VonKatharina Bellgardtschließen
Gefährliche Stoffe in einem Wohnhaus - so kryptisch die Erstmeldung, doch die Folgen sind dramatisch: Bewohner wurden evakuiert, es gibt einen Großeinsatz.
Update vom 4. Oktober, 19.37 Uhr: Die zuständige Polizei-Behörde Münster kann Entwarnung geben: Es habe keine Anhaltspunkte gegeben, dass der festgenommene Mann gefährliche Stoffe in seiner Wohnung hatte.
Trotzdem sucht die Polizei im Haus noch nach weiteren Räumen, die dem Mieter gehören könnten. Ebenso durchsuchten die Beamten die Wohnung nach „weiteren Anhaltpunkten auf mögliche Straftaten“, so die Polizei-Mitteilung.
Großeinsatz der Polizei im Ruhrgebiet: Gefährliche Stoffe in Mehrfamilienhaus
[Erstmeldung] Herten - Großeinsatz für die Polizei mitten im Ruhrgebiet - in Herten im Kreis Recklinghausen - ist eine Straße abgesperrt. Die Bewohner der sechs Parteien im Mehrfamilienhauses wurden von der Polizei evakuiert, denn in einer Wohnung in ihrem Zuhause an der Augustastraße sollen sich gefährliche Substanzen befinden.
Nach Informationen der Polizei ist der Wohnungsinhaber von der Polizei in Gewahrsam genommen worden sein. Ihm wird vorgeworfen mit gefährlichen Stoffen umgegangen zu sein oder diese gelagert zu haben.
Vor Ort sind Einsatzkräfte in dicker Schutzmontur. Die Spezialisten der Feuerwehr und weitere Experten der Polizei wurden hinzugezogen und sollen die Wohnung begutachten. Die Straße ist weiträumig abgesperrt worden, die anderen Hausbewohner wurden in Sicherheit gebracht.

