Ende hinter Gittern gefunden. Das teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.
Den Angaben zufolge kontrollierten Bundespolizisten am frühen Nachmittag einen 41-jährigen Deutschen, der von der Staatsanwaltschaft Bielefeld zur Festnahme ausgeschrieben war. Er hatte die Geldstrafe von 400 Euro aus einer Verurteilung des Amtsgerichts Gütersloh wegen Diebstahls nicht bezahlt. Weil er sie auch jetzt nicht zahlen konnte, muss er die nächsten 40 Tage in Haft verbringen.
Nur wenige Stunden später kontrollierten die selben Beamten einen 25-Jährigen. Er war vor drei Wochen seiner Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Soest wegen Körperverletzung und Beleidigung unentschuldigt ferngeblieben. Der deutsche Staatsangehörige wurde bis zur Vorführung beim Amtsgericht am nächsten Tag in Gewahrsam genommen.
Am Abend meldete sich ein 19-jähriger Deutscher auf der Wache und legte eine Ladung zum Antritt eines einwöchigen Jugendarrests vor. Er wurde nach einer Nacht im Polizeigewahrsam am Donnerstag in die Jugendarrestanstalt Lünen eingeliefert.
Wenige Tage zuvor hatten vier Minderjährige nach Sonnenuntergang Polizeieinsätze aus. Ihre Odysseen enden in den Bahnhöfen Hamm und Bielefeld.
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