Erlebensraum Lippeaue

Besonderes Hobby: Das steckt hinter den Metallkörben an den Lippeauen

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Auf den richtigen Schwung kommt es an: Martin Kiefer hat in der Coronazeit seine Leidenschaft für Discgolf entdeckt. Jetzt kann er endlich auch in Hamm trainieren.
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Der Erlebensraum Lippeaue steht kurz vor der Eröffnung. Neben viel Platz für Erholung in der Natur bietet er auch die Möglichkeit, neue Sportarten zu entdecken. Eine ist Discgolf. Martin Kiefer aus Hamm hat das Angebot vor der offiziellen Eröffnung ausgiebig getestet.

Hamm – Spaziert man vom Eingang des Erlebensraums Lippeaue an der Münsterstraße in Richtung Ruderclub, fallen einem bald die grünen Metallkörbe mit Ketten auf, die mit unregelmäßigem Abstand in der Grasfläche verteilt sind. Sie sind Teil des neuen Discgolf-Parcours.

Discgolf in Hamm: Das steckt hinter den Metallkörben an den Lippeauen

„Die Regeln sind wie beim normalen Golf. An den einzelnen Abwurfpunkten werden Schilder auf die Par hinweisen, also, wie viele Versuche man benötigt, um zu treffen. Gespielt wird mit Scheiben, ähnlich wie Frisbees, aber etwas anders verarbeitet“, erklärt Martin Kiefer. Der Hammer hat den Sport in der Coronazeit entdeckt und trainiert seit der Fertigstellung des Parcours fast täglich im Erlebensraum.

Immer griffbereit: Da die Scheiben nicht immer im Ziel landen, ist es gut, Ersatz zu haben.

Ungewöhnliches Hobby: Martin Kiefer spielt seit drei Jahren Discgolf

„Es gibt viele Parks in denen merkwürdige Metallkörbe stehen; irgendwann wollte ich einfach wissen, was das ist. Es gab während der Coronazeit ein kostenloses Discgolf-Probetraining in Lünen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir gleich selbst Scheiben geholt und losgelegt habe“, sagt Kiefer.

Seitdem ist er fast jeden Tag auf unterschiedlichen Discgolf-Parcours im Umkreis unterwegs. Dass er jetzt vor seiner Haustür trainieren kann, findet der 59-Jährige klasse. „Ich habe vorher auch schon an anderen Stellen in Hamm trainiert. Mit einem mobilen Korb. Aber dabei sind mir im Winter einige Scheiben verloren gegangen“, erzählt Kiefer. Seitdem schreibe er in jede Telefonnummer und Mailadresse. „Es gehört sich, dass man fremde Scheiben in den Korb zurücklegt oder den Besitzer kontaktiert“, so der Hammer.

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