Bombenfund in Hamm

Blindgänger an der Dolberger Straße in Heessen entschärft

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Die 125 Kilogramm schwere Sprengbombe wurde in Heessen entschärft.
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Überraschend haben Kampfmittelexperten in Hamm erneut einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Hamm - In Heessen ist am Dienstag eine 125 Kilogramm schwere Sprengbombe entschärft und geborgen worden. Der Fundort liegt in der Nähe der Dolberger Straße in Sichtweite von Schloss Heessen.

Die Entschärfung sei kurzfristig umgesetzt und im Vorfeld nicht kommuniziert worden, weil es im Evakuierungsbereich nur drei Häuser gebe und keine Straßen zu sperren waren. Auch „wegen der Grundwasserproblematik“ vor Ort habe es Handlungsdruck gegeben. Entgegen ursprünglicher Planungen habe die Dolberger Straße nicht gesperrt werden müssen, teilte Bernhard Fohrmann mit - er begleitete die Aktion für die Hammer Feuerwehr verantwortlich.

Hier wurde die Bombe gesichert und entschärft.

Laut Fohrmann hatten die Grabungen am Dienstag von 9 bis 11 Uhr gedauert. Um 11.15 Uhr gab es Gewissheit, dass der Verdachtspunkt tatsächlich ein scharfes Kampfmittel war. Eine Viertelstunde später ging der von der Bezirksregierung Arnsberg geschickte Kampfmittelexperte Marvin Schröder an die Entschärfung. Um 12.20 Uhr sei die Arbeit erledigt gewesen.

Das Aktionsteam um Feuerwerker Marvin Schröder nach getaner Arbeit.

In Hamm wurden in den vergangenen Jahren dutzende Blindgänger entdeckt, entschärft und geborgen. Über der Stadt waren im Zweiten Weltkrieg auch wegen des wichtigen Verschiebe- und Güterbahnhofs besonders viele Bomben niedergegangen.

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