Gewitter mit Sturmböen und Starkregen in NRW – nächste Wende steht bevor
VonHannah Decke
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Durch warme Meeresluft zeigt sich das Wetter in NRW unbeständig. Es drohen weiterhin Gewitter mit Sturmböen und Starkregen. Die nächste Wende naht jedoch.
Hamm - Meteorologisch gesehen hat der Herbst bereits begonnen. Das Wetter hat sich mit dem Wechsel zum September auch geändert. Regen und grauer Himmel statt Hitze und Sonnenschein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nennt warme Meeresluft als Auslöser für das unbeständige Wetter in NRW. Bis zum Wochenende muss weiterhin mit Gewittern, Sturmböen und Starkregen gerechnet werden. Dann folgt der nächste Wetter-Wechsel.
„Einzelne, teils kräftige Gewitter mit Hauptgefahr von Sturmböen“ erwarten die Meteorologen vom DWD am Mittwoch, 3. September, in NRW. Hin und wieder muss mit Schauern gerechnet werden, die Temperaturen sind allerdings mit Höchstwerten zwischen 20 und 24 Grad eher sommerlich. Im Laufe der Nacht sollen die Schauer und Gewitter dann abziehen.
Gewitter mit Sturmböen und Starkregen in NRW – das Wochenende wird aber anders
Der Donnerstag startet laut DWD zunächst freundlich und trocken. „Im Tagesverlauf wechselnd bis stark bewölkt bei zunehmender Schauerneigung, zum Abend mit einzelnen Gewittern“, lautet die Prognose der Wetter-Experten. Es bleibt warm bei 20 bis 24 Grad, dazu weht ein schwacher bis mäßiger Südwestwind.
Und auch am Freitag kann es mancherorts in NRW noch ungemütlich werden. Wie schon die Tage zuvor muss mit Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden, die jedoch zum Abend hin abschwächen sollen. In der Nacht zu Samstag kann es dann in Tal- und Muldenlagen bei bis zu 5 Grad fast schon frostig kalt werden.
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Dann kommt das Wochenende – und eine kurze, aber erfreuliche Wetter-Wende in NRW. „Am ersten Septemberwochenende ziehen letzte Schauer nach Osten ab. Sonst bringt ein Hoch trockenes und oft auch sonniges Wetter“, erklärt Markus Müller von Wetteronline. Am Samstag wird es laut Prognosen heiter bis sonnig und trocken bei Temperaturen bis 25 Grad. Am Sonntag könnten die Höchstwerte mancherorts sogar noch einmal darüber hinaus gehen.
„Wie lange diese schöne Phase genau anhält, ist unsicher. Trotzdem deutet vieles darauf hin, dass das durchwachsene Wetter zurückkehrt“, dämpft Müller die Hoffnung auf eine Rückkehr des Sommers. Das sagen auch die Experten vom DWD. „Einen längeren Zeitraum mit beständigem Spätsommerwetter ist vorerst nicht in Sicht“, heißt es.