Gütersloh

Schwerer Glätte-Unfall: Feuerwehr muss Fahrer aus Auto schneiden

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In Gütersloh krachte ein Peugeot auf glatter Straße frontal gegen einen Baum. Das Auto wurde auf die Straße zurückgeschleudert.
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Schwerer Unfall auf rutschiger Straße in Gütersloh: Ein Pkw krachte frontal gegen einen Baum. Die Feuerwehr musste den Fahrer mit schwerem Gerät befreien.

Gütersloh - Vermutlich wegen Straßenglätte bei einsetzendem Schneefall geriet am Donnerstagmorgen (19. Januar) der 20 Jahre alte Fahrer eines Peugeot in Gütersloh (NRW) ins Schleudern und prallte mit dem Fahrzeug gegen einen Baum. Der Verletzte musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach Polizeiangaben war der junge Steinhagener auf der Haller Straße (K32) aus Richtung Brockhagen kommend in Richtung Isselhorst unterwegs, als er etwa 1000 Meter hinter der Stadtgrenze in der Linkskurve kurz vor der Einmündung Jagdweg mit dem Wagen ins Schleudern geriet. Der blaue Peugeot geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte mit der Front gegen einen Baum, schleuderte zurück über beide Fahrstreifen und blieb schließlich quer zur Fahrbahn auf dem angrenzenden Grünstreifen liegen.

Glätte-Unfall in Gütersloh: Autofahrer kracht gegen Baum und wird eingeschlossen

Wegen unklarer Notrufmeldungen war zunächst nur ein Rettungswagen an die Unfallstelle entsandt worden, die Besatzung ließ dann ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Feuerwehr nachalarmieren. „Wir mussten die Fahrertür sowie den B-Holm zwischen vorderer und hinterer Tür entfernen, um den Schwerverletzten schonend aus dem Auto heben zu können“, sagte Einsatzleiter Stephan Reckhaus von der Berufsfeuerwehr.

Der Steinhagener wurde anschließend noch an der Unfallstelle behandelt, ehe er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert wurde. Die Kreisstraße musste für rund 90 Minuten gesperrt werden. Ausgelaufene Betriebsstoffe hatten sich großflächig verteilt und mussten mit hunderten Kilogramm Bindemittel unschädlich gemacht werden.

Bis etwa gegen 10.30 Uhr hatten sich im Kreisgebiet übrigens rund 15 Unfälle ereignet, berichtete Polizei-Pressesprecher Marc Kohnert auf Nachfrage. Er konnte zunächst nicht sagen, ob sie alle aufgrund des Wintereinbruch zurückzuführen seien. Das müssten spätere Auswertungen zeigen.

Am Donnerstag gab es wegen des Wintereinbruchs in Nordrhein-Westfalen hunderte Glätte-Unfälle und Verkehrschaos auf Straßen und Autobahnen.

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