VonHannah Deckeschließen
Das Wetter in NRW ist derzeit überwiegend grau, nass und mild. Doch es steht ein kurzer Kälte-Einbruch bevor, Frost und glatte Straßen drohen.
Hamm - „Usselig“, so kann man das Wetter in Nordrhein-Westfalen aktuell wohl am besten beschreiben. Bis auf wenige Ausnahmen ist es grau und nass, dazu sind die Temperaturen verhältnismäßig mild, und hin und wieder stürmt es. Ein klassischer November. Jetzt wird es aber wohl eine kleine Kostprobe des Winters geben – wenn auch nur kurz.
Der Winter beginnt nach meteorologischer Zeitrechnung immer am 1. Dezember. Der kalendarische Winteranfang, die Wintersonnenwende, ist in diesem Jahr am 22. Dezember. Doch auch wenn der November offiziell noch ein Herbstmonat ist: In den vergangenen Jahren bibberten die Menschen häufig auch schon vor Dezemberbeginn bei eisigen Temperaturen. So hieß es in den Morgenstunden des 19. und 20. Novembers 2022 jeweils „Frostwarnung“ bei Tiefstwerten zwischen -5 und örtlich -10 Grad.
Kurzer Kälte-Einbruch mit bis zu -4 Grad, Frost und Glätte-Gefahr in NRW
Und wo bleibt „Väterchen Frost“ im November 2023? Am vergangenen Wochenende gab es in einigen Teilen von NRW schon leichten Frost, die Temperaturen sanken Richtung Gefrierpunkt. Laut aktueller Prognose erwartet die Menschen in NRW fast zur selben Zeit wie im vergangenen Jahr erneut ein kurzer Kälte-Einbruch. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt, sind die Temperaturen in der Nacht zu Mittwoch, 22. November, landesweit auf 1 bis -3 Grad gesunken.
In den Hochlagen wird es noch kälter bei bis zu -5 Grad. Zudem wird im Nordwesten und im Bergland Nebel teils mit Sichtweiten unter 150 Metern erwartet. Durch überfrierende Nässe besteht vor allem im Bergland streckenweise Glättegefahr. Zudem gibt es mit Ausnahme des Flachlandes westlich des Rheins bis zum frühen Mittwochmorgen leichten Frost.
Frost, Glätte, Minustemperaturen: Kurzer Kälte-Einbruch in NRW
Tagsüber verharren die Temperaturen in NRW dann im unteren einstelligen Bereich. In höheren Lagen muss sich definitiv warm angezogen werden: Laut DWD sind im Bergland am Mittwoch maximal 2 Grad drin. Im Hochsauerland ist in Gipfellagen leichter Dauerfrost zwischen 0 und -2 Grad möglich.
In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen dann noch einmal auf um die 1 Grad, in höheren Lagen bis -2 Grad. Es herrscht wieder Glättegefahr. „In Hochlagen des Sauerlandes kann gefrierender Sprühregen nicht ausgeschlossen werden“, so die Experten vom DWD. In der zweiten Nachthälfte steigen die Werte wieder – und der kurze Kälte-Einbruch scheint dann erst einmal vorbei zu sein. Am Donnerstag ist es weitgehend bedeckt mit zeitweise leichtem Regen bei Höchsttemperaturen zwischen 9 und 12 Grad, im Bergland sind es 7 Grad.
Schnee ist also nicht in Sicht – noch nicht. Doch das könnte sich in der letzten November-Woche ändern, schreibt 24RHEIN. Denn Dann wird es nämlich deutlich kälter. Die Temperaturen liegen zwischen 2 und 4 Grad. Laut erster Prognose des DWD kann es besonders in der Nacht zum Montag, 27. November, sogar bis ins Flachland schneien.
Rubriklistenbild: © Reiner Mroß
