VonLaura Ottenschließen
Tief Christian sorgt in den kommenden Tagen für ungemütliches Wetter. Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass die Vorhersagen in Wetter-Apps erheblich schwanken können.
Hamm – Nachdem die Sonne in den letzten Tagen für schöne Frühlingstage gesorgt hat, müssen Menschen in NRW seit dem zweiten April-Wochenende wieder die Regenschirme auspacken. Dafür sorgt Tief Christian, wie die Experten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) erklären: Das Tief „südöstlich von Island sorgt mit feuchter und milder Luft für wechselhaftes Wetter“. Das werde auch in den kommenden Tagen deutlich zu spüren sein. „Seine Kaltfront, in die auch noch das kleinräumige Tief Benedikt eingelagert ist, stand heute Morgen in den Startlöchern, um Deutschland ostwärts zu überqueren“, heißt es laut DWD am Montag, 14. April, weiter.
Gewitter und Temperatursturz: Kaltfront sorgt für „wechselhaftes Wetter“ in der Osterwoche
Denn nicht nur Tief Christian sei in dieser Woche ein „entscheidender Spielgestalter“. Im Laufe der Woche werden verschiedene Tiefs über Deutschland hinwegziehen, sodass eine genaue Wetter-Prognose für NRW kaum möglich sei. Denn die Vorhersagemodelle ändern sich stetig, so der DWD. Dementsprechend seien auch die Vorhersagen in diversen Wetter-Apps sprunghaft.
Am Dienstag, 15. April, wird es besonders ungemütlich: Laut (DWD) werde der Tag zunächst niederschlagsfrei starten, bevor sich der Himmel ab dem späten Vormittag zuziehen soll. Ab dann sind „zeitweise Schauer und einzelne Gewitter mit Starkregen“ möglich, so der DWD. Die Temperaturen bewegen sich um die 20-Grad-Marke herum, Münster erreicht laut bisheriger Vorhersage mit 23 Grad den höchsten Wert.
Graue Wolken und Temperatursturz in der Karwoche
Graue Wolken und Regenschauer sorgen dafür, dass es auch in den darauffolgenden Tagen ungemütlich bleibt. Und auch die Temperaturen sollen deutlich sinken: Am Mittwoch, 16. April, liegen die Höchstwerte bei zwischen 13 und 18 Grad, in der Eifel werden es nur 10 Grad. Dieser Trend werde sich laut DWD durch die ganze Woche ziehen.
Als „völlig unvorhersehbar“ bezeichnet auch Diplom-Meteorologe und Wetterexperte Dominik Jung das Wetter der kommenden Tage in Deutschland: Es könne zu Staubverwehungen und Sandstürmen kommen.
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