Gänsehaut und Gruselfaktor

Vorbereitungen von Halloweenhaus laufen: noch Helfer gesucht

+
Gräber zur Einstimmung: Als Hommage an Gerd Willenbergs ehemaliges Halloweenhaus in Herringen gibt es auch in diesem Jahr wieder das „Zelt der Gräber“ – am neuen Standort an der Martinstraße 70.
  • schließen

Halloween rückt näher und das Organisationsteam vom Halloweenhaus in Hamm ist jeden Tag im Einsatz. Es fehlen aber noch Helfer. So ist der aktuelle Stand.

Lohauserholz – Schaurige Kulissen, dunkle Gänge, Monster und Totenköpfe so weit das Auge reicht – das Halloweenhaus an der Martinstraße 70 nimmt langsam, aber sicher Formen an. Dafür ist das Organisationsteam jeden Tag im Einsatz. Bis Ende des Monats soll alles fertig sein. Vom 24. bis zum 31. Oktober wird Gruselfreunden dann vor Ort das Fürchten gelehrt.

Halloweenhaus in Hamm: Viel Liebe zum Detail

Die Vorbereitungen zum Spuk-Event starteten bereits im August, denn die Veranstalter haben sich einiges vorgenommen und die begehbare Fläche im Vergleich zum vorigen Jahr noch einmal deutlich vergrößert. „Es wird viele Neuerungen geben“, erklärt Madeleine Westhoff vom Orga-Team, die mit Vanessa Thon zu den Helfern der ersten Stunde am Haus in Herringen gehörte und auch am neuen Standort tatkräftig plant und umsetzt. „Erste Zelte sind bestückt und das Labyrinth ist fertig.“

In filigraner Handarbeit wurden Dekorationen selbst hergestellt. Es wird Lichteffekte, Schwarzlicht und Nebelmaschinen geben. Auch Kunstblut kommt an vielen Stellen zum Einsatz. An den einzelnen Stationen sind die Akteure eigenverantwortlich für die Gestaltung ihrer Kulissen zuständig. Der jüngste Darsteller ist erst elf Jahre alt.

Wer im Halloweenhaus gruselig sein will, muss zum Casting

Die Aufteilung in Bereiche für Kinder sowie für Jugendliche ab 16 und Erwachsene ab 18 soll diesmal den Besucherandrang entzerren. Das biete Raum für mehr Entfaltungsmöglichkeiten und Themen. „Die Bereiche für Erwachsene werden sehr gruselig sein. Es wird viel mit der Psyche gespielt und Geruchseffekte werden eingesetzt.

Auch die Highlights des letzten Jahres, wie unser Clown „Pennywise“, der Bergbau-Bereich und die Kettensäge, kehren zurück“, sagt Helferin Elisa Schimmig. „Auch im Kinderbereich wird deutlich mehr geboten werden“, fügt Vanessa Thon hinzu. Damit geht das Team auf die Kritik des letzten Jahres ein. Eltern sollen ebenfalls auf ihre Kosten kommen – vor Ort wird es daher eine Kinderbetreuung geben.

Sorgen für Gänsehautmomente: Das Organisations- und Erschrecker-Team mit (von links) Madeleine Westhoff, Elisa Schimmig, Marvin Falkenroth, Vanessa Thon und Alexandra Vollmer.

Der Andrang beim Casting im August sei überschaubar gewesen. „Zwei Cosplayer kamen, die in diesem Jahr zu unseren Highlights gehören werden“, so Thon. Insgesamt sechs neue Helfer konnten sie so für die Vorbereitungen gewinnen. Das Team besteht nun aus rund 50 Leuten.

Mit Blick auf die Energiekrise setzen die Veranstalter vor allem auf LED-Beleuchtung. „Wir möchten einen Mittelweg finden und Kosten einsparen, aber gleichzeitig den Besuchern Freude bringen“, so Thon. Auch die Parkprobleme des vergangenen Jahres sollen sich nicht wiederholen. Mit Schildern soll frühzeitig auf Parkverbote hingewiesen werden.

Helfer gesucht

Wer beim Aufbau oder beim Erschrecken helfen möchte, darf sich gerne bei Madeleine Westhoff unter Telefon 0179/5413002 oder Vanessa Thon, Telefon 0176/72234242, melden. Auch Dekospenden werden gerne entgegengenommen.

Öffnungszeiten und Preise vom Halloweenhaus

Geöffnet hat das Halloweenhaus, je nach Wetterlage, täglich von 18 bis 22 Uhr. Damit an den Haupttagen niemand abgewiesen werden muss, können die Öffnungszeiten verlängert werden. Für zart-besaitete und Kleinkinder, die neugierig sind, sich aber nicht trauen, wird es entspannte „Nichterschrecker-Führungen“ geben. Einige Bereiche des Geländes sind barrierefrei.

Der Eintritt ist kostenlos. Jeder, der möchte, kann spenden. Für Speisen und Getränke wird ein Mindestbetrag fällig. Bereits im vergangenen Jahr kamen rund 6 000 Euro Spenden zusammen. Davon wurde auf dem Gelände des Schützenvereins Wiescherhöfen-Lohauserholz 1838 eine behindertengerechte Toilette gebaut. Die andere Hälfte der Spenden ging an die WA-Aktion „Menschen in Not“. Auch in diesem Jahr soll das eingenommene Geld Bedürftigen zugutekommen. Einen Teil der Spenden möchte das Orga-Team diesmal in neues Equipment investieren, um einige in die Jahre gekommene Requisiten auszutauschen.

Kommentare