Anwohner geplagt

Mega-Stau rund um die Terraristika – Daran hat’s gelegen

  • schließen

Wenn die Terraristika in den Zentralhallen gastiert, ist Stau im Umfeld programmiert. Am Wochenende war der aber besonders heftig. Die Stadt hat sich zu den Gründen geäußert.

Hamm - Erst hatten sie kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu: Die alte Fußballer-Weisheit traf am Wochenende auch auf die Anlieger im Wohngebiet „Im Ried“ zu. Tausende Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland hatte einmal mehr die Terraristika in die Zentralhallen Hamm gezogen.

Stadt: Polizei nicht dauerhaft dazu holen

Der Parkdruck rund um den Peitzmeier-Platz war am Samstag (wie immer bei Europas größter Reptilienbörse) enorm, erschwerend kam nun aber hinzu, dass es kaum ein Entrinnen aus dem Südener Wohngebiet gab. Die Gründe dafür, dass der Hellweg zu einem komplett verstopften Nadelöhr geworden war, erläuterte die Stadt am Dienstag auf WA-Anfrage.

Riesiger Andrang: So wie auf diesem Archivbild aus dem Jahr 2018 geht es in den Zentralhallen immer zu, wenn Terraristika ist. Die Händler und Kunden kommen aus der ganzen Welt nach Hamm.

Dass in Zukunft die Polizei zur Regelung des Verkehrs hinzugeholt wird, ist im Rathaus derweil aber kein Thema. „Die Polizei grundsätzlich ins Boot zu holen ist derzeit nicht geplant“, sagte Stadtsprecher Lukas Huster.

Baustellen und Straßensperrungen rund um Zentralhallen

Zu den Gründen für die langen Auto-Schlangen rund um die Terraristika: Zum einen war wegen der Baumaßnahme und der neuen Verkehrsregeln entlang der Richard-Wagner-Straße (kein Linksabbiegen wegen der hohen Unfallgefahr) ohnehin eine neue Situation entstanden. Ferner war der Hellweg in Richtung Süden (Ostdorfstraße) wegen der Baumaßnahme an der Hohenzollernstraße gesperrt.

Endgültig in der Falle saßen alle Autofahrer, weil auch die Schellingstraße am Samstag wegen gleich zweier Wasserrohrbrüche gesperrt war und nur noch der Hellweg in Richtung Richtung-Wagner-Straße befahrbar war.

Nachtrag: Eine Anfrage beim Lippeverband, wie lange der Hellweg (Hohenzollernstraße) noch gesperrt bleibt, blieb Dienstag unbeantwortet.

Rubriklistenbild: © Mroß

Kommentare